Was ist eigentlich eine Panikattacke?
Also, stell dir vor: Dein Herz rast wie verrückt, du schwitzt wie ein Schwein, dir wird schwindelig, und du hast das Gefühl, gleich stirbst du. Klingt dramatisch? Ist es auch! Das Dumme ist, dass das Ganze oft aus heiterem Himmel kommt, ohne dass es einen offensichtlichen Grund gibt. Manchmal passiert es beim Einkaufen, manchmal auf der Couch, manchmal sogar im Schlaf. Echt ätzend.
Symptome im Überblick
Nur mal so, damit wir vom Gleichen reden, hier ein paar typische Symptome: * Herzrasen * Schweißausbruch * Zittern * Atemnot * Schwindel * Übelkeit * Todesangst * Gefühl, verrückt zu werden
Panikattacke vs. Panikstörung: Wo liegt der Unterschied?
Hier wird's tricky. Eine einzelne Panikattacke ist noch lange keine Panikstörung. Stell dir vor, du hast einen richtig miesen Tag, bist total gestresst und dann knallt's einmal so richtig. Das kann passieren. Eine Panikstörung liegt aber dann vor, wenn du wiederholt Panikattacken hast und dich ständig davor fürchtest, dass die nächste Attacke kommt. Diese Angst vor der Angst ist das, was die Panikstörung so fies macht. Man fängt an, bestimmte Orte oder Situationen zu vermeiden, weil man Angst hat, dort eine Attacke zu bekommen. Das schränkt das Leben natürlich total ein.
Wann sollte man zum Arzt?
Ganz klar: Wenn du regelmäßig Panikattacken hast und dein Leben dadurch beeinträchtigt wird. Oder wenn du einfach nur unsicher bist und dir Sorgen machst. Lieber einmal zu viel zum Arzt als einmal zu wenig. Der kann dann eine Diagnose stellen und dir sagen, was du tun kannst. Es gibt ja auch verschiedene Therapieansätze, von Verhaltenstherapie bis hin zu Medikamenten. Da ist für jeden was dabei.
Meine eigene Erfahrung...
Ich erinnere mich noch gut an eine Situation vor ein paar Jahren. Ich war in Berlin, auf einem Konzert meiner Lieblingsband im SO36. Plötzlich, mitten im Gedränge, bekam ich Herzrasen und Atemnot. Ich dachte wirklich, ich kippe gleich um. Ich bin dann rausgestolpert, habe mich an eine Hauswand gelehnt und versucht, mich zu beruhigen. Zum Glück ging es nach einer Weile wieder. Ich habe es damals auf den Stress und die Menschenmassen geschoben. Im Nachhinein denke ich, es war vielleicht eine Panikattacke. Aber es ist eben auch nie wieder vorgekommen.
Also, ist es jetzt eine psychische Störung oder nicht?
Tja, die Antwort ist wie so oft: Es kommt darauf an. Eine einzelne Panikattacke ist noch keine Diagnose. Aber wenn du regelmäßig Attacken hast und dich deswegen einschränkst, dann solltest du das ernst nehmen und dir Hilfe suchen. Es ist keine Schande, sich Hilfe zu holen, im Gegenteil! Es ist ein Zeichen von Stärke. Und hey, du bist damit nicht allein. Viele Menschen haben mit Panikattacken zu kämpfen.
Was du selbst tun kannst
Auch wenn du zum Arzt gehst, gibt es ein paar Dinge, die du selbst tun kannst, um mit Panikattacken besser umzugehen: * Atemübungen (ja, klingt doof, hilft aber!) * Entspannungstechniken (Yoga, Meditation, Autogenes Training) * Regelmäßige Bewegung * Gesunde Ernährung * Ausreichend Schlaf * Stress reduzieren (easy gesagt, ich weiß...) * Vermeide Koffein und Alkohol (kann Panikattacken verstärken)
Fazit: Keine Panik! (Wortspiel beabsichtigt)
Panikattacken sind unangenehm, aber nicht das Ende der Welt. Wenn du betroffen bist, such dir Hilfe. Es gibt Wege, damit umzugehen und dein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Und denk dran: Du bist nicht allein!
