Das erste "Hallo" – gar nicht so einfach, oder?
Weißt du, das erste Anschreiben ist immer dieses kleine Minenfeld. Ich erinnere mich noch an meinen Versuch vor ein paar Monaten mit einem Typen namens Jonas – ganz locker eigentlich, dachte ich. Aber ich habe ewig überlegt, was ich schreiben soll, damit es nicht so nach Standard klingt und nicht zu aufdringlich wirkt. Am Ende hab ich einfach irgendwas total Banales geschrieben: "Hey, hast du den neuen Marvel-Film schon gesehen?". Und was soll ich sagen? Er hat sofort geantwortet und wir hatten direkt einen Aufhänger. Also mein Tipp: Einfach irgendwas, was dir spontan einfällt, und sei nicht zu verkopft.
Kurz oder lang? Die ewige Frage
Jetzt mal ehrlich, manchmal will man ja nur kurz was sagen, und dann gibt's diese anderen Momente, wo man plötzlich in einem Textstrom versinkt. Ich erwische mich oft dabei, dass ich viel zu lang schreibe, weil ich denke, ich muss alles erklären oder besonders witzig sein. Dabei kann ein kurzes "Hey, wie war dein Tag?" auch voll ausreichen, um das Gespräch am Laufen zu halten. Und manchmal ist es auch okay, wenn es eben mal nicht so flutscht und die Antworten kurz sind. Du kennst das ja, oder? Manchmal hat man eben keinen Kopf für lange Chats, und das ist total menschlich.
Witzig sein? Oder lieber locker bleiben?
Ich hab festgestellt, dass man nicht immer der Clown sein muss. Klar, ein bisschen Humor lockert die Sache auf, aber wenn du dich total verstellst, merkt das jeder. Ich hab mal versucht, besonders witzig zu sein, um einen Typen aus der Reserve zu locken – und das hat irgendwie total daneben geklappt. Also, lieber du selbst bleiben, auch wenn das heißt, mal eine langweilige Nachricht zu schicken oder einfach nur ehrlich zu sein. "Ich bin heute echt müde, sorry falls ich komisch schreibe" ist doch viel besser als irgendwelche gekünstelten Sprüche, findest du nicht auch?
Und wenn’s mal stockt? Nicht gleich Panik schieben!
Mal ehrlich, es gibt Phasen, da antwortet er schnell und dann wieder ewig nicht. Oder du bist unsicher, ob du nochmal schreiben sollst. Ich hab gelernt, dass man da nicht zu viel reininterpretieren sollte. Einmal hab ich an einem Freitagabend geschrieben, und erst am Montag kam die Antwort – und die war super nett! Manchmal sind Leute eben beschäftigt, oder sie wissen nicht so recht, was sie sagen sollen. Wichtig ist, nicht gleich das Schlimmste zu denken. Einfach locker bleiben und abwarten. Und hey, wenn du wirklich Bock hast, kannst du ja auch nochmal was schreiben, aber over-texten ist eher kontraproduktiv.
Die kleinen Zeichen lesen – oder einfach drauf vertrauen?
Ich erwische mich oft dabei, dass ich versuche, zwischen den Zeilen zu lesen. Ist das ein Herzchen? Bedeutet das, dass er interessiert ist? Oder ist das einfach nur nett? Manchmal mach ich mir da viel zu viel Kopf. Am Ende hilft eigentlich nur eins: Vertrauen in das, was du fühlst. Wenn dir die Gespräche Spaß machen, dann passt das schon. Und wenn nicht, na ja, dann ist das halt so. Das Leben ist kein Liebesroman, auch wenn wir das manchmal gern hätten.
Zum Schluss: Mach’s dir nicht zu kompliziert
Ich weiß, das klingt jetzt alles total easy gesagt, aber gerade beim Schreiben mit Männern (und eigentlich mit jedem) gilt: Bleib du selbst, mach dir nicht zu viele Gedanken und hab Spaß dabei. Ich erinnere mich an einen Abend, als ich mit meinem Freund Paul gechattet habe – wir haben uns total über ein Missverständnis kaputtgelacht, weil ich eine Nachricht falsch verstanden hatte. Das hat uns irgendwie noch näher zusammengebracht. Also, keine Angst vor Fehlern oder peinlichen Momenten. Die gehören eben dazu.
Und du? Wie sind deine Erfahrungen? Schreibst du viel oder eher wenig? Hast du vielleicht auch so lustige oder merkwürdige Geschichten? Ich freu mich, wenn du mir mal erzählst. Denn mal ehrlich, gemeinsam durch das chaotische Schreiben zu manövrieren, macht irgendwie weniger Angst.
