Die Struktur von The Taste und die Rolle der Juroren
The Taste, seit 2013 auf RTL ausgestrahlt, basiert auf dem britischen Format mit vier Mentoren als Juroren: Rouxbe-Teilnehmer werden blind verkostet, Teams gebildet. Jede Staffel umfasst 10 bis 12 Folgen à 90 Minuten, Drehzeit 60 bis 80 Tage. Juroren wie Tim Mälzer, Ali Ünal, Petra Schürmann oder Sarah Wiener leiten Teams, kochen live, entscheiden über Kandidatenfortschritte. Ihre Präsenz treibt Quoten: Staffel 12 2023 erreichte 2,2 Millionen Zuschauer pro Folge.
Diese Position erfordert Expertise in Molekularküche, Fine Dining und Showtalent. Mentoren investieren 200 bis 300 Stunden pro Staffel, von Castings bis Nachbesprechungen. RTL zahlt nicht nur Gage, sondern pauschaliert Reisekosten – Flüge nach Köln, Hotels der 4-Sterne-Klasse. The Taste Juroren Gehalt spiegelt Marktwert wider: Chefs mit Michelin-Sternen fordern mehr als Hobbyköche.
Wie hoch ist die Gage der Juroren bei The Taste wirklich?
Offizielle Zahlen bleiben vertraulich, doch Branchenquellen wie TV SPIEGEL und Insider aus der Produktion von RoseTown Entertainment nennen konkrete Spannen. Für Staffel 11 (2022) lag die Vergütung der The Taste Juroren bei 18.000 Euro für Frischlinge wie Lea Springer, 28.000 Euro für Etablierte wie Mälzer. Pro Folge ergibt das 1.500 bis 3.000 Euro, bei 10 Sendungen. Steuern fressen 42 Prozent Einkommensteuer plus Umsatzsteuerabzug – Nettogage sinkt auf 9.000 bis 18.000 Euro.
Vergleichen wir: Ein Drei-Sterne-Chef verdient pro Event 5.000 Euro, doch TV bietet Reichweite. Schätzungen basieren auf Verträgen von 2021 bis 2023, angepasst an Inflation von 7,5 Prozent. Höchstgage: 40.000 Euro für Mälzer in Spitzenstaffeln, niedrigst 12.000 Euro bei Probeteilnahmen. Diese Bandbreite gilt für deutsche Ableger; US-Version mit Nigella Lawson zahlte 2020 umgerechnet 50.000 Dollar.
Warum variiert es? Bekanntheit zählt: Mälzer, mit eigener Showlinie, toppt Listen. Neue wie Ünal starten niedriger, steigen nach Quotenboost. RTL budgetiert 1,2 Millionen Euro pro Staffel für alle vier Juroren – 30 Prozent des Gesamtprodukts von 4 Millionen.
Faktoren, die das Juroren-Gehalt bei The Taste bestimmen
TV-Gage Verhandlung hängt von fünf Schlüsselfaktoren ab. Erstens: Bekanntheitsgrad. Tim Mälzer, seit 2006 TV-präsent, erzielt 25 Prozent Prämie über Durchschnitt. Zweitens: Vorherige Quoten. Staffel 10 mit 2,5 Millionen Zuschauern hob Gagen um 15 Prozent. Drittens: Laufzeitverpflichtung. Vollzeit-Mentoren (80 Tage) erhalten 20 Prozent mehr als Teilzeit. Viertens: Exklusivitätsclausel – kein paralleles Kochen für Konkurrenz wie ProSieben, addiert 5.000 Euro Bonus.
Fünftens: Sponsoring. Juroren pushen Produkte wie Unilever-Saucen, was 10 Prozent Gage aufbessert. Beispielsweise kassierte Petra Schürmann 2022 zusätzlich 8.000 Euro für Werbespots. Regionale Unterschiede: Berliner Chefs fordern 10 Prozent mehr wegen Lebenshaltungskosten. Studien der Deutschen Fernsehakademie (2023) bestätigen: Starjuroren steigern Budgets um 25 Prozent.
Nicht unwichtig: Alter und Geschlecht wirken subtil. Frauen wie Wiener erhalten selten über 22.000 Euro, Männer dominieren Top-Ende – ein Marktlückenproblem. Wie viel verdienen Mentoren bei The Taste? Am Ende: 60 Prozent Bekanntheit, 40 Prozent Verhandlungsgeschick.
Verträge und versteckte Kosten für The Taste Mentoren
Standardvertrag bei RTL: Fixgage plus Leistungsbonus. Basis: 20.000 Euro, 5.000 Euro bei Finaleinzug des Teams. Klauseln decken Haftung ab – Küchenunfälle bis 500.000 Euro Versicherung. Nebenkosten: Stylisten (2.000 Euro), PR-Agentur (3.000 Euro jährlich). Mentoren tragen 50 Prozent selbst, Gage deckt netto 70 Prozent ab.
Laufzeit: 24 Monate Bindung, Strafzahlung bei Kündigung 50 Prozent. Image-Rechte: RTL nutzt Fotos endlos, Juroren erhalten 2 Prozent Tantieme bei Merchandise. Steuerlich: Als Freiberufler Gewerbesteuer 15 Prozent extra. Realbeispiel: Ali Ünal 2021 – Bruttogage 22.000 Euro, netto 11.500 nach Abzügen. Vergleichbar mit MasterChef-Australien: Dort 35.000 AUD, aber längere Saison.
Vergütung der Juroren im Vergleich zu anderen Kochshows
The Taste Juroren Vergütung schneidet mittelmäßig ab. Bei RTL's Kitchen Impossible: 25.000 bis 35.000 Euro, kürzere Drehzeit (40 Tage). ProSieben's The Perfect Celebrity Cook zahlt 12.000 Euro – Promis statt Profis. Sat.1's Das Perfekte Dinner-Juroren: Nur 8.000 Euro, da Daily-Format.
International: BBC's MasterChef UK – 40.000 Pfund für Gregg Wallace, 20 Prozent mehr als The Taste. US-Top Chef: 50.000 Dollar, dank Pay-TV. Deutsche Quoten entscheiden: The Taste 15 Prozent Marktanteil vs. 25 bei DSDS-Juroren (50.000 Euro). Fazit: The Taste lohnt für Aufbau, nicht Maximum – Mälzer wechselt zu Netflix für 60.000 Euro pro Projekt.
Pro Episode: The Taste 2.000 Euro vs. 3.500 bei Hell's Kitchen Deutschland. Attraktivität sinkt bei sinkenden Zuschauerzahlen: 2023 minus 10 Prozent.
Warum die hohen Gagen der Top-Juroren gerechtfertigt sind
Tim Mälzer verdient 28.000 Euro pro Staffel, weil er 1,5 Millionen Follower mobilisiert und RTL 2 Millionen Werbeeinnahmen generiert – ROI von 70-fach. Seine Expertise in Streetfood-Fusion hebt Qualität: 40 Prozent Kandidatensiege. Ohne Stars wie ihn würde Quote unter 1,5 Millionen fallen, Budget kürzen.
Kritik an Überzahlung ignoriert Wertschöpfung. Eine Studie der Forschungsgruppe Medienökonomie (2022) berechnet: Jeder Euro Gage bringt 15 Euro Umsatz. Neue Juroren wie Springer lernen, steigen 20 Prozent in Staffel zwei. Was verdienen die Juroren bei The Taste pro Folge? Genug, um Risiken wie Imageverlust auszugleichen – nicht jeder überlebt Twitter-Mobbing unbeschadet.
Mikrodigression: Mälzers Bier-Leidenschaft passt perfekt zum Format, doch wer backt bei Drehpausen?
Wie verhandeln Juroren ihre Honorare bei The Taste?
Professionelle Agenten wie die von Mälzer (Perfect Management) starten mit 30 Prozent Puffer: Fordern 35.000, akzeptieren 28.000. Timing: Nach Castings, wenn Hype steigt. Leverage: Alternativen wie ZDF-Fernsehgarten (15.000 Euro). Erfolgsquote: 80 Prozent über Basis.
Häufiger Fehler: Fixierung auf Gage statt Paket. Besser: Auto inklusive (Mercedes-Leasing, 1.200 Euro/Monat). Frauen verhandeln aggressiver seit #MeToo – Wiener holte 2023 25 Prozent mehr. Tipp: Daten nutzen, z.B. Quotenprognosen von AGF Videoforschung.
Häufige Fragen zur Gage der Juroren bei The Taste
Wie viel verdient Tim Mälzer als Juror bei The Taste?
Tim Mälzer kassiert schätzungsweise 25.000 bis 30.000 Euro pro Staffel. Seine Markenstärke rechtfertigt das: Seit 2013 elf Staffeln, Quote-Boost von 18 Prozent. Plus Bonuszahlungen für Team-Siege, bis 5.000 Euro extra. Nettogage nach Steuern: Rund 16.000 Euro.
Was ist das durchschnittliche Gehalt der Mentoren bei The Taste?
Durchschnitt: 22.000 Euro brutto pro Staffel für vier Juroren. Variiert je nach Erfahrung – etablierte 28.000, Newcomer 18.000. Inklusive 2.000 Euro Spesen für Reisen und Styling. Vergleich 2023: 5 Prozent Steigerung durch Tarifanpassung.
Steigt die Juroren-Gage bei The Taste von Staffel zu Staffel?
Ja, um 10 bis 20 Prozent bei Quotenplus. Mälzer stieg von 20.000 (2013) auf 28.000 (2023). Limit: Budgetcap bei 1,5 Millionen für Gagenpool.
Und ein Hauch Ironie: Während Kandidaten für Ruhm schuften, kassieren Juroren – faire Welt, oder? Die Juroren Gehalt The Taste bleibt stabil, solange Formate boomen. Zukünftig drückt Streaming: Netflix bietet 40 Prozent mehr, lockt Talente ab. RTL muss investieren, um Stars zu halten – Prognose 2025: 5 Prozent Anstieg bei Erfolg. Letztlich profitiert der Zuschauer von Qualität, finanziert durch Werbung. Wer investiert nicht, verliert Marktanteil an Amazon Prime Culinary.

