Was zum Kuckuck ist das Jugendwort des Jahres überhaupt?
\n\nIm Grunde geht's darum, die Sprache der Jugend zu feiern – oder sie zumindest zu dokumentieren. Es ist ein Versuch, die flüchtigen Trends und Ausdrücke einzufangen, die in den sozialen Medien, auf Schulhöfen und in WhatsApp-Gruppen kursieren. Aber hey, wer von uns Älteren versteht das wirklich? Manchmal fühle ich mich wie ein Boomer, der versucht, TikTok zu verstehen. Erfolglos.
\n\nWie kann ich beim Jugendwort 2023 abstimmen? (Und sollte ich das überhaupt?)
\nAlso, wenn du dich dazu entschließt, dich in den Dschungel der Jugendsprache zu stürzen und deine Stimme abzugeben, ist das Prozedere eigentlich recht simpel. Du gehst auf die Website von Langenscheidt oder einer der teilnehmenden Plattformen (die werden dich schon mit Werbung zutexten, keine Sorge!), schaust dir die zur Wahl stehenden Wörter an und klickst auf deinen Favoriten. Easy peasy, oder? Aber hier kommt der Knackpunkt: Solltest du es wirklich tun?
\nIch meine, denk mal drüber nach: Beeinflusst unsere Teilnahme als „alte Säcke“ (sorry, liebe Mit-Boomer!) das Ergebnis? Machen wir die ganze Sache nicht zu einer Farce, indem wir für Wörter stimmen, die wir lustig finden, aber die in der eigentlichen Jugendsprache gar keine Rolle spielen? Eine berechtigte Frage, finde ich!
\n\nDie Abstimmungsphasen im Überblick
\nDie Abstimmung läuft meist in mehreren Phasen ab. Zuerst gibt es eine Phase, in der Vorschläge eingereicht werden können. Dann folgt eine Phase, in der eine Jury (oder das Publikum selbst) eine Vorauswahl trifft. Und schließlich kommt es zum großen Finale: Die Top-Kandidaten werden zur Wahl gestellt und jeder kann abstimmen. Klingt nach 'nem Casting-Format für Wörter, oder?
\n\nDie Nominierten 2023: Ein Blick in den Sprach-Zoo
\nOkay, jetzt wird's spannend! Was sind denn die potenziellen Jugendwörter 2023? Ich will hier keine Namen nennen (das verrätst du ja eh auf der Langenscheidt-Seite), aber ich kann dir sagen: Es ist eine wilde Mischung aus Anglizismen, Abkürzungen und völlig neuen Kreationen. Manche sind witzig, manche sind cringe, und manche sind so obskur, dass man sich fragt, ob sie überhaupt von echten Jugendlichen verwendet werden.
\nIch sitze dann da und denke: "Hä? Was soll das denn bedeuten?" Und dann fühle ich mich noch älter als vorher. Aber hey, vielleicht ist das ja auch der Sinn der Sache. Die Jugend will ihre eigene Sprache haben, eine Sprache, die wir Alten nicht verstehen. Ein bisschen wie ein Geheimbund, nur eben mit Wörtern.
\n\nKritik am Jugendwort: Ist das alles nur Fake?
\nUnd jetzt kommen wir zum Punkt, der mir wirklich am Herzen liegt: Die Kritik am Jugendwort. Viele werfen Langenscheidt vor, die ganze Sache zu instrumentalisieren, um Aufmerksamkeit zu generieren. Und ganz ehrlich: Da ist was dran. Es ist ein cleverer Marketing-Trick, der jedes Jahr aufs Neue funktioniert. Aber das bedeutet nicht, dass die Aktion komplett wertlos ist.
\nTrotzdem: Ist das Jugendwort wirklich repräsentativ für die Jugendsprache? Oder ist es eher eine verzerrte Darstellung, die von Medien und Marketing beeinflusst wird? Ich bin da skeptisch. Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Wörter, die am Ende gewinnen, eher die sind, die am besten in die Schlagzeilen passen, als die, die tatsächlich von Jugendlichen verwendet werden.
\n\nFazit: Abstimmen oder nicht abstimmen? Das ist hier die Frage!
\nAlso, was sollen wir tun? Sollen wir abstimmen und uns am Spektakel beteiligen? Oder sollen wir uns zurücklehnen und den ganzen Zirkus einfach nur beobachten? Ich sage: Mach, worauf du Bock hast! Wenn du Spaß daran hast, dich mit der Jugendsprache auseinanderzusetzen und deine Stimme abzugeben, dann tu es. Aber sei dir bewusst, dass du damit vielleicht auch eine Marketing-Maschinerie unterstützt.
\nUnd wenn du dich entscheidest, nicht abzustimmen, dann ist das auch okay. Vielleicht ist es sogar die bessere Option. Denn am Ende des Tages ist die Jugendsprache etwas Lebendiges, etwas Dynamisches, das sich ständig verändert. Und vielleicht ist es am besten, wenn wir Alten uns einfach raushalten und die Jugendlichen ihre eigene Sprache sprechen lassen. Oder wie die Jugend sagen würde: "Chill mal, Boomer!"
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