Wo kommt ihr Geld eigentlich her?
Also, fangen wir mal da an: Dagi Bee – oder Dagmara Wozniak, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt – ist keine, die nur von einem Einkommensstrom lebt. Nein, nein. Die hat das ganze Paket. YouTube ist natürlich der Königsweg. Schon allein mit ihren Hauptkanälen – da sind ja nicht nur die Dagi Bee-Vlogs, sondern auch die zweite Marke, wo sie mehr über Beauty und Lifestyle redet – da spricht man locker von mehreren Millionen Aufrufen im Monat. Und bei YouTube heißt das: AdSense-Einnahmen, die sich sehen lassen können.
Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Dann kommen die Kooperationen. Du weißt schon, diese Videos, wo sie sagt: „Heute geht’s um meine neue Lieblingscreme“ – und dann taucht plötzlich eine Marke auf, die du vorher noch nie gesehen hast. Ja, genau die bezahlen. Und zwar nicht wenig. Influencer-Kooperationen mit großen Beauty-Marken können locker zwischen 10.000 und 50.000 Euro pro Post kosten, vor allem bei jemandem mit ihrer Reichweite. Und das macht sie nicht einmal im Jahr. Das ist quasi ihr Alltag.
Die eigene Marke: Dagi Beauty
Aber hier wird’s richtig interessant: Dagi Beauty. Die Launch-Party war in Berlin, glaube ich 2021 oder so, und ich erinner mich, weil meine Schwester Julia total ausgerastet ist. Hat sofort alles bestellt, was sie online finden konnte. Und das ist ja das Geniale: Wenn du deine eigene Marke hast, behältst du einen riesigen Teil der Gewinne. Kein Zwischenhändler, kein Markenboss, der abkassiert. Du verkaufst direkt an deine Fans – die dir eh schon vertrauen. Das ist wie ein Traum für jede*r Unternehmer*in.
Ich hab mal gelesen, dass Dagi Beauty in den ersten Monaten schon Umsätze im zweistelligen Millionenbereich gemacht hat. Ob das stimmt? Keine Ahnung. Klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Aber wenn du bedenkst, dass sie ihre Produkte selbst bewirbt – ohne teure Werbekampagnen – und ihre Community mega loyal ist, dann… warum nicht? Die Leute kaufen nicht nur, weil sie das Produkt brauchen, sondern weil sie Dagi mögen. Das ist der Punkt.
Was sagen die Schätzungen?
Hier wird’s spekulativ. Weil: Dagi gibt ihre Kontodaten nicht einfach so raus. Also müssen wir rätseln. Und das tun viele. Es gibt Blogs, seriöse Wirtschaftsseiten, YouTuber, die sich darauf spezialisiert haben, Vermögen von Influencern zu schätzen. Und die Zahlen schwanken wild. Manche sagen: 3 Millionen Euro. Andere sagen: eher 8 bis 10. Und ein Typ auf Twitter hat sogar 15 Mio. geraten – aber der hat auch behauptet, er kennt ihren Steuerberater, also… naja.
Ich nehm’s mit Vorsicht. Aber wenn ich alles zusammennimme – YouTube-Einnahmen, Kooperationen, Dagi Beauty, Merch, eventuell Immobilien, irgendwelche Investments – dann würde ich sagen: mindestens 5 Millionen. Vielleicht mehr. Aber „Vermögen“ ist ja nicht nur Bargeld. Es sind auch Assets, Markenwerte, laufende Verträge. Also: reich? Auf jeden Fall. Millionärin? Ja. Milliardärin? Nee, das glaub ich nicht. (Aber wenn doch, lass mich wissen, ob du mich einlädst zum Dinner.)
Und was macht sie mit dem Geld?
Interessanterweise lebt sie nicht wie eine typische Millionärin. Keine protzigen Autos, keine Villa auf Mallorca (soweit wir wissen). Sie wohnt in Berlin, hat neulich ein kleines Häuschen in Brandenburg gekauft, hat in Interviews gesagt, dass sie Wert auf Privatsphäre legt. Und das glaub ich ihr. Sie wirkt echt bodenständig. Klar, sie reist viel, hat stylische Klamotten, aber das ist Teil ihres Jobs. Das ist nicht Luxus – das ist Arbeitsmaterial.
Außerdem hat sie mehrfach gesagt, dass sie lange gebraucht hat, um mit dem ganzen Erfolg klarzukommen. Dass sie Angst hatte, ihr Geld könnte sie verändern. Das fand ich ehrlich gesagt ziemlich mutig von ihr. Weil – stell dir vor: du bist plötzlich jünger als 25 und hast mehr Kohle als die meisten deiner Lehrer. Wie bleibst du da du selbst?
Ist es überhaupt wichtig, wie viel sie hat?
By the way: Warum wollen wir das überhaupt wissen? Ist es Neugier? Neid? Oder wollen wir einfach einschätzen, was möglich ist? Ich glaube, hinter der Frage „Wie viel Geld hat Dagi Bee?“ steckt eigentlich: „Kann ich das auch?“ Oder: „Ist das alles echt?“ Oder einfach: „Wie funktioniert das?“
Ich find’s okay, sich das zu fragen. Aber gleichzeitig – wir vergleichen uns ständig mit anderen. Und das ist gefährlich. Dagi hat ihren Weg gemacht. Mit Videos, die anfangs total einfach waren, mit einer Sprache, die echt klang. Nicht perfekt, nicht gestellt. Und das hat die Leute erreicht. Das war der Schlüssel. Nicht das Geld. Das Geld kam danach.
Letztlich: Es ist ihr Verdienst. Sie hat hart gearbeitet, lange bevor irgendwer ihren Namen kannte. Und jetzt? Jetzt darf sie auch davon profitieren. Und wenn sie davon 10 Millionen hat oder 5 – eigentlich ist das doch ihr Ding, oder?
Aber hey – du weißt jetzt zumindest, dass sie nicht nur von Werbung lebt. Dass sie clever ist, unternehmerisch denkt, und dass sie viel mehr ist als nur ein Gesicht auf YouTube. Und das, finde ich, ist eigentlich die wichtigste Erkenntnis.
Was meinst du? Wärst du auch so cool damit umgegangen, wenn du über Nacht reich wärst? Ich weiß nicht. Ich glaub, ich würde erstmal ein riesiges Kuchenbuffet bestellen. Und du?
