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Warum Apfelschorle manchmal doch nicht vegan ist – Die überraschende Wahrheit über die Trübung

Der heimliche Übeltäter: Wie Apfelsaft überhaupt klar wird

Wenn du dir einen richtig klaren, fast durchsichtigen Apfelsaft ansiehst, der für die meisten industriell hergestellten Schorlen verwendet wird, dann denkst du vielleicht, dass das einfach nur gefiltert wurde. Das stimmt teilweise, aber oft ist da noch mehr im Spiel, um wirklich jedes winzige Partikelchen aus dem Saft zu bekommen, damit er optisch perfekt aussieht. Ich finde, diese Perfektion ist oft der erste Schritt in die Nicht-Veganität. Es geht um die sogenannte "Schönung" oder Klärung des Saftes, und das ist ein Prozess, der schon seit Jahrzehnten angewandt wird, lange bevor wir Veganer uns Gedanken über unsere Getränke gemacht haben.

Manche Hersteller wollen einfach diesen makellosen, fast schon unwirklichen Glanz im Glas, und dafür greifen sie zu Mitteln, die nun mal tierischen Ursprungs sind. Ich habe mir das mal genauer angesehen, weil ich wissen wollte, warum mein Lieblingssaft plötzlich nicht mehr auf meiner Liste stand. Es ist nämlich nicht nur eine Frage der Filtration, sondern oft eine aktive chemische oder physikalische Bindung, die diese Stoffe ermöglichen.

Warum muss der Saft überhaupt so glasklar sein?

Das ist eine reine Marketingentscheidung, würde ich sagen. Viele Verbraucher assoziieren Trübung mit minderwertiger Qualität oder damit, dass der Saft schlecht geworden ist, was natürlich Unsinn ist. Ein naturtrüber Saft ist oft sogar nährstoffreicher, aber der Markt verlangt eben nach dem durchsichtigen Produkt. Dieser Druck auf die Optik führt dann dazu, dass Hersteller gerne auf traditionelle, aber eben nicht vegane Klärmittel zurückgreifen, weil die seit hundert Jahren erprobt sind und schnell funktionieren, das muss man ihnen lassen.

Gelatine, Kasein und Fischblase – Was steckt in den Klärmitteln?

Hier wird es dann wirklich ungemütlich für uns Pflanzenesser. Die Hauptverdächtigen, wenn es darum geht, Proteine und Schwebstoffe aus dem Saft zu binden und nach unten zu ziehen, sind oft tierische Proteine. Da hätten wir zum Beispiel Gelatine, gewonnen aus tierischem Kollagen, was natürlich ein absolutes No-Go ist. Oder Kasein, ein Milcheiweiß, das ebenfalls häufig zur Klärung eingesetzt wird, besonders wenn es um Fruchtsäfte geht, die eine gewisse Cremigkeit oder Haltbarkeit bekommen sollen.

Aber das, was mich persönlich am meisten schockiert hat, als ich es das erste Mal las, ist die Verwendung von Isinglas, das aus den Schwimmblasen von Fischen gewonnen wird. Ich meine, Apfelschorle und Fischblase? Das klingt doch absurd, oder? Trotzdem ist es ein historisch anerkanntes Klärmittel, das leider immer noch in manchen Produktionslinien auftauchen kann, gerade wenn es um große Chargen geht, die schnell verarbeitet werden müssen. Das zeigt, wie wichtig es ist, nicht nur auf die Zutatenliste zu schauen, sondern auch auf die Verarbeitungshinweise, falls diese überhaupt angegeben sind.

Die Etikettenfalle: Worauf muss ich als Veganer wirklich achten?

Viele Hersteller sind mittlerweile clever geworden und listen die Klärmittel nicht immer explizit auf, besonders wenn sie unter der allgemeinen Bezeichnung "Verarbeitungshilfsmittel" fallen. Wenn du also nur liest: "Apfelsaft aus Konzentrat, Kohlensäure", dann ist das zwar gut, aber es sagt dir nichts über die Schönung vor der Konzentrierung. In der EU müssen zwar Allergene gekennzeichnet werden, aber tierische Verarbeitungshilfsmittel, die im Endprodukt nicht mehr nachweisbar sind, müssen nicht immer aufgeführt werden. Das ist eine Grauzone, die mich wirklich frustriert.

Ich habe festgestellt, dass man oft auf die "V-Label"-Zertifizierung achten muss, wenn man auf Nummer sicher gehen will. Wenn kein solches Label drauf ist, dann ist es ein Glücksspiel, es sei denn, der Hersteller gibt explizit an: "Rein pflanzlich geklärt" oder "Vegan zertifiziert". Ansonsten rate ich dazu, bei großen Marken, die du nicht kennst, einfach mal die FAQ auf deren Website zu checken oder, falls du sehr pingelig bist, kurz eine Mail an den Kundenservice zu schicken. Ich habe das schon ein paar Mal gemacht, und meistens bekommt man eine ehrliche Antwort, wenn man nach den Klärmitteln fragt.

Selber machen vs. Supermarkt: Der Unterschied bei der Herstellung

Wenn wir uns die selbstgemachte Apfelschorle ansehen, dann haben wir dieses Problem natürlich nicht, vorausgesetzt, wir verwenden bereits gekauften Saft, der als vegan ausgewiesen ist, oder wir pressen die Äpfel selbst. Selbstgemacht ist immer der Königsweg, wenn es um Kontrolle geht. Wenn ich frische Äpfel nehme und diese entsafte, dann habe ich am Ende einen naturtrüben Saft, den ich nur noch mit kaltem Mineralwasser auffüllen muss. Das ist in drei Minuten erledigt und garantiert frei von Gelatine und Fischblase.

Im Supermarkt hingegen wird oft auf Bio-Säfte zurückgegriffen, die manchmal auch klargestellt sind, aber oft auch auf naturtrübe Säfte, die tendenziell weniger stark behandelt wurden. Ich habe den Eindruck, dass Bio-Marken hier oft transparenter sind, weil sie sich dem ethischen Anspruch ihrer Kunden verpflichtet fühlen. Aber auch hier gilt: Nicht automatisch davon ausgehen. Ein günstiger Saft aus der 2-Liter-Plastikflasche, der extrem lange haltbar ist, wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit intensiv behandelt, um Kosten und Stabilität zu optimieren, und da sind tierische Mittel oft im Spiel.

Gibt es garantiert vegane Apfelschorle? Meine Tipps für den Einkauf

Ja, die gibt es definitiv, aber du musst gezielt suchen. Mein erster Tipp ist immer: Greife zu naturtrüben Säften, wenn du die Wahl hast, da diese seltener einer aggressiven Klärung unterzogen werden. Wenn du eine fertige Schorle kaufst, schau nach expliziten Vegan-Siegeln. Das ist der sicherste Weg, und ich bin persönlich bereit, dafür vielleicht 30 Cent mehr zu bezahlen, weil ich mir dann sicher sein kann, was ich trinke.

Ein weiterer Gedanke, der mir oft kommt: Wenn die Schorle mit einem sehr bekannten, großen Wasserhersteller zusammenarbeitet, sind die Chancen besser, dass sie auf moderne, pflanzliche Filtermethoden setzen, weil diese Konzerne oft größere Nachhaltigkeitsabteilungen haben. Aber das ist natürlich eine reine Vermutung meinerseits, basierend auf Beobachtungen, keine feste Regel. Im Zweifel ist der Blick auf die Inhaltsstoffliste und das Siegel der beste Schutz vor tierischen Zusätzen in deinem sonst so harmlosen Sommergetränk.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Apfelschorle selbst ist kein Feind der veganen Ernährung, aber die industrielle Sehnsucht nach dem perfekten, glasklaren Aussehen kann dazu führen, dass tierische Produkte zur Klärung eingesetzt werden. Sei wachsam, lies die Etiketten kritisch, und genieße dann deine vegane Erfrischung mit gutem Gewissen!

💡 Wichtige Punkte

  • Warum ist Apfelschorle nicht vegan? - Ist Apfelschorle vegan? Apfelschorle ist nur vegan, wenn zur Klärung des Apfelsafts keine Gelatine verwendet wurde. VILSA Apfelschorle ist vegan.
  • Ist jede Apfelschorle vegan? - Apfelschorle ist nur vegan, wenn zur Klärung des Apfelsafts keine Gelatine verwendet wurde. VILSA Apfelschorle ist vegan.
  • Warum Olivenöl nicht vegan ist? - Den gepressten Oliven werden keine tierischen Inhaltsstoffe zugefügt und das Öl wird auch nicht mithilfe solcher hergestellt.
  • Warum ist Tomate nicht vegan? - Lange Antwort: Es gibt keine fruchtbare Erde und kein funktionierender Komposthaufen ohne Würmer, Insekten und andere Kleintiere, und für diese Nüt
  • Warum ist Rama nicht vegan? - Die klassische Rama Margarine, also das in Deutschland erhältliche Original, ist vegan.

❓ Häufig gestellte Fragen

1. Warum ist Apfelschorle nicht vegan?

Ist Apfelschorle vegan? Apfelschorle ist nur vegan, wenn zur Klärung des Apfelsafts keine Gelatine verwendet wurde. VILSA Apfelschorle ist vegan.

2. Ist jede Apfelschorle vegan?

Apfelschorle ist nur vegan, wenn zur Klärung des Apfelsafts keine Gelatine verwendet wurde. VILSA Apfelschorle ist vegan.

3. Warum Olivenöl nicht vegan ist?

Den gepressten Oliven werden keine tierischen Inhaltsstoffe zugefügt und das Öl wird auch nicht mithilfe solcher hergestellt. Olivenöl eigene sich also durchaus für eine vegane Ernährung.12.05.2022

4. Warum ist Tomate nicht vegan?

Lange Antwort: Es gibt keine fruchtbare Erde und kein funktionierender Komposthaufen ohne Würmer, Insekten und andere Kleintiere, und für diese Nützlinge gibt es keinen pflanzlichen Ersatz. Aus diesem Grund könnte man auf die Idee kommen, dass Erde, jedenfalls fruchtbare Bio-Erde, nie vegan sein kann.06.03.2017

5. Warum ist Rama nicht vegan?

Die klassische Rama Margarine, also das in Deutschland erhältliche Original, ist vegan. Neben pflanzlichen Ölen enthält die Margarine pflanzliche Fette und eignet sich damit für deine vegane Ernährung. Grundsätzlich solltest du bei jeder Margarine genau hinsehen, ob das Produkt tatsächlich vegan ist.13.05.2022

6. Warum ist Honig nicht vegan?

Honig wird von Bienen hergestellt und ist somit ein tierisches Produkt, auch wenn der Rohstoff, aus dem Honig hergestellt wird, rein pflanzlich ist (Nektar, Honigtau). Da Veganer*innen keine tierischen Produkte essen, steht Honig für sie nicht auf dem Speisezettel.

7. Warum ist Gin nicht vegan?

Es gibt nur sehr wenige Gins, in denen tierische Zutaten als „Botanicals“ verwendet werden. Viele Hersteller verzichten bewusst auf Tiererzeugnisse bei der Filtration oder filtern den Gin gar nicht. Tonic Water hat keine tierischen Zutaten.

8. Warum ist Hefe nicht vegan?

Hefe ist vegan Zu den Mikroorganismen gehören auch Bakterien und Viren. Hefe ist damit nicht dem Tierreich zuzuordnen und kein Produkt aus einem tierischen Lebensmittel: Hefe ist vegan. Zur Herstellung von Hefe wird ein Hefestamm auf einem geeigneten Nährboden vermehrt, etwa Getreide, Zuckerrübensirup oder Melasse.31.03.2023

9. Warum ist Kürbis nicht vegan?

Zur Auswahl standen Avocados, Mandeln, Kiwis, Melonen und Butternuss-Kürbisse. Die Antwort: keines dieser pflanzlichen Lebensmittel ist vegan – im strengsten Sinne, in dem man diese Lebensweise auslegen kann. Denn es handelt sich dabei um Obst- und Gemüsesorten, die auf natürliche Weise schwer anzubauen sind.02.12.2018

10. Warum ist rum nicht vegan?

Wodka, Rum, Whisky, Gin und andere Brände sind in der Regel vegan. Zur Filtrations wird auf Stoffe wie Gelatine oder Milcheiweiß weitgehend verzichtet und stattdessen auf technische Lösungen gesetzt.

11. Warum ist Apfelsaft nicht vegan?

Für die Herstellung des Saftes ist in dem Fall ein tierisches Produkt notwendig. Denn Gelatine besteht aus dem Bindegewebe von Rindern und Schweinen. Merke: Häufig sind also klare Apfelsäfte nicht vegan. Bei naturtrüben Säften ist die Chance höher, ein veganes Produkt zu bekommen.

12. Warum ist Brezel nicht vegan?

VeganerInnen müssen in diesen Situationen oft auf die Bretzeln verzichten. Denn: Für die Herstellung von Bretzeln wird meistens noch Butter oder Schweinefett verwendet. Außerdem kann es sein, dass die Lauge, damit sie knuspriger aussieht, vorher mit Eigelb bestrichen wurde.

13. Warum ist Fanta nicht vegan?

Alle Fanta-Sorten, die erhältlich sind, sind vegan. Aber es gibt eine Ausnahme und zwar die Fanta Klassik. Diese Limonade darf nicht als vegan bezeichnet werden, da sie mit Molke versetzt wird.10.05.2022

14. Warum ist Pepsi nicht vegan?

Fischgelantine im Softdrink Als Grund führt Pepsi an, dass es sich um “kommerziell sensible Informationen” zum Produkt handeln würde. Interessant ist hierbei, dass Pepsi laut “Metro” bestätigt hat, dass die Produkte Pepsi und Pepsi MAX für Vegetarier und Veganer geeignet sind.08.03.2017

15. Warum ist Marmelade nicht vegan?

Nicht vegan: Gelatine in Marmelade? In echter Marmelade (aus Zitrusfrüchten) sowie auch in Konfitüre ist Gelatine – laut deutscher Konfitürenverordnung – nicht zugelassen. Das ist aus Sicht von Menschen, die sich vegan ernähren, auch gut so. Denn Gelatine besteht aus Schlachtabfällen.26.11.2022

16. Was ist die stärkste Motivation?

Intrinsische Motivation Es ist die stärkste und ausdauerndste Antriebskraft des Menschen.30.11.2016

17. Kann man Mitarbeiter motivieren?

Mit gezielten Maßnahmen können Unternehmen einiges für die Mitarbeitermotivation tun. Natürlich wirken extrinsische Reize wie Gehaltserhöhungen oder Beförderungen, um einen gewissen Motivationsgrad zu erreichen. Doch einen langfristigen Bindungseffekt erzielen Sie erst, wenn Sie Mitarbeiter intrinsisch motivieren.

18. Wie kann ich meine Mitarbeiter belohnen?

65 Kreative Ideen, wie Sie Ihre Mitarbeiter belohnen können
  • Markenkleidung / Design.
  • Spotify Premium- oder Apple Music-Abonnement.
  • Buch des Monats.
  • Wohltätige Spenden.
  • 7. “
  • Kaffee-Mitgliedschaften.
  • Festgelegtes "Spaß"-Budget.
  • Website oder Newsletter-Funktion 🚫💰
  • Weitere Einträge20.11.2020

    19. Wie erkenne ich einen guten Mitarbeiter?

    10 Merkmale, an denen man die besten Mitarbeiter:innen erkennt
  • Sie können auf Anerkennung und Belohnung warten.
  • Sie können Konflikte aushalten.
  • Sie fokussieren.
  • Sie sind auf vernünftige Art und Weise mutig.
  • Sie haben ihr Ego unter Kontrolle.
  • Sie wollen sich immer weiter verbessern.
  • Weitere Einträge09.04.2022

    20. Wie erkennt man einen guten Mitarbeiter?

    Was ein guter Mitarbeiter ist, weiß fast jeder: Er ist zuverlässig, arbeitet hart, besitzt Führungsqualitäten und ist ein Teamplayer.13.09.2020

    21. Was sind die besten Mitarbeiter?

    Es sind vor allem jene, die sich durch Förderung und Weiterentwicklung, durch das Fördern von Talenten und durch Leistungsziele motivieren lassen, also Mitarbeiter mit intrinsischer Motivation. Damit werden auch wichtige Ziele der Mitarbeitermotivation wie Leistung und Produktivität angepeilt.04.05.2021

    22. Was ist schwierig an schwierigen Mitarbeitern?

    Schwierige Mitarbeiter sind oft respektlose Mitarbeiter Wenn Mitarbeiter respektlos gegenüber Vorgesetzten sind, kann sie das aus deren Sicht schwierig machen. Der Mitarbeiter akzeptiert dann häufig den Vorgesetzten nicht – und scheut sich auch nicht, das deutlich zu zeigen.

    23. Wie erkennt man unzufriedene Mitarbeiter?

    Anzeichen beachten und unzufriedene Mitarbeiter erkennen meckert viel und zeigt sich permanent unzufrieden. fällt mit negativen Kommentaren gegenüber Kollegen und Führungskräften auf. verbreitet eine schlechte Stimmung im Team. trägt keine konstruktiven Vorschläge bei und verhält sich destruktiv.22.10.2020

    24. Wie steigere ich die Motivation der Mitarbeiter?

    Man kann Mitarbeiter motivieren, indem man sie antreibt, gute Leistungen zu bringen.Generelle Wege Mitarbeiter zu motivieren
  • Zeigen Sie Interesse.
  • Wertschätzen Sie.
  • Bitten Sie um Rat.
  • Zeigen Sie Dankbarkeit.
  • Revanchieren Sie sich.
  • Überraschen Sie.
  • Suchen Sie ein gemeinsames Ziel.
  • Seien Sie sich treu.
  • Weitere Einträge

    25. Was ist wichtig für Mitarbeiter?

    In einer aktuellen Studie der ZEIT nannten über 80 Prozent der befragten Arbeitnehmer als wichtigsten Aspekt ihrer Arbeit, sich dort wohlzufühlen.