Was ist das überhaupt, ein 165-Euro-Job?
Also, kurz und knackig: Ein 165-Euro-Job ist so ein Minijob, der bis zu 520 Euro brutto im Monat bringen kann, aber netto maximal 165 Euro für dich. Warte, nein, lass mich das korrigieren – eigentlich ist die Grenze jetzt bei 538 Euro brutto ab 2024, aber der alte Name hängt noch dran. Der Punkt ist, der Arbeitgeber zahlt dir was, und du kriegst es steuerfrei, solange es darunter bleibt. Aber was zahlt er genau? Ich mein, der Chef muss ja Sozialversicherungen und so abführen, auch wenn du nichts merkst.
Ich erinner mich, bei meinem Café-Job, ich hieß da Anna, oder so, und hab samstags ein paar Stunden hinter der Theke gestanden. Der Chef hat mir immer bar ausgezahlt, 10 Euro die Stunde, für 16 Stunden im Monat. Klingt super, oder? Aber hinter den Kulissen läuft da mehr.
Das Bruttogehalt: Wie viel gibt der Arbeitgeber aus?
Der Arbeitgeber zahlt dir dein Bruttogehalt, sagen wir 520 Euro im Monat. Aber das ist nur der Anfang. Er muss noch Pauschalbeiträge an die Krankenkasse leisten, so um die 13 Prozent oder was Ähnliches, je nach Kasse. Und Rentenversicherung? Für Minijobs ist das optional, aber viele Arbeitgeber machen das freiwillig mit. Du weißt schon, um dir was für später aufzubauen.
Stell dir vor, du arbeitest 10 Stunden die Woche à 10 Euro, das macht 400 Euro brutto. Der Chef zahlt das plus seine Abgaben – insgesamt vielleicht 450 Euro oder mehr aus seiner Tasche. Ich hab mal mit meinem damaligen Boss geredet, der hat gesagt: "Anna, ich geb mehr aus, als du denkst, aber es lohnt sich für beide." Und ja, er hatte recht, ehrlich.
Abzüge? Bei 165 Euro fast gar keine
Das Schöne am 165-Euro-Job ist ja, dass du fast nichts abgezweigt bekommst. Keine Lohnsteuer, keine Solidaritätszuschlag. Nur wenn du über die Grenze kommst, wird's kompliziert. Aber der Arbeitgeber? Der hat Pflichten. Er meldet dich an der Minijob-Zentrale, zahlt Pauschal für Kranken- und Pflegeversicherung. So 15 Prozent vom Brutto, ungefähr. Und wenn du rentenversichert bist, nochmal 15 Prozent dazu.
By the way, ich hab da mal einen Fehler gemacht – dachte, ich kann zwei Minijobs machen, ohne dass es auffällt. Aber nee, zusammen dürfen's nicht mehr als 520 sein, sonst wird's ein Midi-Job. Mein Freund Max aus München hat das probiert, in einem Supermarkt und als Lieferant, und am Ende musste er nachzahlen. Lerne daraus, oder?
Was bleibt für dich übrig? Die Realität
Du kriegst deine 165 Euro netto in die Hand, oder aufs Konto, je nach Absprache. Der Arbeitgeber zahlt das plus seine Kosten, die er als Betriebsausgabe absetzen kann. Steuerlich ist das für ihn attraktiv, weil es günstig ist, jemanden kurzfristig einzustellen. Aber ehrlich, frag dich: Lohnt sich das für den Chef? Klar, wenn er nur ein paar Stunden Hilfe braucht, wie in meinem Café.
Manchmal denk ich, es ist unfair, dass der Arbeitgeber so viel extra zahlt, und du merkst nichts davon. Aber hey, du hast einen Job ohne Bürokratie, und er hat flexible Hilfe. Win-win, oder was meinst du? Hast du schon mal so was gemacht?
Sonderfälle: Krankheit, Urlaub und so
Was, wenn du krank bist? Bei Minijobs gibt's keinen Lohnfortzahlung, leider. Der Arbeitgeber zahlt nichts, du bist auf deine Krankenkasse angewiesen. Urlaub? Ähnlich, du baust keine Ansprüche auf, es sei denn, du arbeitest länger. Ich hab mal zwei Wochen flach gelegen, und mein Chef war cool, hat mir trotzdem ein paar Euro gegeben, aus Mitleid sozusagen. Aber das ist nicht Standard.
Und Kündigung? Kurz und schmerzlos, ein Monat Frist. Passt zu so einem lockeren Job. Aber pass auf mit den Grenzen, sonst verlierst du den Steuervorteil.
Zum Schluss: Ist es das wert?
Also, zusammenfassend: Der Arbeitgeber zahlt dein Bruttogehalt plus Pauschalabgaben, so 20-30 Prozent extra, je nach Versicherung. Du kriegst saubere 165 Euro, steuerfrei. Ich würde sagen, für Studenten oder Rentner super, aber langfristig? Besser was Größeres anpeilen. Was denkst du? Erzähl mal in den Kommentaren, wenn du Erfahrungen hast. War bei mir jedenfalls eine tolle Zeit, trotz der ganzen Regeln.
