Es kommt nicht nur auf die Rente an
Also, erstmal: Die reine Rentenhöhe ist gar nicht das einzige, was zählt. Beim Wohngeld guckt das Amt auf dein gesamtes Einkommen. Dazu gehören natürlich die Rente, aber auch andere Sachen – zum Beispiel Einnahmen aus Vermietung, oder auch Kapitaleinkünfte, wenn du was angelegt hast. Das vergessen viele!
Aber mal angenommen, die Rente ist deine einzige Einnahmequelle. Dann gibt’s da schon grobe Richtwerte. Ich mein, ich bin kein Amt, aber so aus Erfahrung und was ich so mitbekomme: Für eine einzelne Person liegt die Grenze oft zwischen 1.000 und 1.200 Euro im Monat. Aber Achtung, das ist nur ungefähr!
Die Miete spielt eine riesige Rolle
Hier wird’s tricky. Denn nicht nur dein Einkommen ist wichtig, sondern auch deine Miete. Je höher die Miete, desto mehr Einkommen darfst du haben, um noch Wohngeld zu kriegen. Verstehst du? Es ist also eine Rechnung mit zwei Variablen. Ist ja klar, eigentlich.
Mein Kumpel Bert in Leipzig, der zahlt nur 380 Euro warm für seine Zweizimmerwohnung. Der kriegt kein Wohngeld mehr, obwohl er nur 950 Euro Rente hat. Warum? Weil die Miete so niedrig ist. Andersrum: Wenn deine Miete hoch ist, say 700 Euro oder so, dann darfst du auch mehr Rente haben und trotzdem noch Unterstützung kriegen.
Es gibt keinen festen Betrag
Das ist das, was viele falsch verstehen. Es gibt keine magische Grenze, wo es heißt „bis hierher und nicht weiter“. Stattdessen gibt’s eine Formel – oh ja, Mathematik im echten Leben! – die dein Einkommen und deine Miete verrechnet.
Außerdem kommt es auf die Haushaltsgröße an. Ein Paar darf natürlich mehr verdienen als ein Single, und mit Kindern erhöht sich der Betrag nochmal. Logisch, eigentlich.
Was du unbedingt tun solltest
Ehrlich gesagt: Einfach mal beantragen! Der Antrag ist zwar etwas Papierkram, aber was hast du zu verlieren? Das Schlimmste, was passieren kann, ist ein „Nein“. Und who knows, vielleicht passt es ja doch.
Ich erinner mich, wie meine Tante Gertrud in Bremen das gemacht hat. Die hatte immer Angst, sie würde was falsch machen oder sich blamieren. Blödsinn! Die Mitarbeiter im Amt sind eigentlich immer hilfsbereit, und am Ende ging es bei ihr doch. Sie hat jetzt 140 Euro Wohngeld zusätzlich, und das macht schon einen Unterschied.
Also, wirklich: Nicht abschrecken lassen. Hol dir den Antrag, setz dich hin, nimm alle Unterlagen zusammen – und probier’s einfach. Du weißt nie!
