Was macht eine Firma eigentlich "reich"?
Zuerst mal, lass uns klären, was wir unter reich verstehen. Ist es der Umsatz, also wie viel Kohle die im Jahr einnehmen? Oder der Marktkapitalisierung, also was die Börse der Firma wertschätzt? By the way, ich find's immer spannend, wie das schwankt. Nehmen wir mal Volkswagen – die haben 2022 einen Umsatz von über 279 Milliarden Euro gemacht, das ist ja Wahnsinn. Aber warte, SAP ist da anders, die haben vielleicht nicht so viel Umsatz, aber ihr Marktwert liegt bei rund 200 Milliarden Euro oder so. Ich hab das mal gegoogelt, als ich in Berlin war, bei einem alten Kumpel, der in der IT arbeitet. Er meinte, SAP sei die reichste, weil Software halt skalierbar ist, Autos nicht so sehr.
Du weißt schon, es hängt vom Blickwinkel ab. Wenn du mich fragst, ich tippe auf SAP als die reichste, wenn wir Marktwert nehmen. Aber hey, ist das fair? Volkswagen hat mehr Mitarbeiter, mehr Fabriken, das ist auch Reichtum, oder? Manchmal frag ich mich, ob wir nicht zu sehr auf Zahlen starren und den Rest vergessen.
SAP: Der Software-Riese aus Walldorf
SAP, das ist so ein Name, der in jedem Vorstandssaal fällt. Gegründet 1972 in Walldorf, einem kleinen Ort in Baden-Württemberg – stell dir vor, aus so einem Nest wird ein Weltkonzern. Ich erinnere mich, als ich vor ein paar Jahren in Walldorf war, für einen Job-Interview, hab ich das Headquarters gesehen, riesig, modern, und gedacht: Wow, die machen hier Milliarden mit ERP-Software. Also, Enterprise Resource Planning, das Zeug, das Firmen hilft, ihre Prozesse zu managen. Klingt trocken, ist aber Gold wert.
Warum ist SAP die reichste? Nun, ihr Aktienkurs hat sich in den letzten Jahren erholt, nach ein paar holprigen Phasen mit Cloud-Umstellung. Aktuell, Stand 2023, Marktkapitalisierung um die 220 Milliarden Euro. Vergleich das mit Siemens, die sind bei 130 Milliarden, oder BMW bei 60. SAP gewinnt da klar. Aber ehrlich, ich hab mal gezweifelt, als die Pandemie kam – dachte, Software leidet unter Rezession. Tja, falsch gedacht, die haben boomiert.
(Ach, und eine kleine Anekdote: Mein Onkel, der in Frankfurt arbeitet, hat mal für SAP gearbeitet, in den 90ern. Er erzählte, wie sie von Hand Rechnungen programmiert haben, mit Lochkarten oder so. Heute alles Cloud, und er lacht immer, wenn er sieht, wie reich die geworden sind. "Damals haben wir für Brot gearbeitet", sagt er.)
Andere Kandidaten: VW, Siemens und Co.
Aber warte, lass uns nicht SAP allein feiern. Volkswagen, die Wolfsburger, sind Umsatz-Könige. Über 280 Milliarden Euro im letzten Jahr, dank Marken wie Audi, Porsche. Ich meine, die haben die Welt erobert mit Autos. Allerdings, der Diesel-Skandal hat sie teuer zu stehen gekommen – Milliarden Bußgelder. Macht dich das reicher? Eher nicht. Trotzdem, netto sind sie immer noch Riesen.
Dann Siemens, der alte Hase aus München. Industrie, Energie, Gesundheit – vielfältig. Marktwert um 130 Milliarden, stabil, aber nicht so explosiv wie Tech. Und was ist mit BASF? Chemie-Riese, Umsatz 87 Milliarden, aber Marktwert niedriger. Oder Deutsche Telekom, die mit T-Mobile in den USA pushen. Nee, die kommen nicht ran an SAPs Bewertung.
Du kennst das vielleicht: Wenn du in einer Bar mit Freunden redest, jeder hat seinen Favoriten. Mein Kumpel aus Köln schwört auf Bayer, wegen Pharma, aber die haben mit Roundup-Prozessen genug Drama. Ich sag: SAP ist's, weil Zukunft in Digitalisierung liegt. Oder täusch ich mich?
Was bedeutet das für uns Normalos?
Jetzt mal ehrlich, warum interessiert uns das? Weil diese Firmen Jobs schaffen, Steuern zahlen, unsere Wirtschaft antreiben. SAP allein hat über 100.000 Mitarbeiter weltweit, viele in Deutschland. Ich hab mal eine Praktikum dort gemacht, in den 2000ern, in der Personalabteilung – war chaotisch, aber lehrreich. Da siehst du, wie global das ist, Kollegen aus Indien, USA, alle am selben Projekt.
Aber hey, Reichtum hat Schattenseiten. Hohe Gehälter oben, Druck unten. Und Steuern? Die Großen optimieren das, klar. Macht mich manchmal sauer, wenn ich meine Steuererklärung mache und denk: Die Milliardäre zahlen weniger Prozent als ich. Aber gut, das ist ein anderes Thema.
Anyway, zurück zur Frage: Die reichste deutsche Firma? Ich bleib bei SAP, basierend auf Marktwert. Aber check's selbst, die Zahlen ändern sich ja ständig. Was denkst du? Hast du eine Favoritin? Lass es mich wissen, beim nächsten Kaffee.
Ein paar Zahlen zum Nachschlagen
Zum Abschluss, hier ein kleiner Überblick, damit du's nachvollziehen kannst. SAP: Marktkap. ~220 Mrd. €, Umsatz ~31 Mrd. €. VW: Umsatz ~280 Mrd. €, Marktkap. ~50 Mrd. € (nach Skandal). Siemens: Marktkap. ~130 Mrd. €. Quellen? Forbes, Statista, so Zeug. Nicht immer 100% aktuell, aber nah dran.
Und wisst ihr was? Es ist faszinierend, wie Deutschland mit Tech und Industrie mischt. Kein Silicon Valley, aber solide. Hoffentlich bleibt's so. Tschüss für jetzt!
