Die Klassiker: Medizin, Jura und Naturwissenschaften
Gleich mal vorneweg: Viele sagen ja, Medizin ist der absolute Horror. 6 Jahre Studium, dann noch die Doktorarbeit, die gern mal mehrere Jahre dauert. Und hey, ich hab ne Bekannte, die Dr. med. geworden ist – Anna aus Heidelberg. Sie hat mir erzählt, wie sie nachts oft kaum geschlafen hat, weil sie noch Fachartikel wälzen musste und nebenbei noch in der Klinik ackern musste. Ziemlich krass, wenn man bedenkt, dass sie das quasi alles nebenbei gemacht hat.
Aber, und das ist das Ding, Jura ist auch nicht ohne. Da geht's ja weniger ums Labor, aber die ganzen Paragraphen, Fallstudien und dann noch die Doktorarbeit, die richtig wasserdicht sein muss – puh, das ist 'ne Menge Stoff. Mein Onkel hat mal versucht, seinen Dr. jur. zu machen, aber der hat es nach zwei Jahren aufgegeben, weil er meinte, das ist irgendwie eine ganz andere Nummer als das Studium.
Und die Naturwissenschaften?
Physik, Chemie, Biologie – da wird’s nochmal spannend. Da sitzt man oft monatelang im Labor, probiert und scheitert und muss dann noch die Ergebnisse in einer Arbeit zusammenfassen, die auch noch von Fachleuten zerpflückt wird. Ich erinnere mich an meinen Studienkollegen Tim, der seine Doktorarbeit in Chemie geschrieben hat. Der hat mir erzählt, dass er manchmal dachte, er verliert den Verstand, so oft, wie Experimente schiefgegangen sind. Aber am Ende hat er’s geschafft – und das Ganze hat fast fünf Jahre gedauert.
Geisteswissenschaften: Schwer, aber anders
Man könnte meinen, dass Geisteswissenschaften wie Philosophie oder Geschichte leichter sind, weil man nicht im Labor steht. Aber ehrlich? Da braucht man ’ne ganz andere Art von Durchhaltevermögen. Stundenlang Bücher lesen, Texte analysieren und dann noch was Eigenes, Neues schreiben? Das ist kein Spaziergang. Ich hab mal mit einer Freundin gesprochen, die ihre Doktorarbeit in Literaturwissenschaft geschrieben hat. Sie meinte, es ist fast wie ein Marathon, weil man ständig an sich selbst zweifelt, ob das, was man schreibt, überhaupt relevant ist.
Der Doktortitel in der Technik – nicht zu unterschätzen
Ach, und fast hätte ich’s vergessen: Technik! Maschinenbau, Elektrotechnik und so. Hier hast du oft auch praktische Projekte, die neben der Theorie bearbeitet werden müssen. Das ist manchmal echt ne Mammutaufgabe, weil man ja auch noch tüfteln und konstruieren muss. Mein Cousin hat in Elektrotechnik promoviert und hat mal erzählt, dass er nach der Arbeit oft noch bis spät in die Nacht an Prototypen gebastelt hat. Das ist echt harte Arbeit, muss ich sagen.
Also, welcher Doktortitel ist jetzt der schwierigste?
Ganz ehrlich? Das kann man so pauschal nicht sagen. Es hängt total davon ab, wie man selbst tickt, was einem liegt und wie die Betreuung ist. Ich kenne Leute, die fanden Medizin total stressig, aber ein Freund von mir hat seinen Dr. phil. in Philosophie gemacht und hat gesagt, das war für ihn psychisch noch viel härter, weil man sich so allein fühlt. Und dann gibt es natürlich noch die persönlichen Umstände, wie Familie, Job nebenbei und so.
Du weißt was? Vielleicht ist der schwerste Doktortitel einfach der, den man sich selbst vornimmt und für den man brennt. Weil nur dann hast du die Motivation, die Rückschläge zu überstehen. Am Ende zählt doch, dass man stolz ist auf das, was man geschafft hat, egal in welchem Fach.
Zum Schluss: Ein bisschen Mut und Durchhaltevermögen
Falls du also grad drüber nachdenkst, einen Doktortitel zu machen – GO FOR IT! Klar, es ist keine leichte Nummer, aber mit der richtigen Einstellung und ein bisschen Humor kommst du da durch. Und hey, wenn’s mal nicht läuft, denk dran: Auch die größten Wissenschaftler hatten ihre schlechten Tage.
Und jetzt bin ich neugierig: Was denkst du? Welcher Doktortitel wäre für dich der schwerste? Oder hast du vielleicht selbst schon Erfahrungen gesammelt? Ich freu mich auf deine Meinung!
