Erstmal, was ist diese mündliche Nachprüfung überhaupt?
Also, die mündliche Nachprüfung ist quasi deine zweite Chance. Stell dir vor, du hast in einem oder zwei Prüfungsfächern nicht so richtig gepunktet, aber du willst das Abi nicht einfach abhaken – dann kannst du nachträglich noch mal zeigen, was du drauf hast. In Hessen gibt’s genau dafür diese Nachprüfung. Ich erinnere mich, wie meine Freundin Lisa letztes Jahr total nervös war, weil sie in Mathe knapp durchgefallen ist und dann die Nachprüfung machen musste. Am Ende hat sie’s sogar besser gemacht als in der schriftlichen Prüfung, verrückt, oder?
Und wann findet die mündliche Nachprüfung statt?
Gute Frage! Das Timing ist nämlich nicht so wahnsinnig kompliziert, aber auch nicht sofort nach dem normalen Abi. In Hessen wird die mündliche Nachprüfung meist einige Tage bis maximal zwei Wochen nach Bekanntgabe der schriftlichen Ergebnisse angesetzt. Das heißt, du hast sozusagen noch eine kleine Verschnaufpause, kannst dich sortieren und dann nochmal ran. Ganz ehrlich, das fand ich damals super, weil man sonst total im Stress gewesen wäre.
Allerdings, und das ist wichtig: Die genauen Termine variieren von Schule zu Schule. Oft legen die Prüfungsämter das fest und informieren die Schülerinnen und Schüler ganz offiziell. Also, am besten checkst du direkt bei deiner Schule oder auf der Webseite vom Hessischen Kultusministerium nach. Manchmal gibt’s auch so ne Infoveranstaltung oder einen Elternbrief, wo das drinsteht.
Wie läuft das Ganze ab? Ich meine, was musst du vorbereiten?
Okay, das ist auch so ein Ding. Manchmal wird die Nachprüfung in genau dem Fach gemacht, in dem du Probleme hattest. Das kann zum Beispiel Mathe, Englisch oder Geschichte sein. Du bekommst dann ein Thema oder eine Aufgabe, und du musst das mündlich vor einer kleinen Prüfungskommission präsentieren oder Fragen beantworten. Klingt erstmal schrecklich, aber manchmal ist das sogar entspannter als die schriftliche Prüfung, weil du direkt reagieren kannst.
Ich erinnere mich noch daran, wie Lisa total nervös war und dann meinte „Boah, ich hab so viel Lampenfieber, ich glaub, ich krieg das nie hin“. Aber als sie dann dran war, hat sie sich irgendwie gefangen und die Prüfer waren auch nett – naja, zumindest nicht so streng wie befürchtet. Glaub mir, die sind meistens fair.
Solltest du die Nachprüfung machen? Oder lieber nicht?
Das ist echt eine persönliche Entscheidung. Wenn du denkst, dass du mit ein bisschen Vorbereitung noch mal richtig punkten kannst, dann auf jeden Fall. Aber wenn du total ausgelaugt bist oder das Fach dir echt gar nicht liegt, dann kann’s auch quälend werden.
Und ganz ehrlich, ich hab auch Leute erlebt, die nach der Nachprüfung total enttäuscht waren, weil es doch schwieriger war als gedacht. Also, mach dir vorher klar, ob du wirklich Bock drauf hast. Vielleicht redest du einfach mal mit deinen Lehrern oder Freunden, die das schon gemacht haben.
Last but not least: Noch ein paar Tipps aus eigener Erfahrung
Was ich dir auf jeden Fall mitgeben kann, ist: Nutze die Zeit zwischen schriftlicher Prüfung und Nachprüfung gut. Versuch nicht, alles auf einmal zu büffeln, das bringt nix. Lieber kleine Häppchen, immer mal wieder. Und such dir jemanden zum Üben, das hilft ungemein.
Ach, und nicht vergessen: Atmen nicht vergessen! Ich hab mal gehört, dass ein bisschen Nervosität sogar gut ist – zeigt, dass dir was an der Sache liegt.
So, jetzt bist du dran: Hast du schon mal eine mündliche Nachprüfung gemacht oder kennst jemanden, der das in Hessen erlebt hat? Wie war das bei dir? Ich bin gespannt auf deine Geschichten!
