Die Klassiker: Unpünktlichkeit und Unvorbereitung
Klar, zu spät kommen ist schon mal ein No-Go. Das signalisiert Desinteresse und mangelnden Respekt. Aber noch schlimmer finde ich, wenn man sich überhaupt nicht über die Firma informiert hat. Stell dir vor, du sitzt da und kannst nicht mal sagen, was die eigentlich machen! Peinlich, oder? Ich meine, ein bisschen Recherche sollte schon drin sein. Heutzutage googlet man doch alles, also echt!
Das Thema Gehalt: Bloß nicht zu früh!
Geld ist wichtig, keine Frage. Aber das Gehalt als erstes anzusprechen, wirkt… naja, sagen wir mal, etwas gierig. Warte lieber, bis das Unternehmen das Thema aufbringt. Und dann, sei vorbereitet! Informiere dich vorher, was in der Branche üblich ist und was deine Qualifikationen wert sind. Aber Achtung: Nicht übertreiben! Bleib realistisch und argumentiere gut.
Der Killer: Negative Äußerungen über Ex-Arbeitgeber
Das ist so ein Ding, das einfach *immer* schlecht ankommt. Egal, wie scheiße dein vorheriger Job war, behalte es für dich! Niemand will einen hören, der nur am Lästern ist. Konzentriere dich lieber auf die positiven Aspekte und darauf, was du aus der Erfahrung gelernt hast. Und überhaupt, wer weiß, vielleicht kennt der Personaler ja deinen Ex-Chef?
Mein persönlicher Super-GAU (und was ich daraus gelernt habe)
Ich erinnere mich noch gut an ein Vorstellungsgespräch vor ein paar Jahren. Ich war total nervös, und dann habe ich auch noch angefangen, über meinen vorherigen Chef herzuziehen. Oh Mann, war das dumm! Ich habe mich so in Rage geredet, dass ich gar nicht mehr gemerkt habe, wie unangenehm das für alle war. Am Ende des Gesprächs wusste ich, dass ich es total versaut hatte. Und rate mal? Ich habe den Job natürlich nicht bekommen. Aber daraus habe ich gelernt: Positiv bleiben, immer! Auch wenn es schwerfällt.
Die Sache mit der Körpersprache
Ach ja, die Körpersprache… oft unterschätzt, aber so wichtig! Ein schlaffer Händedruck, kein Blickkontakt, verschränkte Arme… das alles sendet negative Signale. Versuch, selbstbewusst aufzutreten, aber nicht arrogant. Lächeln hilft übrigens auch Wunder! Und versuch, nicht zu zappeln. Das wirkt unruhig und nervös.
Die Sache mit den Lügen…
Okay, kleine Notlügen sind vielleicht erlaubt (wer hat noch nie seinen Lebenslauf ein bisschen aufgehübscht?), aber größere Lügen fliegen meistens auf. Und dann hast du ein richtiges Problem. Sei ehrlich, aber präsentier dich im besten Licht. Konzentriere dich auf deine Stärken und versuche, deine Schwächen positiv zu formulieren. Zum Beispiel: "Ich bin manchmal etwas perfektionistisch." Klingt doch besser als "Ich bin ein Kontrollfreak", oder?
Was, wenn man doch Mist gebaut hat?
Tja, was soll man sagen? Manchmal passiert es einfach. Du hast dich verplappert, eine blöde Antwort gegeben oder bist einfach nur total nervös. Was dann? Versuche, die Situation zu retten! Entschuldige dich, wenn du etwas Falsches gesagt hast, oder versuche, das Thema zu wechseln. Und vor allem: Bleib ruhig! Panik hilft jetzt auch nicht mehr. Und hey, vielleicht war es ja gar nicht so schlimm, wie du denkst!
Fazit: Vorbereitung ist alles (und ein bisschen Glück)
Im Endeffekt ist die beste Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch, sich gut vorzubereiten. Informiere dich über das Unternehmen, überlege dir gute Antworten auf typische Fragen, überlege dir eigene Fragen, sei pünktlich und achte auf deine Körpersprache. Aber vergiss nicht: Jeder macht mal Fehler. Solange du daraus lernst, ist alles gut. Und ein bisschen Glück gehört natürlich auch dazu. Ich drücke dir die Daumen für dein nächstes Vorstellungsgespräch! Du schaffst das!
