DAS KÖNNTE IHNEN AUCH GEFALLEN
ZUGEHÖRIGE TAGS
aktueller  ehrlich  entscheiden  franziskus  jahren  kirche  krankenhaus  krankheit  mensch  parolin  passiert  spricht  stille  weißt  übernimmt  
NEUESTE BEITRÄGE

Wer spricht für den Papst, wenn er krank ist?

Der Papst ist auch nur ein Mensch – auch wenn er heilig wirkt

Manchmal vergisst man das einfach: Der Papst atmet, hustet, hat Rückenschmerzen, braucht manchmal Antibiotika. Genau wie jeder andere Opa. Nur dass er eben nicht irgendein Opa ist. Er ist das Oberhaupt der katholischen Kirche – über eine Milliarde Gläubige schauen auf ihn. Wenn er also krank wird, kann er nicht einfach sagen: „Ich mach mal Homeoffice.“

Vor ein paar Jahren, weißt du noch? Da war ich in Rom, mit meiner Cousine Martina. Wir waren am Petersplatz, gerade als der damalige Papst Benedikt XVI. auf dem Balkon erschien – blass, zittrig. Martina flüsterte mir zu: „Der sieht aus, als hätte er Fieber.“ Und tatsächlich: Kurze Zeit später kam die Nachricht – er hat sich zurückgezogen. Aber nicht wegen Krankheit, sondern wegen… Ach, das erzähl ich später. Wichtig ist: Damals fragten sich viele: Wer übernimmt jetzt eigentlich?

Es gibt keine „Stellvertretung“ wie beim Chef im Büro

Du denkst jetzt wahrscheinlich: Gibt’s denn keinen Vize-Papst? Einen zweiten Mann für Notfälle? Nö. Gibt es nicht. Und das ist Absicht. Der Papst ist per Definition der Einzige – das ist theologisch so. Keiner kann ihn „ersetzen“. Aber – und jetzt kommt das Aber – es gibt Leute, die in seiner Abwesenheit die Dinge am Laufen halten.

Die wichtigste Person ist eigentlich der Kardinalstaatssekretär. Momentan: Kardinal Pietro Parolin. Der ist so was wie der „Geschäftsführer“ des Vatikans. Wenn der Papst im Krankenhaus liegt, kümmert Parolin sich um die täglichen Angelegenheiten: Dokumente unterschreiben (nicht die großen, heiligen, aber die administrativen), Meetings leiten, mit Botschaftern reden. Aber – und das ist entscheidend – er spricht nicht im Namen des Papstes. Er kann keine neuen Lehren verkünden. Keine Bischöfe ernennen. Keine Enzykliken rausbringen.

Was passiert, wenn der Papst gar nicht mehr kann?

Das ist die große Frage. Was, wenn er bewusstlos ist? Oder dement? Oder so schwach, dass er nicht mehr entscheiden kann? Dann wird es heikel. Denn: Solange der Papst am Leben ist, ist er Papst. Punkt. Das ist keine Demokratie. Da gibt’s kein Amtsenthebungsverfahren.

Aber – und jetzt wird’s interessant – die Kirche hat 1996 mit der Apostolischen Konstitution Universi Dominici Gregis etwas geregelt. Darin steht, dass, falls der Papst dauerhaft unfähig wäre, ein kleiner Kreis von Kardinälen entscheiden könnte, was zu tun ist. Allerdings: Niemand hat das je ausprobiert. Es ist wie so ein Notfallplan, den man hofft, nie brauchen zu müssen.

Ich erinner mich an ein Gespräch mit einem Priester aus München, Pater Thomas. Der sagte mal: „Wenn der Papst nicht mehr entscheiden kann, dann muss die Kirche eben warten. Im Glauben. Auf ein Zeichen. Auf Klarheit.“ Fand ich damals komisch. Aber irgendwie auch beruhigend. Kein schnelles Eingreifen, kein Machtvakuum – sondern Stille. Abwarten. Beten.

Aber was ist mit dem Rücktritt?

Ach ja. Der Rücktritt. Das hat Benedikt XVI. 2013 gemacht. Erst der erste in 600 Jahren. Und das war ein Schock. Ehrlich. Ich saß in meiner Küche, hab Nachrichten geschaut, und dachte: „Jetzt hat er’s getan. Er tritt zurück.“ Und dann diese Stille danach. Kein Zorn, keine Rebellion – einfach Respekt.

Das hat gezeigt: Ein Papst kann zurücktreten. Auch aus gesundheitlichen Gründen. Und das hat alles verändert. Vorher hieß es immer: „Der Papst bis zum Tod.“ Jetzt wissen wir: Nicht unbedingt. Und das gibt Hoffnung. Dass ein Papst, wenn es ihm zu viel wird, sagen kann: „Ich kann nicht mehr.“

Franziskus und seine Andeutungen

Unser aktueller Papst, Franziskus, hat ja mehrfach gesagt: „Ich bin bereit, zurückzutreten, wenn ich nicht mehr kann.“ Er hat’s sogar in Interviews erwähnt. Mal ganz beiläufig: „Wenn ich nicht die Kraft habe, dann gehe ich.“ Das fand ich beeindruckend. Ehrlich. Kein Machthunger. Kein Festklammern. Sondern Demut.

Trotzdem – was, wenn er gar nicht mehr in der Lage ist, das selbst zu entscheiden? Wenn er zu schwach ist, um „Ich trete zurück“ zu sagen? Dann? Dann wird es kompliziert. Dann müssten andere entscheiden – aber wer? Und wann?

Ich glaub, da hofft die Kirche einfach darauf, dass so was nicht passiert. Dass entweder der Papst selbst die Reißleine zieht – oder dass er, wenn es ganz schlimm kommt, still entschläft, und dann der Konklave die Nachfolge regelt. Aber eine echte, funktionierende Krankheitsvertretung? Gibt’s nicht. Nicht richtig.

Die Curia rückt zusammen – aber niemand spricht für ihn

Wenn der Papst krank ist, dann merkt man, wie sehr die Kirche auf einer Person lastet. Alles dreht sich um ihn. Und wenn er ausfällt, dann wird’s ruhig. Sehr ruhig. Die Curia – also die Verwaltung des Vatikans – hält still. Keine großen Ankündigungen. Keine Eskalation. Man wartet ab.

Parolin regelt das Alltagsgeschäft. Der Camerlengo – das ist der Kämmerer – würde erst aktiv, wenn der Papst stirbt. Der kümmert sich dann um die Beerdigung, den Konklave, die Übergabe der Ringvernichtung. Aber solange der Papst lebt? Nichts.

Eigentlich krass, oder? Eine so große Institution – und keine klare Regel für den Fall, dass der Chef krank wird. Aber andererseits: Vielleicht ist das auch Absicht. Weil die Kirche nicht nur ein Unternehmen ist. Sondern ein geistlicher Körper. Und der lebt nicht nur von Verfassungen, sondern von Glauben, Gebet, und manchmal eben von Stille.

Zum Schluss: Vielleicht ist die Antwort einfacher

Wer vertritt den Papst bei Krankheit? Niemand. Nicht wirklich. Keiner spricht für ihn. Keiner nimmt seinen Platz ein. Aber viele beten für ihn. Millionen. Und vielleicht – nur vielleicht – ist das die eigentliche Vertretung: Die Fürbitte der Gläubigen.

Ich weiß nicht. Vielleicht denkst du jetzt: „Na toll, keine Lösung.“ Aber weißt du was? Manchmal ist Ungewissheit menschlich. Und genau das ist ja auch der Punkt: Der Papst ist ein Mensch. Mit Grenzen. Mit Krankheit. Mit Müdigkeit. Und das ist okay.

Hätte mir vor zehn Jahren jemand gesagt, dass ein Papst zurücktritt, hätte ich gelacht. Heute weiß ich: In der Kirche kann viel passieren. Man muss nur bereit sein, zuzuhören – auch in der Stille.

💡 Wichtige Punkte

  • Wer vertritt den Papst bei Krankheit? - Der Kämmerer nimmt eine Schlüsselfunktion im Vatikan ein.
  • Wer vertritt die WEG? - § 9b Vertretung.
  • Ist kuscheln mehr als Freundschaft? - Ein offensichtliches Problem tut sich für Sie also erst dann auf, wenn Sie das Bedürfnis verspüren, mit Ihrem besten Freund etwas intimer zu werde
  • Was ist mehr als Freundschaft? - Schönes Lächeln, tolle Schuhe, unglaublicher Charakter – wer solche Komplimente macht, will definitiv mehr von dir, als bloße Freundschaft.
  • Wer bezahlt den Arbeitgeber bei Krankheit? - Krankheit während der ersten 4 Wochen der Beschäftigung Stattdessen hat er einen Anspruch auf Krankengeld gegenüber der Krankenkasse.

❓ Häufig gestellte Fragen

1. Wer vertritt den Papst bei Krankheit?

Der Kämmerer nimmt eine Schlüsselfunktion im Vatikan ein. Er vertritt den Papst in der Zeit einer Sedisvakanz, also wenn ein Kirchenoberhaupt gestorben oder wie im Fall von Benedikt XVI. zurückgetreten ist und bevor der Nachfolger gewählt ist.22.12.2014

2. Wer vertritt die WEG?

§ 9b Vertretung. (1) Die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer wird durch den Verwalter gerichtlich und außergerichtlich vertreten, beim Abschluss eines Grundstückskauf- oder Darlehensvertrags aber nur aufgrund eines Beschlusses der Wohnungseigentümer.

3. Ist kuscheln mehr als Freundschaft?

Ein offensichtliches Problem tut sich für Sie also erst dann auf, wenn Sie das Bedürfnis verspüren, mit Ihrem besten Freund etwas intimer zu werden und kuscheln zu wollen – dann wird es für Sie wohl mehr als reine Freundschaft sein.

4. Was ist mehr als Freundschaft?

Schönes Lächeln, tolle Schuhe, unglaublicher Charakter – wer solche Komplimente macht, will definitiv mehr von dir, als bloße Freundschaft. Auch wenn es dich schmeichelt, du musst jetzt entscheiden, ob du auf den Flirt-Versuch eingehen willst.30.10.2016

5. Wer bezahlt den Arbeitgeber bei Krankheit?

Krankheit während der ersten 4 Wochen der Beschäftigung Stattdessen hat er einen Anspruch auf Krankengeld gegenüber der Krankenkasse. Ist der Arbeitnehmer auch nach der vierten Beschäftigungswoche weiter arbeitsunfähig, zahlt der Arbeitgeber vom Beginn der fünften Woche an das Entgelt für bis zu sechs Wochen fort.

6. Welche Berührungen sind mehr als Freundschaft bei Frauen?

So erkennst du, dass es mehr als Freundschaft ist. "Zufällige" Berührungen häufen sich zwischen euch und die Umarmungen werden plötzlich länger. Außerdem spürst du plötzlich einen unangenehmen Druck in der Magengegend, wenn er oder sie von einer anderen Person schwärmt.14.11.2022

7. Wer bezahlt den Papst?

Auch als Bischof dürfte Papst Franziskus keinen Hungerlohn bekommen haben. So winken hier immer noch 8.000 € brutto pro Monat. Doch die Gehälter von Bischöfen und Landesbischöfen werden in Deutschland tatsächlich nicht von der Kirche selbst, sondern vom Staat bezahlt.19.06.2023

8. Wer finanziert den Papst?

Allein aus eigener Kraft könnte sich der Vatikan in seiner heutigen Gestalt jedoch nicht finanzieren. Er ist nach wie vor auf Spenden aus der Weltkirche angewiesen. Der größte Teil hiervon kommt durch den traditionellen Peterspfennig zusammen.13.02.2018

9. Wer bestimmt den Papst?

Er wird von Kardinälen gewählt, also sehr wichtigen Männern der katholischen Kirche. Hier geht's zur Startseite! Noch mehr Nachrichten für euch. Die Papstwahl läuft immer so ab, dass sich die Kardinäle 15 bis 20 Tage nach dem Tod oder Rücktritt eines Papstes in einem Konklave versammeln.01.09.2022

10. Welche Berührungen sind mehr als Freundschaft?

Er berührt dich scheinbar zufällig Achte darauf, ob er dich in unterschiedlichen Situationen scheinbar rein zufällig berührt. Legt er zum Beispiel einfach so seine Hand auf deinen Rücken oder streift er flüchtig deinen Arm? Alles Signale dafür, dass er auf mehr als nur Freundschaft aus ist.11.05.2018

11. Wann will er mehr als Freundschaft?

Er sucht ständig Kontakt. Natürlich möchte man seine Freunde regelmäßig sehen. Lässt er aber keine Gelegenheit aus, mit dir in Verbindung zu treten, schreibt dir, trifft sich mit dir und sucht auch Körperkontakt, dann hat euer Kumpel ganz sicher mehr als nur freundschaftliche Gefühle für euch.02.11.2022

12. Wann ist es mehr als Freundschaft?

Ein weiteres sicheres Zeichen dafür, dass man mehr als nur eine lockere Beziehung zu jemandem hat, ist, wenn man die Freunde des anderen kennt. Das ist eigentlich meist ein untrügliches Zeichen dafür, dass das Interesse an dieser Person zu etwas Größerem geworden ist.

13. Wer war als längstes Papst?

Der Papst mit der längsten Amtszeit ist Papst Pius IX., der zwischen 1846 und 1878 31 Jahre und acht Monate lang im Amt war. Im Februar 2013 wurde bekannt, dass der derzeitige Papst Benedikt XVI. sein Amt zum 28. Februar 2013 niederlegen wird.

14. Wer hilft bei toxischen Beziehungen?

Sprechen über Sorgen und Ängste
  • Telefonseelsorge: 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222.
  • Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP e.V.) berät dich täglich von 8 bis 20 Uhr kostenlos und anonym unter 0800 777 22 44.
13.10.2020

15. Wer steht über den Papst?

Bischöfe unterstehen direkt dem Papst In der Hierarchie der römisch-katholischen Kirche unterstehen die Bischöfe direkt dem Papst. Das Wort ""Bischof"" leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet so viel wie ""Aufseher"".14.09.2020

16. Was ist die stärkste Motivation?

Intrinsische Motivation Es ist die stärkste und ausdauerndste Antriebskraft des Menschen.30.11.2016

17. Kann man Mitarbeiter motivieren?

Mit gezielten Maßnahmen können Unternehmen einiges für die Mitarbeitermotivation tun. Natürlich wirken extrinsische Reize wie Gehaltserhöhungen oder Beförderungen, um einen gewissen Motivationsgrad zu erreichen. Doch einen langfristigen Bindungseffekt erzielen Sie erst, wenn Sie Mitarbeiter intrinsisch motivieren.

18. Wie kann ich meine Mitarbeiter belohnen?

65 Kreative Ideen, wie Sie Ihre Mitarbeiter belohnen können
  • Markenkleidung / Design.
  • Spotify Premium- oder Apple Music-Abonnement.
  • Buch des Monats.
  • Wohltätige Spenden.
  • 7. “
  • Kaffee-Mitgliedschaften.
  • Festgelegtes "Spaß"-Budget.
  • Website oder Newsletter-Funktion 🚫💰
  • Weitere Einträge20.11.2020

    19. Wie erkenne ich einen guten Mitarbeiter?

    10 Merkmale, an denen man die besten Mitarbeiter:innen erkennt
  • Sie können auf Anerkennung und Belohnung warten.
  • Sie können Konflikte aushalten.
  • Sie fokussieren.
  • Sie sind auf vernünftige Art und Weise mutig.
  • Sie haben ihr Ego unter Kontrolle.
  • Sie wollen sich immer weiter verbessern.
  • Weitere Einträge09.04.2022

    20. Wie erkennt man einen guten Mitarbeiter?

    Was ein guter Mitarbeiter ist, weiß fast jeder: Er ist zuverlässig, arbeitet hart, besitzt Führungsqualitäten und ist ein Teamplayer.13.09.2020

    21. Was sind die besten Mitarbeiter?

    Es sind vor allem jene, die sich durch Förderung und Weiterentwicklung, durch das Fördern von Talenten und durch Leistungsziele motivieren lassen, also Mitarbeiter mit intrinsischer Motivation. Damit werden auch wichtige Ziele der Mitarbeitermotivation wie Leistung und Produktivität angepeilt.04.05.2021

    22. Was ist schwierig an schwierigen Mitarbeitern?

    Schwierige Mitarbeiter sind oft respektlose Mitarbeiter Wenn Mitarbeiter respektlos gegenüber Vorgesetzten sind, kann sie das aus deren Sicht schwierig machen. Der Mitarbeiter akzeptiert dann häufig den Vorgesetzten nicht – und scheut sich auch nicht, das deutlich zu zeigen.

    23. Wie erkennt man unzufriedene Mitarbeiter?

    Anzeichen beachten und unzufriedene Mitarbeiter erkennen meckert viel und zeigt sich permanent unzufrieden. fällt mit negativen Kommentaren gegenüber Kollegen und Führungskräften auf. verbreitet eine schlechte Stimmung im Team. trägt keine konstruktiven Vorschläge bei und verhält sich destruktiv.22.10.2020

    24. Wie steigere ich die Motivation der Mitarbeiter?

    Man kann Mitarbeiter motivieren, indem man sie antreibt, gute Leistungen zu bringen.Generelle Wege Mitarbeiter zu motivieren
  • Zeigen Sie Interesse.
  • Wertschätzen Sie.
  • Bitten Sie um Rat.
  • Zeigen Sie Dankbarkeit.
  • Revanchieren Sie sich.
  • Überraschen Sie.
  • Suchen Sie ein gemeinsames Ziel.
  • Seien Sie sich treu.
  • Weitere Einträge

    25. Was ist wichtig für Mitarbeiter?

    In einer aktuellen Studie der ZEIT nannten über 80 Prozent der befragten Arbeitnehmer als wichtigsten Aspekt ihrer Arbeit, sich dort wohlzufühlen.