Chefredakteur bei der ZEIT – mehr als nur ein schicker Titel
Bevor wir übers Geld reden, finde ich es wichtig zu verstehen, was so ein Job eigentlich bedeutet. Ein Chefredakteur ist nicht einfach nur der nette Herr oder die nette Dame, die morgens ins Büro schlendert und sagt: "Heute schreiben wir über das Wetter." Nee, das ist viel komplexer. Die Person steuert das gesamte redaktionelle Team, entscheidet, welche Themen auf die Titelseite kommen, und trägt eine riesige Verantwortung für den journalistischen Inhalt.
Ich erinnere mich an einen Kumpel, der mal ein Praktikum bei einer Lokalzeitung gemacht hat. Da hat er erzählt, dass der Chefredakteur ständig am Telefon hängt, Telefonate mit Autoren führt, mit der Verlagsleitung verhandelt und gleichzeitig versucht, die Moral im Team hochzuhalten. Ganz schön viel auf einmal, oder?
Das Gehalt – ein gut gehütetes Geheimnis?
Jetzt zum spannenden Teil: das Gehalt. Ehrlich gesagt, ist es nicht so einfach, genaue Zahlen zu finden. Die ZEIT veröffentlicht keine konkreten Gehaltslisten, und bei so einem hohen Posten wird natürlich auch diskret mit den Zahlen umgegangen. Aber man kann ja mal ein bisschen recherchieren und schlau machen.
In Medienkreisen hört man immer wieder, dass Chefredakteure von großen, etablierten Zeitungen wie der ZEIT im sechsstelligen Bereich verdienen. Also, ich rede hier von ungefähr 120.000 bis 200.000 Euro brutto im Jahr. Das variiert natürlich je nach Erfahrung, Verhandlungsgeschick und vielleicht auch dem Verhandlungserfolg – klar, wie bei jedem Job.
Aber weißt du was? Ich hab vor ein paar Monaten zufällig einen ehemaligen Kollegen getroffen, der mal bei der ZEIT gearbeitet hat, und der meinte, die Gehälter seien dort 'nicht schlecht, aber auch nicht abgehoben'. Er sagte, die ZEIT legt viel Wert auf fairen Umgang und nicht nur auf dicke Schecks. Interessant, oder?
Was beeinflusst das Gehalt eigentlich?
Das ist eigentlich ein ganz guter Punkt. Das Gehalt hängt nicht nur vom Titel ab, sondern auch von der Verantwortung, der Medienbranche allgemein (die ja gerade im Wandel ist), dem Standort Hamburg (da gibt's natürlich auch Unterschiede), und ob der Chefredakteur vielleicht noch andere Aufgaben übernimmt, wie z.B. öffentliche Auftritte oder Buchprojekte.
Ach, und nicht zu vergessen: Die ZEIT ist ein Verlag, der stark auf Qualität setzt. Vielleicht bezahlt man da nicht unbedingt die höchsten Summen, aber dafür auch eine sichere, respektierte Position. Und das ist ja auch was wert, oder?
Ein bisschen mehr als nur Zahlen – der Job hat auch andere Seiten
Was ich eigentlich cool finde: Für viele Chefredakteure geht's nicht nur ums Geld. Es ist der Einfluss, den man hat, die Möglichkeit, die öffentliche Meinung mitzugestalten, und ja, das Prestige, das mit so einem Job einhergeht. Ich hab mal einen Bericht gesehen, wo ein Chefredakteur der ZEIT davon gesprochen hat, wie viel Freude es ihm macht, junge Talente zu fördern und neue Themen zu setzen. Das klingt echt erfüllend.
Fazit: Was bleibt hängen?
Also, um es mal locker zu sagen: Ein Chefredakteur bei der ZEIT verdient ziemlich gut, ohne Frage. Aber es ist eben nicht nur ein fettes Gehalt, sondern auch ein Job mit sehr viel Verantwortung und Herzblut. Und klar, nicht jeder Cent ist öffentlich, und die Gehaltsbänder schwanken, je nachdem, wen man fragt.
Du fragst dich jetzt vielleicht, ob es sich lohnt? Ehrlich gesagt, wenn du auf Medien stehst und das Steuer in der Hand haben willst, dann ist das sicher ein Traumjob, auch wenn der Lohn nicht immer die erste Motivation sein sollte.
Und hey, falls du mal bei einer Zeitung reinschnuppern willst – frag ruhig nach! Manchmal bekommt man da ganz spannende Einblicke, die mehr wert sind als jedes Gehalt.
