Warum steuerfreie Extras so wichtig sind
Aber: Es gibt clevere steuerfreie oder pauschal versteuerte Extras, die du deinen Mitarbeitenden geben kannst, ohne dass alle nur an den Fiskus zahlen.
Die wichtigsten steuerfreien Zahlungen im Überblick
Sachbezüge bis 50 Euro pro Monat
Einer der Klassiker! Du darfst deinen Angestellten monatlich bis zu 50 Euro (Stand 2024) als Sachbezug geben – steuerfrei. Das kann ein Gutschein sein, eine Prepaid-Karte, ein Ticket für den Lieblingsladen.
Martin war überrascht, als ich ihm das erzählte. Er dachte, Gutscheine zählen als Gehalt. Nope! Solange sie die Grenze nicht überschreiten und korrekt abgewickelt werden, sind sie ein cooles Extra.
Fahrtkostenzuschuss für den Arbeitsweg
Wenn du deinen Mitarbeitenden einen Zuschuss für Bus, Bahn oder Fahrgemeinschaften gibst, kannst du das steuerfrei tun. Ich weiß, viele Chefs glauben, das gilt nur für Jobtickets – aber auch ein Barzuschuss geht, wenn er korrekt als Fahrtkostenersatz ausgewiesen wird.
Kindergartenzuschuss
Hast du Angestellte mit kleinen Kindern? Dann kannst du ihnen die Kosten für die Kita steuerfrei bezuschussen – unbegrenzt! Ich finde das ehrlich gesagt mega fair, weil Kinderbetreuung teuer ist, und als Chef kannst du hier wirklich sinnvoll unterstützen.
Pauschalversteuerte Leistungen – fast so gut wie steuerfrei
Sachprämien und Incentives
Bis zu 10.000 Euro pro Jahr kannst du für „betriebliche Veranstaltungen“ (z.B. Incentive-Reisen, Prämien) pauschal versteuern. Klar, das kostet dich als Arbeitgeber etwas, aber für die Mitarbeiter bleibt es steuerfrei.
Gesundheitsförderung
Ich war echt überrascht, als ich das rausfand: Bis zu 600 Euro pro Jahr kannst du pro Mitarbeiter für zertifizierte Gesundheitsmaßnahmen zahlen, steuer- und sozialabgabenfrei. Also Rückenschule, Stressprävention, solche Sachen. Martin hat sofort gesagt: „Das muss ich meinen Leuten anbieten!“
Vorsicht: Typische Fehler, die alles ruinieren
Grenzen einhalten!
Ich gebe zu, ich dachte früher: „Ach, wenn ich halt 55 Euro Gutschein gebe, passt schon.“ Falsch gedacht! Überschreitest du die Grenze, wird der ganze Betrag steuerpflichtig, nicht nur der übersteigende Teil. Mega ärgerlich.
Dokumentation ist alles
Du musst sauber dokumentieren, welche Leistungen du gezahlt hast, an wen, wann, warum. Ich kenne einen Fall (kein Witz!), wo ein Chef lauter kleine Extras verteilt hat, aber null Belege hatte – das Finanzamt hat dann ALLES einkassiert. Also bitte: Ordner anlegen, sauber arbeiten.
Fazit: Mit Köpfchen zahlen, clever sparen
Als ich diesen Artikel angefangen habe, dachte ich ehrlich gesagt: „Na ja, da gibt’s halt ein paar Gutscheine.“ Aber ich habe gelernt, dass es richtig viele Möglichkeiten gibt, Mitarbeitern Gutes zu tun, ohne dass es teuer wird.
Also Martin, falls du das liest (oder du, lieber Leser!): Nutze die Spielräume, die das Gesetz bietet. Deine Mitarbeiter werden’s dir danken – und dein Steuerberater wahrscheinlich auch. Hast du schon steuerfreie Extras ausprobiert? Ich bin neugierig, erzähl mir deine Erfahrungen!
