Zahnfleischschmerzen: Mehr als nur ein kleines Aua
\n\n\nDie Übeltäter: Mögliche Ursachen für Zahnfleischschmerzen
\nDie Liste der möglichen Gründe für Zahnfleischschmerzen ist länger als die Schlange vor dem Karussell auf der Kirmes. Hier sind ein paar der häufigsten Verdächtigen:
\n\nZahnfleischentzündung (Gingivitis): Der Klassiker
\nDie Gingivitis ist sozusagen der Platzhirsch unter den Zahnfleischproblemen. Sie entsteht meistens durch mangelnde Mundhygiene. Wenn du nicht ordentlich putzt, fühlen sich Bakterien pudelwohl und bilden Plaque. Diese Plaque reizt das Zahnfleisch, es entzündet sich, wird rot, schwillt an und blutet vielleicht sogar beim Zähneputzen. Unangenehm!
\n\nParodontitis: Wenn's tiefer geht
\nDie Parodontitis ist die fiesere Schwester der Gingivitis. Wenn eine Zahnfleischentzündung nicht behandelt wird, kann sie sich zu einer Parodontitis entwickeln. Dabei greift die Entzündung nicht nur das Zahnfleisch, sondern auch den Kieferknochen an. Das kann im schlimmsten Fall zu Zahnverlust führen! Also, lieber frühzeitig zum Zahnarzt!
\n\nVerletzungen: Autsch!
\nManchmal ist die Ursache für Zahnfleischschmerzen ganz banal: Du hast dir beim Zähneputzen zu viel Mühe gegeben (ja, das gibt's!), dich an einem harten Brot gekratzt oder dich beim Essen verbrannt. Solche Verletzungen sind meistens harmlos und heilen von selbst wieder ab.
\n\nZahnfleischrückgang: Wenn die Zähne länger werden
\nZahnfleischrückgang (Rezession) ist auch so eine Sache. Dabei zieht sich das Zahnfleisch zurück und legt die Zahnhälse frei. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auch zu schmerzempfindlichen Zähnen führen. Ursachen können falsches Zähneputzen, Zähneknirschen oder eine Parodontitis sein.
\n\nAndere Ursachen: Vom Aphthen bis zum Zahndurchbruch
\nEs gibt noch eine ganze Reihe weiterer möglicher Ursachen für Zahnfleischschmerzen: Aphthen (kleine, schmerzhafte Geschwüre im Mund), Herpes, Pilzinfektionen, Zahndurchbruch (vor allem bei Babys und Kindern) oder sogar bestimmte Medikamente.
\n\nWas tun gegen Zahnfleischschmerzen? Die besten SOS-Tipps
\nWas kannst du jetzt tun, wenn dein Zahnfleisch schmerzt? Hier kommen ein paar Erste-Hilfe-Maßnahmen:
\n\nMundhygiene: Das A und O
\nAuch wenn's weh tut: Zähne putzen! Aber bitte sanft und mit einer weichen Zahnbürste. Verwende eine fluoridhaltige Zahnpasta und vergiss die Zahnseide nicht! Damit entfernst du Plaque und Bakterien, die die Entzündung verschlimmern könnten.
\n\nSpülungen: Gurgeln gegen den Schmerz
\nSpülungen mit Kamille, Salbei oder Chlorhexidin können helfen, die Entzündung zu lindern und die Heilung zu beschleunigen. Wichtig: Chlorhexidin-Spülungen solltest du nicht dauerhaft verwenden, da sie zu Verfärbungen der Zähne führen können.
\n\nKühlen: Eis gegen die Schwellung
\nWenn das Zahnfleisch geschwollen ist, kann Kühlen helfen. Lege einfach einen Eisbeutel oder ein Kühlpack von außen an die Wange. Aber Achtung: Nicht direkt auf die Haut legen, sondern ein Tuch dazwischen legen!
\n\nSchmerzmittel: Wenn's gar nicht anders geht
\nWenn die Schmerzen unerträglich sind, kannst du natürlich auch Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol einnehmen. Aber das sollte nur eine kurzfristige Lösung sein.
\n\nWann zum Zahnarzt? Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig!
\nZahnfleischschmerzen sind lästig, aber in den meisten Fällen harmlos. Wenn die Schmerzen jedoch länger als ein paar Tage anhalten, sehr stark sind, von Fieber begleitet werden oder sich dein Zahnfleisch stark zurückzieht, solltest du unbedingt zum Zahnarzt gehen. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig!
\n\nVorbeugen ist besser als Heilen: So hältst du dein Zahnfleisch gesund
\nDas Beste ist natürlich, wenn es gar nicht erst zu Zahnfleischschmerzen kommt. Mit einer guten Mundhygiene und regelmäßigen Kontrollbesuchen beim Zahnarzt kannst du viele Probleme vermeiden. Also: Zähne putzen, Zahnseide benutzen und ab zum Doc!
\n\nFazit: Zahnfleischschmerzen sind kein Weltuntergang, aber...
\nZahnfleischschmerzen können echt nerven, aber sie sind meistens kein Grund zur Panik. Mit ein bisschen Pflege und Aufmerksamkeit bekommst du das Problem in den Griff. Und denk dran: Dein Zahnarzt ist dein Freund und Helfer! Also, ab zum Check-up und lass dein Zahnfleisch strahlen!
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