Also, was sagt die Wirtschaft dazu?
Ganz ehrlich, ich bin kein Ökonom, aber ich lese viel und rede auch mit Leuten, die sich auskennen. Die Inflation ist ja nicht einfach so vom Himmel gefallen. Diese ganzen Lieferkettenprobleme, der Ukraine-Krieg, die Energiekosten… puh, das hat schon seine Gründe. Aber langsam scheint sich die Lage zu beruhigen. Die Rohstoffpreise sind zum Teil schon wieder gesunken, zum Beispiel bei Öl und Gas. Das ist doch mal ein gutes Zeichen, oder?
Allerdings – und jetzt kommt das große Aber – viele Unternehmen haben die höheren Kosten schon in ihre Preise eingerechnet. Die werden nicht so schnell wieder runtergehen, denke ich. Die Gewohnheit, höhere Preise zu verlangen, die bleibt erstmal.
Meine kleine Anekdote vom Wochenmarkt
Ich war vor kurzem auf dem Markt in Berlin-Kreuzberg und hab mit Franz, meinem Gemüsehändler, gequatscht. Der meinte: „Also, bei manchem, wie Äpfel oder Kartoffeln, wird’s vielleicht etwas günstiger, wenn die Ernte gut ausfällt. Aber bei allem, was mit Energie zu tun hat, wird’s schwer.“ Der muss ja auch seinen Stand heizen und den Transport bezahlen. Das hat mir nochmal klar gemacht: Es hängt echt von der Branche ab.
Energie und Lebensmittel – zwei verschiedene Welten
Bei Energie sieht’s langsam besser aus. Die Gaspreise sind zum Glück gefallen, und wenn der Winter nicht superkalt wird, könnten die Heizkosten 2023 tatsächlich etwas nachgeben. Aber bei Lebensmitteln? Da bin ich skeptisch. Klar, manche Sachen werden günstiger, aber insgesamt… naja. Die Bauern haben auch mit höheren Kosten zu kämpfen, Dünger, Traktor-Sprit, alles teurer.
Übrigens, hast du mal auf die Nudelpackungen geschaut? Die sind oft kleiner geworden bei gleichem Preis! So tricksen die Hersteller manchmal.
Was denkst du eigentlich?
Ich mein, es ist ja nicht nur eine Sache der Zahlen. Wenn alle erwarten, dass die Preise hoch bleiben, dann geben die Unternehmen auch nicht so schnell nach. Diese Erwartungshaltung spielt eine große Rolle. Und die Löhne steigen ja auch, aber oft nicht so schnell wie die Preise. Das ist echt frustrierend.
Aber mal ehrlich: Glaubst du, dass dein Einkauf nächsten Sommer spürbar billiger wird? Ich schwanke da total. Einerseits hoffe ich es, andererseits… naja, ich plane erstmal nicht mit einem großen Preissturz.
Fazit: Vorsichtig optimistisch, aber mit beiden Beinen auf dem Boden
Also, zusammengefasst: Einige Preise werden 2023 sicher sinken, besonders da, wo die Ursachen nachlassen, wie bei Energie. Aber bei vielen Alltagsdingen wird’s wohl eher so ein langsames, stabiles Niveau geben, ohne große Sprünge nach unten. Wir müssen wohl einfach abwarten und schauen, wie sich die Weltwirtschaft entwickelt. Und vielleicht doch öfter zum Discounter gehen, wer weiß.
Was meinst du? Schreib mir gerne, ob du ähnliche Erfahrungen gemacht hast!
