Die Realität hinter den Zahlen
Also, wenn man mal ehrlich ist, so richtig genaue Zahlen gibt’s gar nicht. Klar, Statistiken über Zweisprachigkeit gibt’s zuhauf, aber bei drei Sprachen wird’s schon tricky. Warum? Weil „drei Sprachen sprechen“ total verschieden ausgelegt werden kann. Manche verstehen darunter, dass man sie fließend spricht, andere meinen schon, wenn man sich irgendwie verständigen kann.
Ich erinnere mich an meinen Kumpel Jonas aus Berlin. Der hat Deutsch, Englisch und Spanisch drauf – aber Spanisch eher so auf dem Niveau „ich kann bestellen und nach dem Weg fragen“. Also, spricht man das wirklich als dritte Sprache? Schwierige Frage.
Multilingualismus in der Welt – gar nicht so selten
Wusstest du, dass auf der Welt über 60 % der Menschen mindestens zwei Sprachen sprechen? Das liegt oft daran, dass in vielen Ländern mehrere Sprachen Alltag sind. Afrika, zum Beispiel, da wechseln die Leute oft locker zwischen drei, vier Sprachen. Und in Ländern wie Indien, wo es ja richtig viele Sprachen gibt, ist das auch total normal.
Ich hab mal eine Freundin aus Südafrika getroffen, die mit Zulu, Englisch und Afrikaans aufgewachsen ist. Für sie war das total selbstverständlich, aber für mich als monolingualer Mensch war das fast schon magisch. Sie hat das halt von klein auf mitbekommen, und ich frage mich, ob das bei uns in Deutschland auch irgendwann so wird.
Und wie sieht’s bei uns in Deutschland aus?
Naja, hier ist das mit drei Sprachen eher selten, aber nicht unmöglich. Viele lernen Englisch in der Schule, manche noch Französisch oder Spanisch. Aber wirklich drei Sprachen fließend sprechen? Das ist schon eher die Ausnahme. Ich selbst hab mal versucht, neben Deutsch und Englisch auch noch Italienisch zu lernen. Sagen wir mal so, nach ein paar Jahren kann ich ein bisschen plaudern, aber wirklich fließend? Nein, da hapert’s meistens.
Das liegt oft daran, dass man im Alltag nicht genug Übung bekommt. Ohne regelmäßigen Kontakt mit Muttersprachlern oder ohne im Sprachumfeld zu sein, verblasst das Wissen schnell. Kennst du das auch? Man lernt eine Sprache, aber irgendwann ist der Wortschatz weg – total frustrierend.
Was macht das Dreisprachig-Sein eigentlich aus?
Ich finde, es ist nicht nur die Anzahl der Sprachen, sondern wie gut man sie kann. Und vor allem, wie viel Freude man dabei hat. Manche Leute sprechen drei Sprachen, aber fühlen sich in keiner so richtig zu Hause. Andere können eine Sprache nur halb, aber lieben es trotzdem total, sie zu benutzen.
Übrigens, mein Onkel hat mal in Kanada gelebt und spricht Englisch, Französisch und Deutsch. Er sagt immer, dass es gar nicht so sehr ums Perfekt-Sein geht, sondern um das Verstehen und Verstandenwerden. Das hat mich echt zum Nachdenken gebracht.
Also, wie viele Menschen können drei Sprachen? Die Antwort ist...
... gar nicht so leicht zu geben. Es sind sicher Millionen, vor allem wenn man Länder mit mehreren Amtssprachen einbezieht. Aber in Europa, speziell in Deutschland, bleibt es eher die Ausnahme. Klar, die Welt wird immer globaler, aber so nebenbei drei Sprachen richtig sprechen? Das ist schon eine Leistung.
Und weißt du was? Vielleicht geht’s auch gar nicht darum, wie viele es sind, sondern wie wir selbst mit Sprachen umgehen. Ich finde, jeder, der eine Fremdsprache lernt, macht einen super Job – egal, ob es eine, zwei oder drei sind.
Zum Schluss noch meine persönliche Meinung
Ich finde, wir sollten uns nicht so sehr stressen, perfekt dreisprachig zu sein. Lieber mal locker drauflos reden und Fehler machen, als gar nicht erst anzufangen. Und hey, vielleicht lernst du ja gerade deine dritte Sprache – und das ist doch schon mega!
Also, was meinst du? Bist du eher der Typ, der sich auf eine Sprache spezialisiert, oder probierst du gern mehrere aus? Lass mal hören!
