Einfach mal die Fantasie spielen lassen
Also, fangen wir mal mit dem Offensichtlichen an: Spielzeug. Aber nicht so, wie man es vielleicht kennt. Ich hatte zum Beispiel diese eine Playmobilburg, und die wurde bei mir zur geheimen Basis, zur Ritterburg, zum Raumschiff – je nach Tageslaune. Das Schöne am Alleinespielen ist ja, dass man die Regeln selbst macht. Keiner sagt dir, dass das jetzt Quatsch ist, wenn der Dinosaurier plötzlich den Außerirdischen besuchen will. Einfach machen!
Und Bücher! Oh man, Bücher waren meine Rettung. Ich konnte stundenlang in meinem Zimmer verschwinden und in andere Welten abtauchen. Harry Potter, Fünf Freunde, was auch immer. Das ist bis heute so. Manchmal lese ich sogar jetzt noch Kinderbücher, einfach weil sie so schön sind. Komisch, oder? Aber hey, wer sagt, dass man das irgendwann auswachsen muss?
Draußen sein und die Welt entdecken
Wenn das Wetter mitspielt, gibt’s nichts Besseres, als nach draußen zu gehen. Einfach so. Ohne Plan. Ich bin früher oft alleine im Garten rumgetigert, habe Käfer beobachtet oder versucht, Vögel nachzumachen. Klingt albern, aber es hat Spaß gemacht!
Oder man schnappt sich ein Fahrrad und dreht eine Runde durch die Nachbarschaft. Vielleicht entdeckt man ja neue Ecken, die man vorher noch nicht kannte. Aber pass natürlich auf dich auf, ja? Immer schön in bekannten Gegenden bleiben, falls doch mal was ist.
Kreativ werden – mit allem, was da ist
Malen, basteln, bauen... da gibt’s keine Grenzen. Ich erinnere mich, dass ich einmal aus alten Kartons eine komplette Höhle gebaut habe, inklusive Geheimfach für meine Schätze. Meine Mutter war nicht so begeistert von der Sauerei, aber das war es wert.
Und wenn mal keine Lust auf Aufräumen ist, einfach ein Blatt Papier nehmen und drauflos kritzeln. Oder mit Knete rumspielen. Das macht auch alleine total Spaß, weil man sich voll ausleben kann, ohne dass jemand dazwischenquatscht.
Eigene kleine Abenteuer erfinden
Manchmal habe ich mir selbst Schatzsuchen ausgedacht. Also, ich habe mir Zettel mit Hinweisen geschrieben und die im Haus oder Garten verteilt. Klingt verrückt, ich weiß, aber es hat mega Spaß gemacht. Am Ende gab’s dann einen „Schatz“ – meistens irgendeinen Stein, den ich besonders schön fand, oder so.
Apropos Steine: Sammeln geht auch immer. Ob nun Steine, Blätter, oder was auch immer. Ich hatte eine Phase, da habe ich alle möglichen Kastanien gesammelt. Weiß nicht warum, aber es fühlte sich wichtig an.
Wenn mal gar nichts geht: Einfach chillen
Nicht jeder Tag muss actionreich sein. Manchmal ist es auch ganz schön, sich einfach hinzulegen und Wolken zu beobachten. Oder Musik zu hören. Oder gar nichts zu tun. Das ist auch in Ordnung.
Also, was ich eigentlich sagen will: Alleine sein muss nicht langweilig sein. Im Gegenteil, es kann richtig bereichernd sein. Man lernt, sich mit sich selbst zu beschäftigen, und das ist eine super wichtige Fähigkeit, finde ich. Probier’s einfach mal aus!
