Die Klassiker: Standardantworten, die immer funktionieren
Manchmal will man sich einfach nicht den Kopf zerbrechen. Da sind die Standardantworten perfekt. Sachen wie "Nicht viel, bei dir?" sind immer eine sichere Bank. Oder "Alles gut soweit, was machst du?". Diese Antworten sind freundlich, unverfänglich und laden zu einem weiteren Gespräch ein. Ich finde, sie sind ideal, wenn man gerade beschäftigt ist oder einfach keine Lust auf eine lange Unterhaltung hat.
Die Kreativen: Witzige und unerwartete Reaktionen
Du willst ein bisschen Schwung in die Sache bringen? Dann antworte doch mal mit etwas Unerwartetem! "Die Schwerkraft, wie immer" ist zum Beispiel ein Klassiker. Oder, wenn du gerade wirklich nichts Spannendes machst: "Ich starre an die Wand und philosophiere über die Sinnlosigkeit des Daseins." Mit solchen Antworten zeigst du Humor und bringst den anderen vielleicht sogar zum Lachen. Aber Achtung: Nicht jeder versteht Spaß! Überlege dir gut, wem du so antwortest.
Die Ehrlichen: Wenn du wirklich etwas zu erzählen hast
Manchmal ist "Was geht?" aber auch eine Einladung, von deinem Tag zu erzählen. Wenn du gerade etwas Aufregendes erlebt hast, teile es! "Ich war gerade im Kino und der Film war der Hammer!" oder "Ich habe endlich das Projekt abgeschlossen, an dem ich so lange gearbeitet habe!" Solche Antworten sind ehrlich und zeigen, dass du dich freust, dich mitzuteilen. Aber übertreibe es nicht: Niemand will einen Roman lesen. Kurze, prägnante Sätze sind hier der Schlüssel.
Die Nachfragenden: Das Gespräch am Laufen halten
Anstatt nur zu antworten, kannst du die Frage auch zurückgeben. "Nicht viel, aber was geht bei DIR?" So zeigst du Interesse und hältst das Gespräch am Laufen. Vielleicht erfährst du ja etwas Interessantes über dein Gegenüber. Ich finde das immer eine gute Möglichkeit, die Konversation in Gang zu bringen, besonders wenn man die Person besser kennenlernen möchte.
Die Vermeider: Wenn du keine Lust auf Smalltalk hast
Manchmal hat man einfach keine Lust auf Smalltalk. Das ist völlig okay! In diesem Fall kannst du kurz und knapp antworten, z.B. mit "Nix Besonderes" oder einfach nur mit einem Emoji. Oder du ignorierst die Nachricht erstmal und antwortest später, wenn du mehr Zeit und Lust hast. Aber Achtung: Wenn du die Person ignorierst, könnte sie das falsch verstehen. Eine kurze Entschuldigung später ("Sorry, war gerade beschäftigt") kann Wunder wirken.
"Was geht?" im beruflichen Kontext: Dos and Don'ts
Wenn dein Chef oder ein Kollege dir "Was geht?" schreibt, solltest du etwas vorsichtiger sein. Hier sind witzige oder ironische Antworten eher unangebracht. Bleibe professionell und antworte z.B. mit "Guten Tag, alles im grünen Bereich. Brauchen Sie etwas?" oder "Ich arbeite gerade an [Projekt]. Kann ich Ihnen behilflich sein?". Ein bisschen Formalität ist hier besser als zu viel Lässigkeit. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich auszahlt, im beruflichen Kontext immer etwas formeller zu sein, zumindest am Anfang.
Häufige Fehler: Was du vermeiden solltest
Eine Antwort, die du auf jeden Fall vermeiden solltest, ist "Keine Ahnung". Das wirkt desinteressiert und unhöflich. Auch zu lange Monologe sind tabu. Und bitte, bitte keine Rechtschreibfehler! Eine korrekte Rechtschreibung zeigt Respekt und Professionalität. Ich habe selbst schon Nachrichten bekommen, bei denen ich dachte: "Wow, hat der überhaupt die Schule abgeschlossen?". Also, lieber nochmal kurz drüberlesen, bevor du auf "Senden" klickst.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die beste Antwort auf "Was geht?" hängt von der Situation, deiner Laune und der Person ab, die dir schreibt. Ob du nun einen Klassiker wählst, kreativ wirst, ehrlich antwortest oder die Frage zurückgibst – wichtig ist, dass du authentisch bist und dich wohlfühlst. Und wenn du mal keine Lust hast zu antworten, ist das auch okay. Hauptsache, du kommunizierst klar und respektvoll. Und jetzt: Viel Spaß beim Antworten!

