Was soll dieses siebte Jahr überhaupt bedeuten?
Ehrlich gesagt, ich glaube, das ist so ein Ding, das sich einfach eingebürgert hat. Irgendwann in den 50er Jahren, oder? Wo die Ehen vielleicht noch… anders waren. Statistisch gesehen, moment, da muss ich kurz überlegen, stimmt’s eigentlich? Also, ich hab mal gelesen, dass die meisten Ehen tatsächlich so nach 5 bis 8 Jahren in die Brüche gehen, aber ob das jetzt genau das siebte ist…
Es geht ja eigentlich um diese Phase, wo die erste Verliebtheit weg ist, man sich vielleicht ein bisschen zu sehr aneinander gewöhnt hat, und dann kommen oft Kinder dazu, Stress im Job, und Zack – man redet nur noch über den Müll, der rausgebracht werden muss, und wer den Abwasch macht. Keine Romantik mehr, verstehst du?
Meine eigene, kleine Anekdote dazu
Also, bei mir und Tom – mein Ex, erinnere dich vielleicht –, da war es eigentlich im fünften Jahr. Ganz klassisch. Plötzlich haben wir uns nur noch angeschrien, weil er immer seine Socken liegen ließ und ich… naja, ich übertrieben reagiert habe. Wir waren beide einfach unglaublich müde, gestresst von den Jobs, und haben das aneinander ausgelassen. Vielleicht ist das siebte Jahr nur ein Platzhalter, so ein Symbol für diese erste wirklich große Krise.
Ist es wirklich verflixt? Oder nur eine Chance?
Manchmal denke ich, wir machen uns zu viel Druck. Weil alle sagen „oh, das siebte Jahr!“, sucht man plötzlich überall nach Problemen, die vielleicht gar nicht da sind. Wissen Sie, was ich meine? Dabei ist es vielleicht einfach… normal. Eine Phase, in der man sich neu sortieren muss. Vielleicht sogar eine gute Gelegenheit, wieder mehr miteinander zu reden, statt nur nebeneinander herzuleben.
Aber ehrlich, wer hat denn schon Lust, immer nur zu arbeiten und den Haushalt zu machen? Da muss man sich schon aktiv Zeit füreinander nehmen. Vielleicht ist das die eigentliche Herausforderung – nicht der Zeitpunkt.
Also, wann ist es jetzt genau?
Im Grunde… irgendwann zwischen Jahr fünf und acht, schätze ich. Es kommt so darauf an, was in eurem Leben passiert. Bei manchen früher, wenn viel Stress da ist, bei manchen später. Vielleicht auch zweimal, wer weiß das schon? Das ist ja das Verflixte daran – es ist nicht in Stein gemeißelt.
Am Ende geht es doch nur darum, nicht nachzulassen. Immer wieder aufeinander zuzugehen. Auch wenn’s manchmal anstrengend ist.
Was denkst du? Ist da was dran, oder ist es nur ein blöder Mythos?
