Der Beitragssatz: Mehr Geld aus der Tasche?
Zuerst mal zum Klassiker: der Beitragssatz. 2023 ist der durchschnittliche allgemeine Beitragssatz auf 14,6 Prozent gestiegen, plus der Zusatzbeitrag, der je nach Kasse variiert. Bei meiner Kasse, der AOK, ist der Zusatzbeitrag jetzt 1,7 Prozent – war's letztes Jahr noch weniger? Ich glaub schon. Das bedeutet, dass du und ich insgesamt so um die 16,3 Prozent vom Bruttogehalt zahlen. Und hey, für Kinderlose wie mich gibt's da oben drauf noch mal 0,6 Prozent extra in der Pflegeversicherung. Frustriert einen das nicht? Ich hab neulich mit meiner Freundin Anna geredet, die in Berlin arbeitet, und sie meinte: 'Mann, das frisst ja meinen ganzen Urlaubsanspruch auf!' Na ja, übertrieben, aber du verstehst, was ich meine.
Warum steigt das eigentlich? Nun, die Kassen haben höhere Ausgaben durch Alterung der Gesellschaft und teurere Medikamente. Aber warte, es ist nicht alles schlecht – die Leistungen werden ja auch besser. Oder? Lass uns dranbleiben.
Pflegeversicherung: Ein bisschen mehr, aber wofür?
Ach, die Pflegeversicherung, die ist 2023 auf 3,4 Prozent angehoben worden. Für Leute ohne Kinder wie mich sind's 3,05 Prozent plus Zuschlag. Ich erinner mich, wie meine Oma letztes Jahr in ihrem Pflegeheim in München war – die Kosten sind ja explodiert. Ohne diese Beiträge würde das alles noch teurer. Aber ehrlich, ich frag mich manchmal: Geht das Geld wirklich in bessere Pflege? Letztens hab ich gelesen, dass es mehr Geld für ambulante Pflege gibt, und das finde ich gut. Stell dir vor, du bist alt und krank, da willst du doch zu Hause bleiben, oder?
By the way, es gibt jetzt auch Entlastungen für Familien. Wenn du Kinder hast, zahlst du weniger Zuschlag. Fair, oder? Ich hab keine, also trifft's mich härter, aber ich komm drüber hinweg. (lacht) Du kennst das vielleicht selbst, oder hast du Familie?
Digitalisierung: Das E-Rezept kommt!
Okay, jetzt zu was Positivem – das E-Rezept. Ab 2023 läuft das offiziell an. Kein Papier mehr, sondern alles digital über die App oder Karte. Ich hab's letztens ausprobiert, als ich bei meinem Hausarzt in der kleinen Praxis um die Ecke war. Der Doc hat mir das Rezept gleich auf die Karte geladen, und in der Apotheke in der Fußgängerzone hab ich's einfach abgerufen. Super bequem! Kein Herumwedeln mit Zetteln mehr. Aber, warte, es war nicht ganz glatt – die App hat erst mal gehakt, weil ich mein Passwort vergessen hatte. Typisch ich, haha.
Das soll die Wartezeiten kürzen und Fehler vermeiden. Und wisst ihr was? Es gibt auch die elektronische Patientenakte, wo deine Daten zentral gespeichert werden. Datenschutz? Ja, das Thema macht mir ein bisschen Sorgen. Ich meine, stell dir vor, Hacker kommen ran. Aber die Experten sagen, es ist sicher. Glaub ich's? Na ja, halb halb.
Zuzahlungen und Leistungen: Was bleibt gleich, was ändert sich?
Bei den Zuzahlungen: Die für Medikamente bleiben bei 10 Prozent, maximal 10 Euro pro Packung. Gut so, finde ich, weil's sonst zu teuer wird. Aber für Krankenhausaufenthalte? Immer noch 10 Euro pro Tag, max 28 Tage. Ich war mal im Krankenhaus in Hamburg, nach einem blöden Unfall mit dem Fahrrad – hab mir den Arm gebrochen. Die Zuzahlung hat wehgetan, aber nicht so sehr wie der Bruch selbst. (Grinst) Anyway, 2023 gibt's mehr Geld für Prävention, wie Impfungen oder Krebsvorsorge. Das ist klasse, oder? Besser vorbeugen als heilen, wie man's so sagt.
Und die Krankengeld? Das wird angepasst an die Inflation, also ein bisschen mehr. Für mich als Selbstständiger ist das Gold wert. Letztes Jahr, als ich krank war, hab ich's gebraucht – war eine Woche flach mit Grippe, und das Geld hat mir den Arsch gerettet. Sorry für den Ausdruck, aber du weißt, was ich meine.
Was bedeutet das für dich und mich?
Zusammengefasst: 2023 wird's teurer, aber auch moderner. Die Kasse passt sich an, weil wir alle älter werden und Medizin fortschreitet. Ich persönlich finde, es lohnt sich, sich eine Kasse mit gutem Service rauszusuchen – ich bin bei der AOK geblieben, weil die Beratung vor Ort super ist. Hast du schon mal gewechselt? Erzähl mal!
Aber warte, eine Sache, die mich stört: Die Bürokratie. Immer noch zu viel Papierkram, trotz Digitalisierung. Hoffentlich ändert sich das bald. Na ja, wir werden sehen. Wenn du Fragen hast, frag einfach – ich bin kein Profi, aber ich teile gerne, was ich weiß.
Das war's erst mal von mir. Prost auf ein gesundes 2023!
