Reisen, aber anders als gedacht
Klar, Reisen steht bei vielen ganz oben. Bei mir auch. Aber nicht die typische Pauschalreise, weißt du? Ich hab da so eine Idee im Kopf. Letztes Jahr war ich ja mit meiner Freundin Lisa in Portugal, und das war super, keine Frage. Aber da war dieser eine Abend, wir saßen in so einem kleinen Restaurant in Lissabon, und der Kellner erzählte uns von seiner Heimat, einem winzigen Dorf irgendwo im Hinterland. Und ich dachte mir: Das ist es! Ich will 2023 echte, authentische Orte entdecken. Vielleicht nicht gleich nach Timbuktu, aber mal so ein kleines Bergdorf in den Alpen, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Oder eine nordische Insel, wo man wirklich mal das Handy weglegt und nur aufs Meer schaut. Keine Ahnung, ob das klappt, aber der Gedanke allein macht mich schon ganz kribbelig.
Mehr Zeit für die Dinge, die guttun
Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen abgedroschen, aber ich merke einfach, wie wichtig das ist. Letztes Jahr war ich oft im Hamsterrad gefangen, immer schnell, schnell, schnell. Und am Ende des Tages war ich erledigt, aber nicht wirklich erfüllt. Deshalb will ich dieses Jahr bewusster Pausen machen. Mehr lesen, zum Beispiel. Ich liebe es, in Bücher abzutauchen, aber die letzten Monate kam das viel zu kurz. Und dann ist da noch dieses alte Cello, das bei mir im Keller steht. Ich hab es seit Ewigkeiten nicht mehr angerührt. Vielleicht ist 2023 das Jahr, in dem ich wieder anfange, ein bisschen zu klimpern. Auch wenn es nur für mich ist und sich anhört wie eine Katze, die auf Tastatur läuft, haha.
Neue Dinge ausprobieren, auch wenn's peinlich wird
Uhm, ja, das ist so ein Punkt. Ich bin ja eher der Typ, der in seiner Komfortzone bleibt. Aber ich hab gemerkt, dass die besten Geschichten oft entstehen, wenn man sich mal traut, was Verrücktes zu machen. Letzten Herbst hab ich zum Beispiel einen Kochkurs für thailändische Küche gemacht. Ich bin jetzt kein Sternekoch, aber es war total lustig und ich hab echt was gelernt. Für 2023 schwebt mir da was ganz anderes vor. Ich spiele mit dem Gedanken, einen Töpferkurs zu belegen. Oder vielleicht einen Tanzkurs? Das wäre echt eine Herausforderung, ich hab zwei linke Füße, glaub mir! Aber hey, warum nicht mal über den eigenen Schatten springen? Man muss ja nicht gleich zum Profi werden, Hauptsache, es macht Spaß und man lernt neue Leute kennen.
Freundschaften pflegen und neue knüpfen
Mal ganz ehrlich: Im Alltag gehen gute Vorsätze oft unter, besonders wenn es um soziale Kontakte geht. Man nimmt sich vor, öfter mal die alten Freunde anzurufen oder die neuen Bekanntschaften zu vertiefen. Aber dann kommt das Leben dazwischen. Ich hab mir vorgenommen, das bewusster zu machen. Regelmäßige Treffen mit meinen Leuten, nicht nur per WhatsApp. Vielleicht mal wieder einen Spieleabend organisieren oder einfach nur zum Kaffee einladen. Und wer weiß, vielleicht begegne ich ja auch ein paar spannenden neuen Menschen, mit denen man sich austauschen kann. Das Leben ist doch viel schöner, wenn man es teilt, oder?
Und am wichtigsten: Gelassener werden
Das ist wahrscheinlich der schwierigste Punkt auf meiner Liste, aber auch der, der mir am meisten am Herzen liegt. Ich bin oft so ein Kopfmensch, der sich über alles Gedanken macht und sich schnell stressen lässt. 2023 will ich lernen, Dinge auch mal loszulassen. Nicht alles so verbissen sehen. Wenn mal was nicht perfekt läuft, ist das auch okay. Die Welt geht davon nicht unter. Mehr im Hier und Jetzt leben, die kleinen Momente genießen. Das ist für mich der größte Wunsch für das neue Jahr. Ein bisschen mehr Leichtigkeit, ein bisschen mehr Lachen und ein bisschen weniger Grübeln. Mal sehen, ob das klappt. Ich bin gespannt, was 2023 für uns alle bereithält!
