Bambus – der Klassiker, aber Vorsicht!
Also, Bambus fällt einem ja immer sofort ein, oder? Der wächst super schnell, sieht toll aus und bildet eine dichte grüne Wand. Mein Cousin in Freiburg hat den um seinen ganzen Poolbereich gepflanzt – sieht aus wie ein kleiner Urwald, wirklich klasse. Aber pass auf: Nicht alle Bambus-Sorten sind gleich. Es gibt welche, die bilden Ausläufer, die überall im Garten hochkommen, und dann hast du den Salat. Wirklich, das kann nerven. Nimm lieber horstbildenden Bambus, wie Fargesia. Der bleibt, wo er sein soll, und wird trotzdem mannshoch.
Allerdings – Bambus braucht auch etwas Pflege. Die Blätter fallen ab, und wenn die ins Wasser trudeln, musst du sie rausfischen, sonst verstopft der Filter. Kleiner Tipp: Setz ihn nicht direkt ans Wasser, sondern mit etwas Abstand, dann hast du weniger Ärger.
Immergrüne Hecken – wenn's klassisch sein soll
Wenn du was Traditionelles möchtest, sind Heckenpflanzen wie Kirschlorbeer oder Eibe super. Die sind immergrün, also hast du auch im Winter Sichtschutz. Kirschlorbeer wächst echt schnell, innerhalb weniger Jahre hast du eine blickdichte Mauer. Allerdings – ich finde ihn manchmal etwas langweilig, weil ihn ja wirklich jeder hat. Und schneiden musst du ihn regelmäßig, sonst wird er zu breit.
Eibe ist auch toll, die lässt sich super in Form schneiden, aber Vorsicht: Die ist giftig! Wenn du Kinder oder Haustiere hast, vielleicht nicht die beste Idee. Aber für reine Erwachsenen-Haushalte? Absolute Top-Wahl, weil sie so pflegeleicht ist und ewig hält.
Gräser – modern und leicht
Ach, und dann sind da noch Gräser! Die finde ich persönlich total unterschätzt. Pampasgras oder Chinaschilf zum Beispiel – die werden richtig hoch, bis zu zwei Meter, und wiegen sich so schön im Wind. Sieht mega-natürlich aus und passt super zum Pool, finde ich. Letzten Sommer habe ich welche bei meinem Kumpel Tom in München gesehen, der hat sie in großen Kübeln um die Terrasse rumgestellt. Super praktisch, weil man sie je nach Bedarf verschieben kann.
Nachteil: Im Winter sterben sie ab, und du musst sie zurückschneiden. Aber hey, das ist ja nicht so wild. Und im Sommer haben sie diesen wunderbaren leichten Look, der nicht so erdrückend wirkt wie eine massive Hecke.
Kletterpflanzen – für die Eiligen unter uns
Wenn du schnell was brauchst, sind Kletterpflanzen ideal. Efeu zum Beispiel – der wächst wie verrückt und bedeckt Zäune oder Rankgitter in null Komma nichts. Allerdings, ja, ich weiß, Efeu kann auch etwas invasiv sein und klettert an allem hoch, was ihm in den Weg kommt. Aber wenn du ihn im Griff hast, ist er perfekt.
Oder Clematis! Die blüht wunderschön und gibt dem Poolbereich richtig Farbe. Meine Tante in Hamburg hat eine ganze Wand voll mit Clematis in Lila und Rosa – sieht aus wie im Paradies. Allerdings braucht die etwas mehr Aufmerksamkeit und einen guten Boden.
Was du unbedingt beachten solltest
Also, honestly, beim Pflanzen am Pool gibt es ein paar Dinge zu bedenken. Erstens: Laub! Bäume oder Sträucher, die viele Blätter verlieren, sind vielleicht nicht die beste Wahl direkt am Wasser. Ständig rechen musst du dann – kein Spaß. Zweitens: Wurzeln! Manche Pflanzen haben aggressive Wurzeln, die Poolfolie oder Leitungen beschädigen können. Bambus zum Beispiel – da musst du aufpassen, wie gesagt.
Und drittens: Stacheln oder Gift. Wenn ihr barfuß rumlauft, sind stachlige Pflanzen wie Berberitze vielleicht nicht so ideal. Oder giftige wie Eibe, wie schon erwähnt. Denk immer daran, wer den Pool nutzt.
Übrigens, mein Favorit? Ich mische lieber mehrere Arten. Ein bisschen Bambus hier, ein paar Gräser da, und dazu noch eine Kletterpflanze am Rankgerüst. Sieht natürlicher aus und ist nicht so monoton.
Am Ende geht es ja darum, dass du dich wohlfühlst und ungestört planschen kannst. Probier einfach aus, was zu dir passt – und vergiss nicht, dass Pflanzen Zeit brauchen. Aber wenn sie dann mal stehen, hast du Jahre lang Freude dran. Viel Erfolg!
