Die Gretchenfrage: Was kostet der Tesla auf 100 km?
Stromkosten: Der springende Punkt
Das A und O bei der Kostenrechnung ist natürlich der Stromverbrauch. Der hängt von verschiedenen Faktoren ab, aber wir wollen ja nicht um den heißen Brei herumreden:
Verbrauch: So viel zieht dein Tesla wirklich
Der durchschnittliche Tesla verbraucht zwischen 15 und 20 kWh pro 100 Kilometer. Aber Achtung: Das ist nur ein Richtwert! Deine Fahrweise, die Außentemperatur und die Streckenbeschaffenheit spielen eine riesige Rolle. Wer Bleifuß hat, zahlt eben drauf. Und im Winter, wenn die Heizung auf Hochtouren läuft, schnellt der Verbrauch auch in die Höhe.
Strompreis: Wo tankst du deinen Strom?
Der Strompreis ist der zweite wichtige Faktor. Lädst du zu Hause an deiner Wallbox (was übrigens die günstigste Variante ist)? Oder bist du auf öffentliche Ladestationen angewiesen? Und wenn ja, welche? Die Preise können nämlich ganz schön unterschiedlich sein. An Schnellladestationen entlang der Autobahn zahlst du oft deutlich mehr als zu Hause.
Faustregel: Rechne mal mit 30 bis 40 Cent pro kWh, wenn du zu Hause lädst. An Schnellladestationen kann's aber auch mal das Doppelte oder Dreifache sein!
Rechenbeispiel: Die nackten Zahlen
Okay, genug geredet, jetzt wird gerechnet! Nehmen wir an, dein Tesla verbraucht 17 kWh pro 100 km und du lädst zu Hause für 35 Cent pro kWh. Dann sieht die Rechnung so aus:
17 kWh x 0,35 €/kWh = 5,95 €
Das heißt: 100 km Tesla-Fahren kosten dich in diesem Beispiel 5,95 €. Das ist schon mal 'ne Ansage, oder?
Weitere Kostenfaktoren: Nicht zu vergessen!
Aber Moment mal, so einfach ist es dann doch nicht. Es gibt noch ein paar andere Kostenfaktoren, die du auf dem Schirm haben solltest:
Reifen: Gummi ist teuer
Teslas sind bekannt dafür, dass sie Reifen fressen. Das liegt am hohen Gewicht und am hohen Drehmoment. Rechne also damit, dass du öfter mal neue Reifen brauchst. Und gute Reifen sind nun mal nicht billig.
Wartung: Weniger ist mehr, aber nicht nix!
Im Vergleich zu Verbrennern haben Teslas deutlich weniger Wartungsaufwand. Kein Ölwechsel, keine Zündkerzen, kein Auspuff… Klingt erstmal super. Aber Bremsen, Fahrwerk und Co. müssen trotzdem gecheckt werden. Und irgendwann kommt auch der Akku an seine Grenzen.
Versicherung und Steuern: Das Übliche halt
Versicherung und Steuern fallen natürlich auch an. Die Höhe hängt von deinem Modell, deinem Wohnort und deinem Schadenfreiheitsrabatt ab. Aber das ist ja nichts Tesla-spezifisches.
Tesla vs. Verbrenner: Ein Vergleich, der sich lohnt
Klar, die Stromkosten sind nur ein Teil der Wahrheit. Aber wenn man alles zusammenrechnet, schneidet der Tesla oft besser ab als ein vergleichbarer Verbrenner. Vor allem, wenn man viel fährt und zu Hause laden kann.
Denk nur mal an die Spritpreise! Da zahlst du dich ja dumm und dämlich. Und dann noch die ganzen Wartungskosten… Da lacht der Tesla-Fahrer nur müde.
Fazit: Tesla fahren – teuer oder günstig?
Die Antwort ist: Es kommt drauf an! Aber unterm Strich kann Tesla-Fahren durchaus günstiger sein als Verbrenner-Fahren. Vor allem, wenn du clever lädst und nicht gerade ein Vielfahrer mit Bleifuß bist.
Also, worauf wartest du noch? Steig ein und erlebe die Zukunft der Mobilität! Und vergiss nicht, uns von deinen Erfahrungen zu berichten. Wir sind gespannt!
