Was ist denn überhaupt ein Verb?
Bevor wir uns in wilde Spekulationen stürzen, erstmal kurz zurück zu den Basics: Verben sind Tätigkeitswörter, also Wörter, die eine Handlung, einen Zustand oder ein Geschehen ausdrücken. Zum Beispiel: laufen, essen, denken. Da klingt „täglich“ doch irgendwie anders, oder? Es beschreibt eher die Häufigkeit, also wie oft etwas passiert, und nicht das, was passiert.
"Täglich" – Adjektiv oder Adverb?
Eigentlich, so mein Sprachgefühl, ist "täglich" eher ein Adjektiv oder ein Adverb. Also, es beschreibt etwas, sagt wie oft oder wann etwas stattfindet. Zum Beispiel: „Ich gehe täglich joggen.“ Da modifiziert "täglich" das Verb „gehen", es zeigt an, wie oft. Aber selbst wenn man sagt: „Das ist eine tägliche Aufgabe“, wird es zum Adjektiv.
Also, ganz ehrlich, es ist kein Verb. Das Wort selbst drückt keine Handlung aus, es beschreibt nur, wie oft die Handlung stattfindet. Das ist so ähnlich wie „oft“ oder „manchmal“, die sind ja auch keine Verben.
Aber warum kommt dieser Eindruck dann?
Vielleicht, weil "täglich" so regelmäßig benutzt wird und irgendwie lebendig klingt? Oder weil man es oft in Kombination mit Verben hört und das Gehirn das automatisch zusammensetzt? Keine Ahnung, ich hab’s auch erst mal falsch gedacht, als ich das mit Anna diskutiert habe.
Übrigens, das erinnert mich an meinen kleinen Neffen, der vor kurzem meinte, „Mama hat gesagt, ich muss täglich spielen.“ Ich hab ihn dann gefragt: „Spielen ist ein Verb, aber täglich?“ Er hat nur gelacht und gesagt: „Nee, das sagt doch, wie oft.“ Kindermund tut Wahrheit sprechen, oder?
Sprachfalle oder einfach nur Verwirrung?
Manchmal ist die Sprache eben nicht so klar, wie man denkt. Wörter können sich in ihrer Funktion verändern, je nachdem, wie man sie benutzt. Aber „täglich“ bleibt ziemlich konstant, es ist halt kein Verb. Manchmal kommt man aber echt ins Grübeln, vor allem wenn man so sprachverrückt ist wie ich.
Fazit? Ganz klar: "täglich" ist kein Verb!
Zumindest nach meiner kleinen Analyse und auch nach dem, was ich so aus der Grammatik gelernt habe. "Täglich" beschreibt, sagt aus, wie oft etwas passiert, ist also ein Adverb oder Adjektiv. Verben sind das, was man tun kann, und „täglich“ tut ja nichts, sondern sagt nur, wann oder wie oft.
Also, falls du jemals wieder jemanden hörst, der behauptet, „täglich“ sei ein Verb – jetzt kannst du ganz locker sagen: „Nee, das ist es nicht.“ Und falls du dich fragst, warum manche Wörter so irreführend sind, dann bist du nicht allein. Ich hab’s auch erst mal falsch gedacht.
Ach, und zum Schluss noch ein Tipp: Wenn du Lust hast, die Sprache mal richtig zu erkunden, setz dich einfach mit Freunden zusammen, quatsch über Wörter und lass dich überraschen, was dabei rauskommt. Das macht mehr Spaß als trockene Grammatikbücher, ehrlich!
