Wer gehört eigentlich zu den Top 10 Prozent?
Bevor wir uns die Zahlen reinziehen, erstmal: Wer zählt überhaupt dazu? Die Top 10 Prozent sind ja die, die mehr verdienen als 90 Prozent der Bevölkerung. Aber das heißt nicht unbedingt, dass du Millionär sein musst, um da reinzukommen. Oft reicht schon ein solides Gehalt, das über dem Durchschnitt liegt. Ich erinnere mich, wie mein Kumpel Jens aus Berlin mal meinte: "Hey, ich hab’s geschafft, ich bin jetzt in den Top 10 Prozent!" Dabei verdient er als Ingenieur mit knapp 70.000 Euro brutto im Jahr – für viele schon richtig gut, aber kein Vermögen.
Die Zahlen – ein bisschen genauer
Okay, jetzt aber mal Butter bei die Fische: Laut Statistiken liegt die Grenze, um zu den Top 10 Prozent zu gehören, bei etwa 60.000 bis 65.000 Euro brutto im Jahr. Je nachdem, welche Datenquelle du nimmst, schwankt das ein bisschen. Und ja, das klingt vielleicht nicht so spektakulär, wenn man an die ganz Reichen denkt. Aber hey, das sind trotzdem Leute, die gut über die Runden kommen und sich mehr leisten können als der Durchschnitt.
Interessant ist auch: Die Verteilung ist regional etwas unterschiedlich. In München oder Hamburg brauchst du tendenziell mehr, um zu den Top 10 Prozent zu gehören, als in ländlichen Regionen. Übrigens, ich hab mal eine Kollegin aus München gefragt, die meinte, "Bei uns sind 70.000 Euro eher Durchschnitt – da bist du nicht gleich oben." Also, es hängt schon vom Wohnort ab.
Was heißt das für dich und mich?
Jetzt fragst du dich vielleicht, ob es sich lohnt, auf diese Spitzenplätze hinzuarbeiten. Ehrlich gesagt, das hängt von dir ab. Für manche ist es der Ansporn, mehr zu verdienen, für andere eher egal. Ich persönlich finde, es ist nicht nur das Geld, das zählt, sondern auch, was man daraus macht. Mein Onkel aus Köln hat zum Beispiel nie viel verdient, aber er lebt zufrieden und hat Zeit für die Familie – für ihn zählt das mehr.
Ein kleiner Exkurs: Wie sieht's mit dem Netto aus?
Brutto klingt immer erst mal viel, aber was bleibt am Ende vom Monat? Die Abzüge sind nicht ohne, und gerade bei hohen Einkommen kann das ganz schön weh tun. Also, wenn wir von 65.000 Euro brutto sprechen, landet man netto wohl so bei 3.300 bis 3.500 Euro im Monat. Nicht schlecht, aber eben auch kein grenzenloses Vermögen. Du weißt schon, was ich meine?
Gibt's da noch mehr zu sagen?
Ach, ja! Ein letzter Gedanke: Diese Zahlen sind Durchschnittswerte, und es gibt natürlich Ausnahmen – nach oben und unten. Manche Topverdiener verdienen das Doppelte oder Dreifache, andere gerade so über der Schwelle. Aber hey, am Ende des Tages zählt doch vor allem, wie zufrieden man mit dem eigenen Leben ist, oder?
Also, was meinst du? Ist es dir wichtig, zu den Top 10 Prozent zu gehören? Oder reicht dir dein aktuelles Einkommen? Ich find, wir sollten uns öfter mal locker über solche Dinge unterhalten, ohne Stress oder Druck. Man lernt ja nie aus.
