Warum wir keine exakte Inventur von Mbappés Garage bekommen
Ich finde es immer wieder faszinierend, wie wenig wir über die tatsächlichen Besitztümer von Fußballstars wissen, die Millionen verdienen. Es ist ja nicht so, als würde Kylian Mbappé seine neuen Wagen auf Instagram posten wie ein neues Paar Sneaker. Der Grund dafür ist, glaube ich, vielschichtig.
Zum einen geht es um Sicherheit. Wenn jeder wüsste, welche Schlüssel er besitzt, würde das unnötige Aufmerksamkeit und Risiken nach sich ziehen. Zum anderen, und das ist vielleicht der wichtigere Punkt, verwalten solche jungen Topverdiener ihre Vermögenswerte oft über Firmen oder Berater. Das heißt, ein Auto, das er fährt, gehört vielleicht technisch einer Leasinggesellschaft oder einer Holding, was die Zählung extrem verkompliziert.
Ich persönlich vermute, dass er einen Kernbestand an Fahrzeugen für den täglichen Weg zum Training oder für längere Fahrten hat, und dann vielleicht ein oder zwei „Spielzeuge“ für das Wochenende. Aber eine offizielle Liste? Die gibt es nicht, und das ist vielleicht auch gut so für seine Privatsphäre.
Die Schmuckstücke, über die am meisten spekuliert wird
Wenn wir über die Autos von Kylian Mbappe sprechen, müssen wir uns natürlich die Modelle ansehen, die regelmäßig in Paris oder Monaco auftauchen. Was ich bemerkt habe, ist eine klare Präferenz für deutsche Ingenieurskunst, besonders im Bereich der SUVs, die ja für den europäischen Winter und lange Strecken praktisch sind.
Der Fokus auf Mercedes-Benz und Range Rover
Der Mercedes-Benz G-Klasse, oft in der AMG-Variante, ist ein absoluter Klassiker unter den Sportlern, und es ist fast schon eine Gewissheit, dass er einen besitzt oder zumindest regelmäßig fährt. Er bietet Sicherheit, eine hohe Sitzposition und natürlich eine Menge Prestige. Dasselbe gilt für den Range Rover. Diese Karren sind robust, luxuriös und bieten genug Platz für Freunde oder Familie, wenn er mal nicht im schnellen Sportwagen unterwegs ist.
Aber natürlich muss es auch schnell sein. Gerüchten zufolge hat er auch einen Ferrari in seiner Sammlung – wer könnte es ihm verdenken? Solche Autos sind für ihn keine reine Fortbewegung, sie sind Statussymbole und vielleicht auch eine Art Ventil nach einem anstrengenden Spieltag, wo er einfach mal den Kopf freibekommen muss.
Was verraten seine Fahrzeugwahlen über seinen Lebensstil?
Ich denke, die Auswahl der Autos spiegelt wider, dass Mbappe zwar jung ist, aber bereits sehr erwachsen in seiner Entscheidungsfindung. Er ist nicht nur auf den absoluten Geschwindigkeitsrausch aus, wie es vielleicht einige seiner Vorgänger waren.
Ein junger Fußballstar muss praktisch sein. Wenn er mit der französischen Nationalmannschaft unterwegs ist oder für Sponsorentermine in Frankreich Termine hat, braucht er etwas, das zuverlässig ist und nicht sofort auf jeder Kreuzung von Paparazzi umzingelt wird. Darum sind die großen, dunklen SUVs so beliebt, glaube ich. Sie sind unauffällig – so unauffällig, wie es eben geht, wenn man Kylian Mbappe ist.
Im Gegensatz dazu steht die Freude am Fahren. Wenn er in Monaco ist, wo die Straßen enger und die Möglichkeiten für hohe Geschwindigkeiten geringer sind, dann ist der Luxus-Sportwagen die bessere Wahl. Es geht hier um die Balance zwischen dem Image des Weltklasse-Fußballers und dem pragmatischen Leben eines jungen Mannes, der viel unterwegs ist.
Gibt es auch "normale" Autos in seinem Fuhrpark?
Das ist eine Frage, die mir oft gestellt wird: Hat er sein allererstes Auto noch? Ich meine, die meisten von uns halten an dem Auto fest, mit dem wir unseren Führerschein gemacht haben, oder dem ersten, das wir uns wirklich leisten konnten. Bei Mbappe ist das extrem unwahrscheinlich.
Wenn man bedenkt, dass er schon sehr früh sehr gut verdient hat, sind seine ersten Fahrzeuge wahrscheinlich auch schon im gehobenen Segment angesiedelt gewesen. Sollte er noch ein "altes" Auto besitzen, wäre es wohl eher eine sentimentale Geste als ein alltägliches Transportmittel. Ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass er mit einem 10 Jahre alten Kleinwagen durch Paris fährt, wenn er einen Fuhrpark zur Verfügung hat, der ihm tausende PS bietet.
Was ich aber spannend finde, ist die Frage nach den Leasingraten oder Kaufpreisen. Ein neuer Ferrari kann schnell 300.000 Euro kosten, und wenn man mehrere davon hat, reden wir über Millionen an gebundenem Kapital. Das ist ein wichtiger Unterschied zu dem, was ein normaler Mensch für Autos ausgibt.
Wie sich die Sammlung eines jungen Superstars entwickelt
Mbappe ist noch jung, er hat theoretisch noch Jahrzehnte Zeit, seine Sammlung auszubauen. Ich habe das Gefühl, dass er momentan noch in der Phase ist, in der er die etablierten Luxusmarken abdeckt – die G-Klasse, der Range Rover, vielleicht ein Porsche oder Ferrari. Was als Nächstes kommt, ist Spekulation, aber es wird wahrscheinlich in Richtung Hypercars gehen, sobald er sich vielleicht noch mehr auf die reine Performance konzentriert.
Man sieht bei anderen Legenden wie Cristiano Ronaldo, dass die Sammlung mit dem Alter oft noch extremer wird, mit eher seltenen, limitierten Auflagen. Ich tippe, Mbappe sammelt erst einmal die Basis ab, bevor er sich den wirklich exklusiven 1-of-100-Modellen widmet. Die Zahlen werden also wahrscheinlich eher steigen als sinken, aber die genaue Anzahl bleibt wohl ein gut gehütetes Geheimnis.
Letztendlich ist die genaue Zahl der Autos von Mbappe weniger wichtig als die Tatsache, dass er sich die Freiheit leisten kann, jederzeit das Fahrzeug zu wählen, das am besten zu seinem jeweiligen Tag passt. Und das ist, finde ich, der wahre Luxus.

