Die Sache mit der Verpackung
Also, das A und O ist die Verpackung. Am besten bewahrst du Parmesan im Kühlschrank auf, eingewickelt in Frischhaltefolie oder noch besser in Wachspapier. Das Wachspapier lässt den Käse atmen, während die Frischhaltefolie ihn ziemlich dicht verschließt. Ich persönlich finde Wachspapier besser, weil der Käse dann nicht so schnell „schwitzt“.
Aber Achtung: Bevor du den Parmesan einwickelst, solltest du ihn unbedingt trocken tupfen. Feuchtigkeit ist nämlich der größte Feind des Parmesans. Und wenn du ihn schon angeschnitten hast, dann achte darauf, dass die Schnittfläche gut bedeckt ist.
Der Kühlschrank – der beste Freund des Parmesans
Wo im Kühlschrank ist denn nun der beste Platz? Am besten im Gemüsefach oder in einem der unteren Fächer. Dort ist es nicht ganz so kalt wie direkt unter dem Gefrierfach, und der Parmesan trocknet nicht so schnell aus. Du kennst das ja vielleicht, wenn man Käse zu weit oben lagert, wird er schnell steinhart. Das wollen wir ja vermeiden!
Ein kleiner Tipp am Rande
Was ich auch schon gemacht habe, und das funktioniert super: Den Parmesan in ein sauberes Schraubglas legen! So ist er optimal geschützt und kann nicht austrocknen. Aber auch hier gilt: Vorher trocken tupfen!
Wie lange hält sich Parmesan?
Das ist natürlich die Gretchenfrage. Ein ganzer Parmesanlaib hält sich im Kühlschrank mehrere Monate, wenn er richtig gelagert wird. Ein angeschnittenes Stück Parmesan sollte innerhalb von zwei bis drei Wochen verbraucht werden. Aber mal ehrlich, so lange überlebt der bei uns eh nie! Der ist viel zu lecker.
Übrigens, wenn sich doch mal ein bisschen Schimmel bildet, ist das nicht gleich ein Weltuntergang. Du kannst den Schimmel einfach großzügig abschneiden. Der Rest des Käses ist in der Regel noch genießbar. Aber wenn der Schimmel schon tiefer eingedrungen ist, dann solltest du den Parmesan lieber entsorgen. Sicher ist sicher!
Meine persönliche Parmesan-Geschichte
Ich erinnere mich noch gut an einen Urlaub in Italien, in der Toskana. Wir waren in einem kleinen Agriturismo untergebracht, und der Besitzer, ein älterer Herr namens Giovanni, hat uns jeden Abend mit selbstgemachter Pasta und frischem Parmesan verwöhnt. Er hatte einen riesigen Parmesanlaib in seinem Keller gelagert, der aussah wie ein Schatz. Giovanni hat uns dann auch seinen Trick verraten: Er hat den Parmesan immer in ein feuchtes Tuch eingewickelt, bevor er ihn in den Kühlschrank gelegt hat. Das hat wirklich funktioniert! Der Parmesan war immer schön saftig und aromatisch. Allerdings muss man das Tuch regelmäßig wechseln, damit sich kein Schimmel bildet.
Und was, wenn der Parmesan doch mal zu trocken ist?
Kein Problem! Du kannst den trockenen Parmesan einfach reiben und zum Kochen verwenden. Er eignet sich super für Suppen, Soßen oder Aufläufe. Oder du machst Parmesan-Chips daraus! Die sind total einfach zuzubereiten und schmecken super lecker. Einfach geriebenen Parmesan auf ein Backblech geben und im Ofen goldbraun backen. Fertig!
Noch ein kleiner Hinweis
Noch ein kleiner Hinweis, weil ich es gerade sehe: Manchmal liest man, dass man Parmesan auch einfrieren kann. Davon würde ich eher abraten. Durch das Einfrieren verliert der Käse an Aroma und Konsistenz. Aber wenn es gar nicht anders geht, dann kannst du ihn natürlich einfrieren. Am besten in kleinen Portionen, damit du nicht zu viel auftauen musst.
Fazit: Parmesan richtig lagern ist kein Hexenwerk
Also, wie du siehst, ist es gar nicht so schwer, Parmesan richtig zu lagern. Wichtig ist vor allem, dass er trocken und gut verpackt ist. Und wenn du ein paar kleine Tricks beachtest, dann bleibt dein Parmesan lange frisch und lecker. Und jetzt: Ab in die Küche und Pasta kochen! Mit viel Parmesan, versteht sich. Guten Appetit!
