Warum überhaupt Haaröl?
Erstmal: Haaröl klingt ja schon irgendwie fancy, oder? Aber eigentlich ist es nur ein Pflegeprodukt, das deinen Haaren Feuchtigkeit und Glanz schenkt – vor allem, wenn die Haare trocken oder strapaziert sind. Ich meine, ich hab früher nie drauf geachtet, aber seit ich öfter mal draußen unterwegs bin, bei Wind und Wetter, da merkt man schon, wie die Haare trocken werden.
Und glaub mir, mein Kumpel Jens hat das auch mal unterschätzt. Der hat sich neulich beim Klettern total die Haare ausgetrocknet, und dann hat er angefangen, regelmäßig Haaröl zu benutzen. Hat ihm total geholfen, sagt er. Also, Haaröl ist nicht nur Luxus, sondern eher so eine kleine Versicherung fürs Haar.
Die große Frage: Wie oft ist denn nun genug?
Da gibt’s natürlich keine eierlegende Wollmilchsau-Antwort, das hab ich schnell gelernt. Ich hab es ausprobiert, zum Beispiel: Erst hab ich’s jeden Tag versucht, weil ich dachte, hey, mehr hilft mehr, oder? Tja, falsch gedacht. Irgendwann sah mein Haar eher fettig aus, und ich hab mich gefragt, ob ich das Zeug überhaupt richtig auftrage.
Im Grunde kommt es total darauf an, was für Haare du hast. Bei trockenem Haar kann man durchaus zwei- bis dreimal die Woche Haaröl nehmen. Bei fettigem Haar sollte man eher seltener ran, vielleicht einmal die Woche oder sogar noch weniger.
Ich selbst bin so der Typ mit eher normalem bis trockenem Haar und mach’s meistens so: Zwei Mal die Woche, meistens abends nach dem Waschen. Dann lass ich das Öl schön einziehen, und am nächsten Tag sieht’s gepflegt aus, nicht überfettet oder so.
Ein kleiner Tipp zwischendurch
Wichtig ist, wirklich nur ein paar Tropfen zu nehmen. Das hab ich auch erst lernen müssen. Zu viel Öl macht das Haar schnell schlapp und fettig – und das will ja keiner. Also, lieber weniger und dann gut verteilen, zum Beispiel in den Längen und Spitzen. Die Kopfhaut sollte man übrigens nicht zu sehr einölen, sonst wird’s schnell zu viel.
Gibt es Situationen, wo öfter oder seltener besser ist?
Oh ja, definitiv! Wenn du oft mit Hitze-Styling hantierst – Föhn, Glätteisen, Lockenstab – dann brauchst du das Öl vielleicht öfter, weil die Haare dadurch mehr leiden. Meine Schwester zum Beispiel, die arbeitet im Büro und stylt sich jeden Tag die Haare. Die hat mir erzählt, dass sie fast täglich Haaröl nimmt, aber dann wirklich nur wenig, um die Haare zu schützen.
Andererseits, wenn du gerade eine Phase hast, in der du deine Haare einfach nur lufttrocknest und wenig stylst, reicht’s auch, seltener zu ölen. Manchmal macht weniger eben mehr, auch wenn’s schwerfällt, das zu akzeptieren.
Mein Fazit – und jetzt du!
Also, wenn du mich fragst: Probier’s aus, aber fang langsam an. Ich würd sagen, ein bis zwei Mal pro Woche ist für die meisten ein guter Startpunkt. Und dann schau, wie dein Haar reagiert. Vielleicht merkst du ja, dass es mehr oder weniger braucht – das ist total okay.
Und hey, du kannst mir ja mal erzählen, wie oft du dein Haaröl aufträgst und ob du damit zufrieden bist. Ich find’s immer spannend, wie unterschiedlich das bei jedem ist.
Ach, und übrigens, wenn du mal vergisst, das Öl aufzutragen – keine Panik! Die Haare überleben das schon. Manchmal ist weniger einfach besser.
