Marokkos beeindruckender Lauf bei der WM 2022
Das Team um Hakimi, Ziyech und En-Nesyri hat gezeigt, dass afrikanischer Fußball mehr kann als nur mitspielen. Ganz ehrlich, die Euphorie war ansteckend – und sie hat Spuren hinterlassen.
Wie läuft die WM-Qualifikation 2026 für Marokko?
Neues Format, mehr Plätze für Afrika
Die WM 2026 findet in den USA, Kanada und Mexiko statt und wird größer als je zuvor: 48 Teams statt wie bisher 32. Für Afrika bedeutet das: 9 direkte Startplätze plus eine mögliche zehnte über die Playoffs.
Die afrikanische Qualifikation wurde von der CAF neu strukturiert. Marokko spielt in einer von neun Gruppen mit jeweils 6 Teams. Nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt.
Stand jetzt (je nachdem, wann du das liest) – Marokko hat schon einen starken Start hingelegt. Klar, es ist noch ein Stück Weg bis zur endgültigen Qualifikation, aber es sieht gut aus. Richtig gut sogar.
Gegner in der Quali-Gruppe
In Marokkos Gruppe finden sich Nationen wie:
Sambia
Tansania
Niger
Eritrea
und noch eine kleinere Fußballnation
Rein auf dem Papier ist Marokko der Favorit. Aber Achtung: Afrikanische Qualifikationen sind oft überraschungsreich. Spiele auf schwierigen Plätzen, extreme Hitze, lange Reisen – das ist kein Selbstläufer.
Was spricht für Marokkos Teilnahme?
Kader mit internationaler Erfahrung
Das Team ist jung, eingespielt, und viele Spieler stehen bei europäischen Top-Clubs unter Vertrag. Hakimi bei PSG, Ziyech (okay, der hat öfter mal Transfersalat, aber der kann was), Amrabat war bei Man United... die Liste ist lang.
Das bedeutet: Routine auf höchstem Niveau – etwas, das in kniffligen Quali-Spielen oft den Unterschied macht.
Fan-Unterstützung und Infrastruktur
Nach dem Mega-Erfolg 2022 ist der Rückhalt im Land riesig. Spiele in Casablanca oder Rabat? Hexenkessel pur. Außerdem hat der marokkanische Verband massiv in Infrastruktur investiert – Trainingslager, Talentscouting, alles auf Profi-Niveau.
Ganz ehrlich: Marokko hat sich längst von einem "Außenseiter" zu einem echten Mitfavoriten Afrikas gemausert.
Gibt es Risiken? Klar, aber überschaubar
Verletzungen oder Formkrisen
Wie bei jedem Nationalteam kann’s natürlich Verletzungspech geben. Stell dir vor, Hakimi fällt kurz vor einem Schlüsselspiel aus... autsch. Oder der Trainer wechselt zu wild durch – sowas gab’s ja auch schon mal.
Aber unterm Strich hat Marokko genug Tiefe im Kader, um das abzufedern.
Die Konkurrenz schläft nicht
Nigeria, Senegal, Ägypten, Kamerun... auch sie wollen nach Nordamerika. In Playoff-Situationen kann alles passieren. Ein einziger Blackout – und du bist raus.
Deshalb: kein Übermut. Aber eben auch kein Grund zur Panik.
Fazit: Marokko hat beste Chancen auf die WM 2026
Ist Marokko bei der WM 2026 dabei? Noch nicht offiziell, aber alles deutet darauf hin. Der Kader stimmt, die Moral stimmt, die Fans brennen – und das neue Quali-Format spielt dem Team eher in die Karten.
Wenn nichts total Unvorhergesehenes passiert, wird Marokko in den USA, Mexiko und Kanada auflaufen. Und wer weiß – vielleicht geht der Traum vom Finale diesmal noch ein Stück weiter?
Bleibt nur zu sagen: Yalla Atlas-Löwen!
