Die Idee dahinter: Mehr Energie, länger satt
Der Hauptgrund ist, dass Butterkaffee – oft auch Bulletproof Coffee genannt – dir einen richtigen Energieschub geben soll. Das Fett in der Butter verlangsamt die Aufnahme des Koffeins, wodurch der Effekt länger anhält und du nicht so schnell wieder müde wirst. Und das ist natürlich super, gerade morgens, wenn man einen langen Tag vor sich hat.
Außerdem hält Butterkaffee länger satt. Das Fett sättigt nämlich ungemein. Du kennst das ja vielleicht, wenn du morgens nur einen Kaffee trinkst, hast du nach einer Stunde schon wieder Hunger. Mit Butter im Kaffee hält das locker bis zum Mittagessen. Ehrlich!
Welche Butter ist die richtige?
Ganz wichtig: Es kommt auf die Butter an! Am besten nimmst du Weidebutter. Die hat einen höheren Anteil an Omega-3-Fettsäuren und soll auch geschmacklich besser sein. Ich persönlich kaufe immer die von Kerrygold, die finde ich top. Aber da hat natürlich jeder seine eigenen Vorlieben.
MCT-Öl – Der Turbo für den Butterkaffee
Viele schwören auch auf die Zugabe von MCT-Öl. MCT steht für Medium-Chain Triglycerides, also mittelkettige Fettsäuren. Die werden vom Körper noch schneller aufgenommen und sollen den Energieeffekt noch verstärken. Ich hab's auch schon probiert, aber ehrlich gesagt, den riesen Unterschied hab ich jetzt nicht gemerkt. Aber schaden tut's auf jeden Fall nicht!
Wie bereite ich Butterkaffee zu?
Die Zubereitung ist eigentlich total easy. Du brauchst:
- Kaffee (am besten frisch gebrüht)
- 1-2 Esslöffel Weidebutter
- Optional: 1 Esslöffel MCT-Öl
Alles in einen Mixer geben und gut durchmixen, bis es schön cremig ist. Fertig! Wichtig ist, dass du einen guten Mixer hast, sonst wird das Ganze nicht richtig emulgiert und du hast Fettaugen im Kaffee. Und das ist nicht so lecker.
Schmeckt das überhaupt?
Ja, das schmeckt! Aber natürlich muss man sich erstmal daran gewöhnen. Der Kaffee wird durch die Butter schön cremig und bekommt einen leicht nussigen Geschmack. Ich finde, es ist ein bisschen wie ein Latte Macchiato, nur ohne Milch. Aber natürlich ist das Geschmackssache.
Als ich das erste Mal Butterkaffee bei meiner Freundin Anna in Berlin getrunken habe – sie ist total auf diesen Gesundheitstrend –, war ich auch skeptisch. Aber ich muss sagen, es hat mich positiv überrascht. Seitdem trinke ich ihn regelmäßig. Besonders, wenn ich weiß, dass ich einen anstrengenden Tag vor mir habe.
Für wen ist Butterkaffee geeignet?
Butterkaffee ist vor allem für Leute geeignet, die einen schnellen und langanhaltenden Energieschub brauchen. Also zum Beispiel für Sportler, Studenten oder einfach für alle, die morgens schwer in die Gänge kommen. Aber Achtung: Butterkaffee ist natürlich nicht gerade kalorienarm. Wer auf seine Linie achten muss, sollte es vielleicht nicht jeden Tag trinken.
Gibt es auch Nachteile?
Klar, wie alles im Leben hat auch Butterkaffee seine Schattenseiten. Wie gesagt, der hohe Kaloriengehalt ist nicht für jeden ideal. Außerdem kann es am Anfang zu Verdauungsproblemen kommen, wenn man nicht an so viel Fett gewöhnt ist. Also lieber langsam anfangen und erstmal nur einen halben Löffel Butter nehmen. Und natürlich ist es kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung. Aber als Ergänzung kann es durchaus sinnvoll sein.
Mein Fazit: Probier's einfach mal aus!
Butter im Kaffee ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber es ist definitiv einen Versuch wert. Ich finde, es ist eine tolle Möglichkeit, um morgens schnell und einfach Energie zu tanken. Und wer weiß, vielleicht wirst du ja auch ein Fan davon. Ich bin's auf jeden Fall! Und jetzt, Prost!
