Woher kommt der Begriff eigentlich?
Also, der Doktorvater, das ist ja so 'n Relikt aus der Zeit, als Professoren fast nur Männer waren. Der Begriff geht zurück auf das 19. Jahrhundert, glaube ich, wo der Betreuer der Doktorarbeit wie ein Vater für den Studenten war – leitend, unterstützend, alles. Aber jetzt? Frauen sind Professorinnen, Dozentinnen, und niemand will sie als 'Vater' bezeichnen, das wäre ja lächerlich. Oder? Ich hab mal gelesen, dass es in manchen Fächern immer noch der Standard ist, den Begriff geschlechterneutral zu halten, aber ehrlich, das fühlt sich komisch an.
By the way, ich erinnere mich an meine eigene Zeit an der Uni in Berlin. Da hatte ich 'nen alten Herrn als Doktorvater, der war super streng, aber fair. Und dann sah ich, wie eine Kollegin mit ihrer Betreuerin arbeitete – eine richtig coole Frau aus München, die hieß Prof. Dr. Anna Meier, oder so ähnlich. Die Kollegin sagte immer nur 'meine Betreuerin', und ich dachte: Warum nicht was Spezielleres? Es fehlt da an Tradition, schätze ich.
Was sagen die Sprachwächter?
Okay, lass uns mal schauen, was die Linguisten und Akademiker so empfehlen. Viele sagen, man sollte einfach 'Doktorvater' für beide Geschlechter verwenden, weil's etabliert ist. Aber hallo? Das ist 2023, nicht 1923! Andere plädieren für 'Doktor-Mutter'. Klingt das nicht süß, aber auch ein bisschen kitschig? Ich hab mal in 'nem Forum gelesen – war das auf Reddit oder so? – wo jemand schrieb: 'Doktor-Mutter macht sie zur Glucke, nicht zur Autorität.' Stimmt das? Keine Ahnung, aber es hat mich zum Schmunzeln gebracht.
Dann gibt's noch 'Promotionsbetreuerin' oder einfach 'Doktorin'. Praktisch, aber trocken, findet ihr nicht? Ich persönlich mag's nicht so formell. Stell dir vor, du schreibst in deiner Danksagung: 'Vielen Dank an meine Doktorin.' Hmm, okay, aber fehlt da nicht der Charme? Actually, in der englischen Welt heißt's ja 'PhD supervisor' oder 'advisor', neutral und done. Warum machen wir das nicht ähnlich?
Meine eigene Geschichte mit dem Thema
Weißt du was? Ich hatte mal 'ne Begegnung, die das Ganze greifbar machte. Vor ein paar Jahren, ich war auf 'ner Konferenz in Heidelberg – regnerischer Herbsttag, alle mit Kaffeebechern in der Hand. Da traf ich Prof. Dr. Lisa Schmitt, eine Expertin für Literaturwissenschaft. Sie betreute gerade mehrere Promovierende, und als ich sie fragte, wie sie das mit dem 'Doktorvater'-Ding handhabt, lachte sie nur und sagte: 'Nenn mich einfach deine Doktormutter, wenn du magst, aber ich bin eher die coole Tante.' War das nicht herrlich? Sie hat's locker genommen, und plötzlich war das Wort kein Problem mehr. Aber ehrlich, in offiziellen Papieren? Da steht's immer noch 'Erstbetreuer', geschlechterneutral. Funktioniert, aber langweilig.
Ich hab mich da gefragt: Ist das ein echtes Problem, oder machen wir uns das nur kompliziert? In manchen Fällen, wie in der Medizin oder Jura, hört man öfter 'Doktor-Mutter', aber in den Geisteswissenschaften? Kaum. Und wisst ihr, was mich stört? Dass wir Frauen in der Akademie immer noch anpassen müssen, statt die Sprache. Na ja, vielleicht ändert sich das irgendwann. Oder auch nicht, who knows.
Tipps, wie du's angehen kannst
Falls du selbst in so 'ner Situation steckst – du schreibst deine Arbeit, und deine Betreuerin ist top – frag sie einfach! 'Hey, wie soll ich dich nennen?' Das bricht das Eis. Oder geh mit 'meine/promovierende Betreuerin'. Sicher und respektvoll. Ich würde's so machen, ehrlich. Und in der Vita? Schreib 'Doktormutter' rein, wenn's passt, das zeigt Persönlichkeit. Aber übertreib's nicht, sonst wirkt's gezwungen.
Zum Abschluss: Die Sprache evolviert, genau wie die Uni. Vielleicht gibt's bald 'Doktor-Eltern' oder so was Verrücktes. Haha, stell dir das vor! Bis dahin, macht's euch nicht zu schwer. Habt ihr eigene Erfahrungen? Erzählt mal in den Kommentaren – ich bin gespannt.
