Wer ist Tim Mälzer überhaupt?
Aber die Frage, die viele googeln: Wie viele Restaurants betreibt Tim Mälzer eigentlich aktuell?
Spoiler: Es sind nicht zehn. Aber auch nicht nur eins.
Das bekannteste Restaurant: Bullerei in Hamburg
Die Bullerei – Kult seit 2009
Das wohl berühmteste Projekt von Mälzer ist die Bullerei, mitten im Schanzenviertel in Hamburg. Gemeinsam mit Patrick Rüther hat er das Ding 2009 eröffnet – in einer alten Viehhalle, wie der Name schon verrät.
Hier trifft Industriecharme auf moderne Küche. Nicht zu schicki, aber trotzdem stylisch. Und das Essen? Deftig, kreativ, regional – mit viel „Mälzer-Vibe“. Also keine winzigen Gourmet-Teller, sondern ehrliches Futter mit Wumms.
War mal selbst da, an nem Dienstagabend – Bude voll, Kellner locker, Rinderfilet top. Und ja, Tim war auch da und hat kurz mit Gästen geschnackt. Keine Star-Allüren.
Umbau und Wiedereröffnung
2020 wurde die Bullerei aufwendig renoviert. Neuer Look, neue Karte, aber Seele ist geblieben. Seitdem ist der Laden wieder durchgehend gut besucht – Reservierung empfohlen, keine Chance auf Spontanbesuch am Wochenende.
Restaurant Nr. 2: Die gute Botschaft – schon wieder Geschichte
Viele erinnern sich: Tim Mälzer hatte ein zweites Restaurant an der Außenalster – Die Gute Botschaft. Hochwertiger, feiner, ein bisschen eleganter als die Bullerei. Das Konzept war spannend: stylishes Ambiente, mittags bodenständig, abends gehoben.
Aber: Das Projekt lief nicht so wie geplant. Und 2019 wurde die Gute Botschaft geschlossen. Mälzer selbst sagte in Interviews, dass es einfach nicht „sein Ding“ war, ständig feines Fine Dining zu liefern. Verständlich irgendwie.
Gibt es aktuell weitere Restaurants?
Luuks – ein Ableger?
Lange gab es auch Gerüchte um ein Projekt namens Luuks, eine Art Deli oder kleiner Ableger der Bullerei. Aber das lief mehr im Schatten und wurde später wieder abgewickelt. War eher ein Experiment – netter Versuch, aber nicht dauerhaft geblieben.
Franchises oder Ketten?
Nein. Mälzer hat sich nie auf Ketten eingelassen. Er ist kein Vapiano-Typ. Ihm geht’s ums Handwerk, um Atmosphäre, um direkten Kontakt. Und ja, vielleicht auch darum, nicht die Kontrolle zu verlieren. Smart eigentlich.
Und was ist mit TV, Kochbüchern und Co.?
Zwar hat Tim „nur“ ein aktives Restaurant (Stand 2024), aber sein Name ist eine Marke geworden:
Mehrere Kochbücher (zum Teil Bestseller)
Eigene TV-Formate wie „Kitchen Impossible“
Podcasts, Live-Shows, Interviews ohne Ende
Er verdient also nicht nur mit Gulasch und Steak – sondern auch mit Medienpräsenz. Und das richtig gut.
Fazit: Wie viele Restaurants hat Tim Mälzer wirklich?
Aktuell betreibt Tim Mälzer ein einziges aktives Restaurant:
Bullerei in Hamburg
Frühere Projekte wie „Die Gute Botschaft“ oder „Luuks“ sind Geschichte. Aber das eine Restaurant reicht offenbar – denn es läuft, und wie.
Manchmal ist weniger mehr. Und wenn man’s richtig macht, reicht ein Restaurant völlig aus, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen – besonders, wenn man Tim Mälzer heißt.
