Der Anfang: Woher kommt diese Frage?
Weißt du, es fing bei mir an, als ich in meiner alten Schreibmaschine – ja, so eine aus den 80ern, die ich von meiner Oma geerbt hab – einen Brief an einen Kumpel geschrieben habe. Ich hab da reingehauen: 'Kann man dass das schreiben?' Einfach so, mit dem doppelten 'das', weil ich im Eifer des Gefechts durcheinandergeraten bin. Und er hat zurückgeschrieben: 'Was soll das denn heißen?' Na ja, ehrlich gesagt, ich wusste es selbst nicht genau. Aber es hat mich zum Nachdenken gebracht. Ist Perfektion in der Schrift wirklich immer nötig? Oder darf man mal locker lassen?
Manchmal, oder? Du kennst das bestimmt, wenn du eine E-Mail an den Chef schickst und drin steht was Verkehrtes, und du denkst: Ups, zu spät. Aber hey, die Welt geht nicht unter deswegen. Ich finde, in der Umgangssprache ist das total okay. Nur in offiziellen Dingen, wie Verträgen oder so, muss man's peinlich genau machen. Was meinst du?
Grammatikregeln: Freund oder Feind?
Okay, lass uns mal tiefer graben. In der deutschen Sprache gibt's ja diese ganzen Regeln – Kommas, Groß- und Kleinschreibung, und dann diese Relativpronomen wie 'das' und 'dass'. Ich verwechsle die immer noch, obwohl ich schon so viele Bücher gelesen hab. Neulich, bei einem Spaziergang in Berlin, hab ich mit einer Bekannten geredet, die Lehrerin ist. Sie sagte: 'Schreib einfach, was du fühlst, und korrigier später.' Klingt gut, oder? Aber ehrlich, manchmal fühlt es sich an wie ein Kampf gegen Windmühlen.
Stell dir vor, du schreibst einen Blogbeitrag, und drin steht 'Kann man dass das schreiben?' – mit dem Fehler. Liest das jemand und denkt: Der kann ja nix? Oder lacht er und findet's charmant? Ich hab mal einen solchen Text online gestellt, über meine Reisen in den Harz, und da war ein Satz drin, der total holprig war: 'Da bin ich hingegangen, wo's bergauf ging, und plötzlich, na ja, hab ich mich verirrt.' Keiner hat's bemerkt, oder wenn, dann hat's niemanden gestört. By the way, der Ausflug war episch, mit Regen und allem Drum und Dran, aber ich komm gleich drauf zurück.
Persönliche Geschichten: Meine Missgeschicke
Ach, wo wir bei Fehlern sind – lass mich dir von meiner Zeit als Student erzählen. Ich studierte Germanistik in München, und unser Prof war so ein alter Pedant. Einmal hab ich in einer Hausarbeit geschrieben: 'Der Autor meint, dass das wichtig ist.' Und er hat drunter gekritzelt: 'dass oder das?' Ich war sauer, total. Hab die ganze Nacht umgeschrieben. Aber weißt du was? Heute lach ich drüber. Es hat mich gelehrt, dass Schreiben lebendig sein muss, nicht steif wie ein Brett.
Und dann diese eine Anekdote: Letztes Jahr, auf einer Party in Hamburg, hab ich mit einem Typen geplaudert, der Autor ist. Er hat mir erzählt, wie er in seinem ersten Roman absichtlich Grammatikfehler reingemacht hat, um den Dialekt der Figuren zu zeigen. 'Kann man dass das schreiben?', hat er gefragt, und wir haben uns kaputtgelacht. Seitdem denk ich: Ja, klar kann man. Solang's dem Text dient. Ehrlich, ich würde das auch mal ausprobieren, in einem lockeren Essay oder so. Was hältst du davon? Würdest du's lesen?
Tipps aus dem echten Leben: Wie gehst du damit um?
Praktisch gesehen, wie machst du's richtig – oder falsch? Zuerst: Lies laut vor. Klingt's natürlich? Gut. Zweitens, lass es jemanden lesen, der ehrlich ist. Meine Schwester zum Beispiel, die ist brutal direkt. 'Das klingt komisch', sagt sie dann, und ich passe an. Aber nicht zu viel polieren, sonst wird's langweilig. Ich hab mal einen Text überarbeitet, bis er perfekt war, und am Ende hat er seine Seele verloren. Traurig, oder?
Aber warte, ich schweife ab. Zurück zum Thema: 'Kann man dass das schreiben?' Ja, in informellen Kontexten absolut. In der Poesie, im Chat, sogar in Zeitungsartikeln siehst du mal so was. Denk an die Kolumnisten, die mit Slang schreiben – das macht's authentisch. Nur, wenn's um Präzision geht, wie in der Wissenschaft, dann nein. Da muss man's sauber haben. Ich hab Zweifel, ob's immer so schwarz-weiß ist, aber hey, das Leben ist grau.
Abschlussgedanken: Schreib einfach drauflos
Zum Schluss, ehrlich gesagt, ich glaub, die Frage 'Kann man das so schreiben?' ist total berechtigt, aber die Antwort ist meistens: Probiers aus. Mach Fehler, lern draus, und vor allem, hab Spaß dabei. Wie bei meinem Harz-Ausflug – ich hab mich verirrt, aber die besten Geschichten kommen daraus. Nächstes Mal nehm ich 'nen Kompass mit, beim Schreiben und im Wald. Du weißt schon, was ich meine. Schreib mir, wenn du ähnliche Erlebnisse hast!
