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Kann ein Anwalt die Strafe mildern? Strategien und Realitäten der Strafverteidigung

Kann ein Anwalt die Strafe mildern? Strategien und Realitäten der Strafverteidigung

Die rechtlichen Grundlagen der Strafzumessung nach § 46 StGB

Das deutsche Strafrecht basiert auf dem Schuldprinzip. Das bedeutet, die Strafe darf die individuelle Schuld des Täters nicht übersteigen. Doch innerhalb des gesetzlich vorgegebenen Strafrahmens – etwa bei Diebstahl von einer Geldstrafe bis zu fünf Jahren Freiheitsentzug – existiert ein enormer Ermessensspielraum für das Gericht. Hier setzt die Arbeit der Verteidigung an. Ein Anwalt analysiert die Tatmotive, die Art der Ausführung und die Tatfolgen unter dem Mikroskop der Rechtsprechung. Während die Staatsanwaltschaft belastende Momente hervorhebt, ist es die Aufgabe der Verteidigung, die Strafzumessung zugunsten des Mandanten zu beeinflussen. Dabei spielen Aspekte wie eine vorangegangene Provokation oder eine psychische Ausnahmesituation eine entscheidende Rolle. In etwa 75 % aller Strafverfahren ist die Frage nach dem "Ob" der Tat weniger umstritten als die Frage nach dem "Wie viel" der Strafe.

Richter sind keine kühlen Rechenmaschinen, sondern Menschen, die auf Basis einer Gesamtwürdigung entscheiden. Ein erfahrener Jurist weiß, dass die bloße Behauptung von Reue wertlos ist, wenn sie nicht durch Taten untermauert wird. Die Einleitung eines Täter-Opfer-Ausgleichs noch vor dem ersten Verhandlungstag signalisiert dem Gericht eine Verantwortungsübernahme, die gesetzlich zwingend strafmildernd zu berücksichtigen ist. Wer hier passiv bleibt, verschenkt die Chance, den Strafrahmen nach unten zu verschieben.

Verfahrensfehler und das Beweisverwertungsverbot als Verteidigungshebel

Oft entscheidet sich das Schicksal eines Angeklagten nicht durch das, was er getan hat, sondern durch das, was die Ermittlungsbehörden falsch gemacht haben. Ein qualifizierter Anwalt prüft die Ermittlungsakte penibel auf Verstöße gegen die Strafprozessordnung (StPO). Wurde die Hausdurchsuchung ohne richterlichen Beschluss durchgeführt, obwohl keine Gefahr im Verzug vorlag? Wurde der Beschuldigte vor seiner ersten Vernehmung nicht ordnungsgemäß über sein Schweigerecht belehrt? Solche Fehler können zu einem Beweisverwertungsverbot führen. Wenn das Hauptbeweismittel, beispielsweise die sichergestellte Drogenmenge oder ein Geständnis, nicht verwertet werden darf, bricht die Anklage wie ein Kartenhaus zusammen. Selbst wenn es nicht zum Freispruch reicht, mindert der Wegfall belastender Beweise die Schwere der Schuld massiv.

In der Praxis erleben wir immer wieder, dass polizeiliche Protokolle die Realität "glätten". Ein Verteidiger, der hier durch gezielte Zeugenbefragungen Widersprüche aufdeckt, erschüttert die Überzeugung des Gerichts. Es geht dabei nicht um billige Tricks, sondern um die Durchsetzung rechtsstaatlicher Mindeststandards. Wenn eine Blutprobe bei einer Trunkenheitsfahrt unter Missachtung des Richtervorbehalts entnommen wurde, kann dies den Unterschied zwischen einem Entzug der Fahrerlaubnis für 12 Monate oder lediglich 6 Monate ausmachen.

Die Bedeutung der Akteneinsicht für die Strategiewahl

Ohne vollständige Akteneinsicht ist jede Verteidigung ein Blindflug. Nur ein Anwalt erhält Zugriff auf die gesamte Ermittlungsakte inklusive der internen Vermerke der Polizei. Hier finden sich oft Entlastungsmomente, die in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft keine Erwähnung finden. Die Strategie, ob man schweigt oder sich zur Sache einlässt, hängt zu 100 % von diesem Akteninhalt ab. Ein verfrühtes Geständnis ohne Aktenkenntnis ist einer der häufigsten Fehler, die Beschuldigte begehen und die eine spätere Strafmilderung massiv erschweren.

Der "Deal" im Strafprozess: Die Verständigung nach § 257c StPO

In der deutschen Justiz herrscht chronische Überlastung. Dies führt dazu, dass in vielen Verfahren eine sogenannte Verständigung getroffen wird. Umgangssprachlich als "Deal" bezeichnet, handelt es sich um eine Absprache zwischen Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung. Der Kern ist meist simpel: Der Angeklagte legt ein Geständnis ab, was dem Gericht eine langwierige Beweisaufnahme mit Dutzenden Zeugen erspart. Im Gegenzug sichert das Gericht eine Strafobergrenze zu. Ein geschickter Verhandler kann hier Grenzen festschreiben, die weit unter dem liegen, was nach einer vollständigen Hauptverhandlung zu erwarten wäre. Studien zeigen, dass Geständnisse im Rahmen einer Verständigung oft zu einer Reduzierung des Strafmaßes um 20 % bis 35 % führen.

Ich habe in meiner Laufbahn selten erlebt, dass ein Richter ein faires Angebot ablehnt, wenn die Verteidigung die prozessökonomischen Vorteile klar benennt. Es ist jedoch Vorsicht geboten: Ein Deal darf nicht um jeden Preis geschlossen werden. Wenn die Beweislage ohnehin dünn ist, wäre ein Geständnis taktischer Selbstmord. Hier muss der Anwalt die Standhaftigkeit besitzen, auf Konfrontation zu gehen, statt den bequemen Weg der Einigung zu wählen. Übrigens scheint die Robe im Gerichtssaal manchmal die einzige Konstante zu sein, während sich die Rechtsauffassungen je nach politischer Wetterlage schneller ändern als die Benzinpreise.

Persönliche Lebensumstände und die positive Sozialprognose

Ein entscheidender Faktor bei der Frage, ob eine Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt werden kann, ist die Sozialprognose gemäß § 56 StGB. Das Gericht stellt sich die Frage: Wird der Täter ohne die Einwirkung des Strafvollzugs künftig straffrei leben? Ein Anwalt arbeitet hier eng mit dem Mandanten zusammen, um Fakten zu schaffen. Die Sicherung eines Arbeitsplatzes, der Beginn einer Therapie bei Suchterkrankungen oder die Stabilisierung der familiären Verhältnisse sind harte Währungen vor Gericht. Wer zum Zeitpunkt der Verhandlung fest im Sattel sitzt, hat eine deutlich höhere Chance, um das Gefängnis herumzukommen.

Besonders bei Ersttätern ist die Hemmschwelle der Richter hoch, eine existenzvernichtende Strafe zu verhängen. Ein Verteidiger pointiert diese Aspekte und stellt den Menschen hinter der Tat dar. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ein Angeklagter als unbelehrbarer Krimineller oder als jemand erscheint, der durch eine Verkettung unglücklicher Umstände einmalig vom Weg abgekommen ist. Die Dokumentation von Schadenswiedergutmachung, etwa durch den Täter-Opfer-Abschluss, ist hierbei oft das Zünglein an der Waage. Wer bereits vor dem Urteil 5.000 Euro Schmerzensgeld gezahlt hat, zeigt echte Reue, die über bloße Worte hinausgeht.

Pflichtverteidigung vs. Wahlverteidigung: Warum Qualität Zeit kostet

Es ist ein weit verbreiteter Mythos, dass ein Pflichtverteidiger ein "Anwalt zweiter Klasse" sei. In der Realität sind viele hervorragende Strafverteidiger auch als Pflichtverteidiger tätig. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch oft in den Ressourcen. Ein Wahlverteidiger, der auf Honorarbasis arbeitet, kann es sich leisten, 40 oder 50 Stunden in die Analyse eines komplexen Wirtschaftsstraffalls zu investieren. Ein Pflichtverteidiger wird nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) vergütet, was bei extrem zeitaufwendigen Verfahren oft kaum die Fixkosten deckt. In Fällen von notwendiger Verteidigung, etwa bei schweren Verbrechen oder drohendem Berufsverbot, ist der Beistand ohnehin gesetzlich vorgeschrieben.

Wer die finanziellen Mittel hat, sollte in einen spezialisierten Fachanwalt für Strafrecht investieren. Die Investition in eine fundierte Verteidigung ist letztlich eine Investition in die eigene Freiheit. Ein Wahlverteidiger hat oft mehr Spielraum, um private Gutachter zu beauftragen, die beispielsweise die Schuldfähigkeit oder technische Aspekte eines Unfalls neu bewerten. Solche Gegengutachten kosten zwischen 2.000 und 10.000 Euro, können aber eine drohende Haftstrafe von mehreren Jahren in eine Geldstrafe verwandeln. Der Preisunterschied zwischen einem Standard-Anwalt und einem Top-Verteidiger relativiert sich schnell, wenn man die Kosten eines Arbeitsplatzverlustes durch eine Gefängnisstrafe gegenrechnet.

Besonderheiten bei Verkehrsdelikten und dem Betäubungsmittelgesetz

In speziellen Rechtsgebieten wie dem Verkehrsrecht oder bei Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) gibt es spezifische Möglichkeiten der Strafmilderung. Beim BtMG ist der Paragraph 31 – die sogenannte Kronzeugenregelung – ein mächtiges, wenn auch moralisch umstrittenes Instrument. Wer durch sein Wissen hilft, weitere Straftaten aufzudecken oder Hintermänner zu entlarven, kann mit einem massiven Strafrabatt rechnen. Hier ist eine präzise Beratung durch den Anwalt essenziell, da eine falsche Belastung Dritter zu einer zusätzlichen Strafbarkeit wegen falscher Verdächtigung führen kann.

Im Verkehrsrecht hingegen kämpft der Anwalt oft weniger gegen eine Gefängnisstrafe als gegen den Entzug der Fahrerlaubnis. Durch die Teilnahme an Nachschulungen oder Abstinenzprogrammen noch während des laufenden Verfahrens kann die Sperrfrist für die Neuerteilung der Fahrerlaubnis oft um mehrere Monate verkürzt werden. Ein Anwalt weiß, welche Zertifikate von den Gerichten anerkannt werden und wie man eine Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einer Geldauflage gemäß § 153a StPO erreicht, um eine Eintragung im Vorstrafenregister zu vermeiden. Kleine Randnotiz: Es ist erstaunlich, wie viele Menschen glauben, eine Rechtsschutzversicherung würde bei vorsätzlichen Straftaten immer zahlen – ein Irrtum, der teuer werden kann.

Häufige Fragen zur Strafmilderung durch einen Rechtsanwalt

Kann ein Anwalt eine Haftstrafe immer verhindern?

Nein, ein Anwalt kann keine Wunder vollbringen. Bei schwersten Verbrechen wie Mord oder Raub mit Todesfolge ist eine Haftstrafe oft unvermeidlich. Die Aufgabe des Verteidigers ist es jedoch, sicherzustellen, dass die Strafe am untersten Rand des Möglichen liegt und alle entlastenden Faktoren berücksichtigt werden. In vielen Fällen der mittleren Kriminalität ist die Umwandlung einer Haft- in eine Bewährungsstrafe jedoch das realistische Ziel.

Wie viel kostet eine Verteidigung, die die Strafe mildert?

Die Kosten variieren stark. Eine einfache Verteidigung in einer Verkehrssache kann zwischen 800 und 1.500 Euro kosten. Bei komplexen Strafsachen mit mehreren Verhandlungstagen liegen die Honorare oft im mittleren vierstelligen oder sogar fünfstelligen Bereich. Es ist wichtig, vorab eine Honorarvereinbarung zu treffen. Bedenken Sie: Eine Geldauflage zur Einstellung des Verfahrens ist oft günstiger als die langfristigen Folgen einer Verurteilung.

Was passiert, wenn ich erst spät einen Anwalt nehme?

Es ist nie zu spät, aber je früher ein Anwalt eingeschaltet wird, desto größer ist sein Handlungsspielraum. Viele Fehler passieren in der ersten Stunde der polizeilichen Vernehmung. Ein Anwalt kann auch noch in der Berufungsinstanz neue Beweise einführen, doch die Weichen für eine erfolgreiche Strafmilderung werden meist im Ermittlungsverfahren gestellt. Ein Strafbefehlsverfahren kann beispielsweise oft durch einen Einspruch und anschließende Verhandlung noch korrigiert werden.

Fazit: Die Notwendigkeit professioneller Hilfe im Strafrecht

Die Frage, ob ein Anwalt die Strafe mildern kann, lässt sich mit einem klaren Ja beantworten, sofern die Verteidigungsstrategie auf fundierter Aktenkenntnis und juristischer Präzision fußt. Ein Verteidiger ist nicht dazu da, die Tat zu rechtfertigen, sondern um sicherzustellen, dass das Recht korrekt angewendet wird und die menschliche Komponente im harten Räderwerk der Justiz nicht untergeht. Von der ersten Akteneinsicht über die Verhandlung einer Verständigung bis hin zur Ausarbeitung einer positiven Sozialprognose – jeder Schritt dient dazu, das bestmögliche Ergebnis für den Mandanten zu erzielen. Wer sich ohne Beistand den staatlichen Ermittlungsbehörden stellt, riskiert eine Strafe, die unnötig hart ausfällt. Letztlich ist das Strafrecht zu komplex für Experimente in Eigenregie, da die Konsequenzen einer Verurteilung weit über den Gerichtssaal hinaus das gesamte restliche Leben überschatten können.

💡 Wichtige Punkte

  • Kann ein Anwalt die Strafe mildern? - Sowohl als Beschuldigter als auch als Opfer einer Straftat muss man während des Strafverfahrens eine enorme Belastung überstehen.
  • Wie kann man Tränensäcke mildern? - Tränensäcke: Hausmittel und Tipps, um die Schwellungen loszuwerden#01 – Kühlen und Durchblutung anregen. ... #02 – Augen entspannen. ...
  • Wie kann man Entzugserscheinungen mildern? - Ganz wichtig sind sportliche Aktivitäten, besonders an der frischen Luft.
  • Wie Finanzen aufteilen? - Die 50-30-20-Regel ist ein einfacher Weg, Ihr monatliches Nettoeinkommen zu budgetieren.
  • Kann ein deutscher Notar ausländische Dokumente beglaubigen? - Dabei kann nach Auffassung des Kammergerichts Berlin die notarielle Beglaubigung auch von einem ausländischen (auch luxemburgischen) Notar grundsätz

❓ Häufig gestellte Fragen

1. Kann ein Anwalt die Strafe mildern?

Sowohl als Beschuldigter als auch als Opfer einer Straftat muss man während des Strafverfahrens eine enorme Belastung überstehen. Die Aufgabe eines Rechtsanwalts im Strafprozess ist es, diese Last zu mildern. Erlangt die Polizei von einer Straftat Kenntnis, muss diese dem Geschehen auf den Grund gehen.23.03.2016

2. Wie kann man Tränensäcke mildern?

Tränensäcke: Hausmittel und Tipps, um die Schwellungen loszuwerden
  • #01 – Kühlen und Durchblutung anregen. ...
  • #02 – Augen entspannen. ...
  • #03 – Augen mit Feuchtigkeit versorgen. ...
  • # 04 – Viel Wasser trinken. ...
  • #05 – Stress vermeiden. ...
  • #06 – Auf ausreichend Schlaf achten. ...
  • #07 – Gesunde, salzarme Ernährung.
  • Weitere Einträge...•14.01.2021

    3. Wie kann man Entzugserscheinungen mildern?

    Ganz wichtig sind sportliche Aktivitäten, besonders an der frischen Luft. Sie mildern insgesamt die Entzugserscheinungen und helfen dir, abends schneller schlafen zu können. Nur kurz vor dem Schlafengehen solltest du es vermeiden, Sport zu treiben, da dein Kreislauf eine Weile braucht, bis er wieder zur Ruhe kommt.

    4. Wie Finanzen aufteilen?

    Die 50-30-20-Regel ist ein einfacher Weg, Ihr monatliches Nettoeinkommen zu budgetieren. Sie besagt, dass 50 Prozent Ihres Nettoeinkommens für Fixkosten (wie Miete und Rechnungen), 30 Prozent für persönliche Bedürfnisse (wie Hobbys oder Ausgehen) und 20 Prozent fürs Sparen vorgesehen sein sollten.

    5. Kann ein deutscher Notar ausländische Dokumente beglaubigen?

    Dabei kann nach Auffassung des Kammergerichts Berlin die notarielle Beglaubigung auch von einem ausländischen (auch luxemburgischen) Notar grundsätzlich ausreichen, wenn der ausländische Beglaubigungsvorgang dem entsprechenden Beurkundungsvorgang nach deutschem Recht gleichwertig ist.17.06.2022

    6. Welche Dokumente kopieren?

    Welche Unterlagen muss ich für meine Reise kopieren?
    • Reisepass oder Personalausweis.
    • Kreditkarte und Online-Banking-Unterlagen.
    • Krankenversicherungskarte und Haftpflichtversicherungsnummer.
    • Impfpass und Blutspenderausweis.
    • Führerschein.
    • Alle Reiseunterlagen und Buchungsbestätigungen.
    Weitere Einträge...•27.07.2021

    7. Welches Sternzeichen steht für Finanzen?

    Als Steinbock hast du einen guten Überblick über deine Finanzen, welche durch berufliche Veränderungen profitieren können.

    8. Sollte man wenn man heiratet die Finanzen trennen?

    Ehepaare können in einem Ehevertrag auch Gütertrennung oder Gütergemeinschaft vereinbaren. Gütertrennung - Wollt Ihr keinen finanziellen Ausgleich des Zugewinns im Falle einer Scheidung, könntet Ihr Gütertrennung vereinbaren (§ 1414 BGB). Während der Ehe gibt es keine Verfügungsbeschränkungen.

    9. Kann ein Anwalt ein Ehepaar vertreten?

    Ein Anwalt darf grundsätzlich nur einen von beiden Eheleuten vertreten. Ansonsten macht er sich strafbar wegen Parteiverrat § 356 Abs.

    10. Kann mich ein Anwalt ablehnen?

    Grundsätzlich ist kein Rechtsanwalt und somit auch kein Strafverteidiger verpflichtet jedes Mandat anzunehmen. Allerdings verpflichtet der § 44 der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO, hier abrufbar) den Rechtsanwalt dazu, eine Ablehnung ausdrücklich und unverzüglich mitzuteilen.15.04.2017

    11. Kann ein Anwalt immer helfen?

    Der Vorgehensweise eines Anwalts können Sie hingegen vertrauen. Allerdings sind Anwälte auch nur Menschen und arbeiten natürlich auch nicht immer fehlerfrei. Jedoch haften Rechtsanwälte stets für ihre Arbeit, ganz gleich, ob Sie bei einem Prozess vertreten oder außergerichtlich beraten.

    12. Kann ein Anwalt befangen sein?

    Befangenheit ist nach der gesetzlichen Definition in § 42 ZPO bzw. § 24 StPO ein Grund, der geeignet ist, Misstrauen gegen die Unparteilichkeit eines Richters (oder anderen Verfahrensbeteiligten) zu rechtfertigen. Das Vorliegen eines Ablehnungsgrundes ist grundsätzlich vom Standpunkt des Angeklagten zu beurteilen.

    13. Kann ein Anwalt umsonst arbeiten?

    Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt in vielen Fällen die entstehenden Kosten. Kostenlose Tätigkeiten des Anwalts sieht das Gesetz ausdrücklich nicht vor - damit ist auch ein einfacher Rat oder Hinweis durch den Rechtsanwalt nach § 8 RVG bereits vergütungspflichtig.

    14. Was kann ein Anwalt verlieren?

    Gesundheitliche Gründe. Tatsächlich kann es vorkommen, dass einem Anwalt die Zulassung entzogen wird, wenn er langfristig gesundheitliche Probleme hat, die ihn in der Ausübung seines Berufes stark einschränken. Das geschieht, um die Interessen der Rechtssuchenden zu schützen.23.05.2021

    15. Kann ein Anwalt Vorkasse verlangen?

    Umfang des Rechts auf Vorschuss Für den Wahlanwalt ist das Recht auf Vorschuss in § 9 RVG geregelt. Vor Eintritt der Fälligkeit kann er einen angemessenen Vorschuss vom Mandanten verlangen. Als angemessen gilt ein Vorschuss in Höhe der bereits angefallenen und voraussichtlich noch anfallenden Gebühren und Auslagen.

    16. Was ist die stärkste Motivation?

    Intrinsische Motivation Es ist die stärkste und ausdauerndste Antriebskraft des Menschen.30.11.2016

    17. Kann man Mitarbeiter motivieren?

    Mit gezielten Maßnahmen können Unternehmen einiges für die Mitarbeitermotivation tun. Natürlich wirken extrinsische Reize wie Gehaltserhöhungen oder Beförderungen, um einen gewissen Motivationsgrad zu erreichen. Doch einen langfristigen Bindungseffekt erzielen Sie erst, wenn Sie Mitarbeiter intrinsisch motivieren.

    18. Wie kann ich meine Mitarbeiter belohnen?

    65 Kreative Ideen, wie Sie Ihre Mitarbeiter belohnen können
  • Markenkleidung / Design.
  • Spotify Premium- oder Apple Music-Abonnement.
  • Buch des Monats.
  • Wohltätige Spenden.
  • 7. “
  • Kaffee-Mitgliedschaften.
  • Festgelegtes "Spaß"-Budget.
  • Website oder Newsletter-Funktion 🚫💰
  • Weitere Einträge20.11.2020

    19. Wie erkenne ich einen guten Mitarbeiter?

    10 Merkmale, an denen man die besten Mitarbeiter:innen erkennt
  • Sie können auf Anerkennung und Belohnung warten.
  • Sie können Konflikte aushalten.
  • Sie fokussieren.
  • Sie sind auf vernünftige Art und Weise mutig.
  • Sie haben ihr Ego unter Kontrolle.
  • Sie wollen sich immer weiter verbessern.
  • Weitere Einträge09.04.2022

    20. Wie erkennt man einen guten Mitarbeiter?

    Was ein guter Mitarbeiter ist, weiß fast jeder: Er ist zuverlässig, arbeitet hart, besitzt Führungsqualitäten und ist ein Teamplayer.13.09.2020

    21. Was sind die besten Mitarbeiter?

    Es sind vor allem jene, die sich durch Förderung und Weiterentwicklung, durch das Fördern von Talenten und durch Leistungsziele motivieren lassen, also Mitarbeiter mit intrinsischer Motivation. Damit werden auch wichtige Ziele der Mitarbeitermotivation wie Leistung und Produktivität angepeilt.04.05.2021

    22. Was ist schwierig an schwierigen Mitarbeitern?

    Schwierige Mitarbeiter sind oft respektlose Mitarbeiter Wenn Mitarbeiter respektlos gegenüber Vorgesetzten sind, kann sie das aus deren Sicht schwierig machen. Der Mitarbeiter akzeptiert dann häufig den Vorgesetzten nicht – und scheut sich auch nicht, das deutlich zu zeigen.

    23. Wie erkennt man unzufriedene Mitarbeiter?

    Anzeichen beachten und unzufriedene Mitarbeiter erkennen meckert viel und zeigt sich permanent unzufrieden. fällt mit negativen Kommentaren gegenüber Kollegen und Führungskräften auf. verbreitet eine schlechte Stimmung im Team. trägt keine konstruktiven Vorschläge bei und verhält sich destruktiv.22.10.2020

    24. Wie steigere ich die Motivation der Mitarbeiter?

    Man kann Mitarbeiter motivieren, indem man sie antreibt, gute Leistungen zu bringen.Generelle Wege Mitarbeiter zu motivieren
  • Zeigen Sie Interesse.
  • Wertschätzen Sie.
  • Bitten Sie um Rat.
  • Zeigen Sie Dankbarkeit.
  • Revanchieren Sie sich.
  • Überraschen Sie.
  • Suchen Sie ein gemeinsames Ziel.
  • Seien Sie sich treu.
  • Weitere Einträge

    25. Was ist wichtig für Mitarbeiter?

    In einer aktuellen Studie der ZEIT nannten über 80 Prozent der befragten Arbeitnehmer als wichtigsten Aspekt ihrer Arbeit, sich dort wohlzufühlen.