Keine feste Summe, aber ein klares System
Erstmal: Es gibt keine pauschale Antwort wie ‚2.500 Euro‘ oder so. Jeder Fall ist anders. Aber klar ist: Bei VW gibt’s eine richtige Betriebsrente, keine bloße Einmalzahlung oder irgendein Schnellschuss. Das ist schon mal was. Die meisten Kollegen, die ich so kennengelernt hab – ob über Onkel Uwe oder beim Bier in der Kneipe in Braunschweig – die sind ganz zufrieden mit dem, was ankommt.
Die Betriebsrente bei Volkswagen basiert auf dem sogenannten VW-Versorgungswerk. Das ist keine normale Firmenrente wie bei irgendwelchen kleinen Betrieben, sondern ein großer, etablierter Versorgungsträger. Und das ist gut so, weil da langfristig reingezahlt wird – über Jahrzehnte.
Wie wird die Rente eigentlich berechnet?
Also, grob gesagt: Es geht um deine Beitragsjahre und dein Bezugsgehalt. Je länger du da bist, je höher dein Gehalt war, desto mehr kriegst du. Aber Achtung: Es wird nicht das letzte Gehalt einfach runtergerechnet. Sondern man nimmt einen Durchschnitt – glaub ich zumindest – aus den letzten Jahren. Genau weiß ich’s grad nicht, aber Uwe hat mir mal gesagt, sie würden die letzten 5 Jahre nehmen, abzüglich von Sonderzahlungen. Also nur das Fixe.
Und dann gibt’s noch die Umwandlungssätze. Das ist so ein Versicherungs-Kram, der bestimmt, wie viel aus dem angesparten Guthaben dann als Monatsrente rauskommt. Bei 67 ist das so bei 6,9 oder 7 Prozent, hab ich gelesen. Aber das ändert sich auch mit dem Alter. Wenn du früher rausgehst, kriegst du weniger. Logisch.
Aber wie viel ist es jetzt wirklich?
Ich hab rumgefragt. Bei Kollegen, bei Ex-Kollegen, bei Leuten aus dem Betriebsrat. Und was ich rausbekommen hab: Die durchschnittliche Betriebsrente bei VW liegt so bei 1.800 bis 2.300 Euro im Monat. Das ist netto, glaub ich – oder wenigstens fast. Und das ist zusätzlich zur gesetzlichen Rente.
Also stell dir vor: Du kriegst von der DRV vielleicht 1.600 Euro, und von VW nochmal 2.000 drauf. Macht 3.600 im Monat. Für jemanden, der lange dabei war, ist das echt solide. Nicht üppig, aber du kommst klar. Kein Luxus, aber du musst nicht jeden Cent umdrehen.
Was beeinflusst die Höhe?
Natürlich kommt es drauf an, wo du gearbeitet hast. Ein Kollege von Uwe, Klaus, war im höheren Dienst – Ingenieur, lange Zeit Projektleiter. Der kriegt jetzt knapp 2.800 Euro Betriebsrente. Weil sein Gehalt eben höher war. Aber der Meister von der Montage, der 35 Jahre Schicht gemacht hat? Der liegt eher bei 1.700 bis 1.900. Also Unterschiede gibt’s.
Dann spielt auch die Eintrittszeit eine Rolle. Wer vor den 2000ern bei VW war, hatte bessere Konditionen. Danach gab’s Anpassungen, weil’s Unternehmen unter Druck war. Weniger Zuschüsse, andere Modelle. Wer später eingestiegen ist, hat oft ein anderes Versorgungswerk – mit geringeren Umwandlungssätzen oder niedrigeren Zuschüssen.
Und die gesetzliche Rente? Vergiss die nicht!
Das vergessen viele: Die Betriebsrente ist nur ein Teil. Die gesetzliche Rente kommt noch obendrauf. Und die ist bei VW-Beschäftigten oft gar nicht schlecht, weil die Beiträge über Jahrzehnte voll gezahlt wurden – bei vollem Gehalt, keine Minijobs oder Lücken.
Also wenn du 40 Jahre bei VW warst, mit Durchschnittsgehalt, dann kannst du locker auf eine gesetzliche Rente von 1.800 bis 2.000 Euro kommen – je nachdem, wann du in Rente gehst. Zusammen mit der Betriebsrente bist du dann bei 3.500 – 4.000 Euro. Klingt jetzt nicht nach Hollywood, aber du kannst gut leben. Vor allem in Niedersachsen, wo die Mieten nicht so durchgedreht sind wie in München oder Hamburg.
Was sagt der Betriebsrat dazu?
Letztes Jahr war ich auf so einer Informationsveranstaltung in Wolfsburg – eingeladen vom Betriebsrat. Da hat ein Typ vom Versorgungswerk alles erklärt. Ehrlich gesagt, war’s anfangs ziemlich trocken. Aber dann kam der Part mit den Beispielen – da hat’s Klick gemacht.
Sie zeigten zwei Fälle: Eine Mitarbeiterin aus der Verwaltung (38 Jahre dabei, Gehalt um die 4.500 brutto) – ihre Betriebsrente: 2.100 Euro. Und ein Kollege aus der Produktion (42 Jahre, etwas weniger Gehalt) – kriegte 1.950 Euro. Die Zahlen waren echt beruhigend. Kein Hype, aber solide. ‚Langfristig dabei sein lohnt sich‘, das war die Message. Und ich glaub’s ihnen.
Ist die Betriebsrente sicher?
Das fragt sich jeder irgendwann. Vor allem, wenn in den Nachrichten steht, VW hätte Verluste oder plant Stellenstreichungen. Aber die Betriebsrenten sind – das hat uns der Typ vom Versorgungswerk beteuert – rechtsverbindlich zugesagt und durch Kapitaldeckung gesichert. Also: Die Kohle ist da, das Geld ist angelegt, nicht einfach aus der Tasche gezahlt.
Natürlich: Wenn was Gravierendes passiert – Konkurs oder so – dann wird’s eng. Aber so ein Konzern wie VW? Der wird nicht einfach Pleite gehen. Und selbst im Worst-Case hätten die Versicherten Anspruch auf Entschädigung über den Sicherungsfonds. Ist also kein blankes Risiko.
Mein Fazit – und was Uwe sagt
Also, ich würd sagen: Die durchschnittliche Betriebsrente bei VW ist solide, aber nicht üppig. Wer lange dabei ist, wird fair behandelt. Wer früh rauswill, kriegt weniger. Und wer in einer gut bezahlten Position war, hat natürlich mehr angespart.
Uwe meint übrigens: ‚Ich leb gut davon. Geh zweimal im Jahr ans Meer, geh zum Fußball, kauf mir mal was. Aber reich bin ich nicht.‘ Genau das klingt für mich nach einer funktionierenden Zusatzversorgung.
Und du? Kennst du jemanden bei VW, der in Rente ist? Wie viel kriegt der? Weißt du, was du mal kriegen wirst? Ehrlich gesagt, ich glaub, viele wissen das gar nicht so genau. Dabei wäre es wichtig, sich frühzeitig Gedanken zu machen. Nicht erst mit 60, wenn’s losgeht.
Aber hey – wenn du bei VW bist, hast du auf jeden Fall mehr als viele andere. Und das zählt.
