Warum das überhaupt so knifflig ist
Narzissten nehmen Dinge oft persönlich, oder sie drehen sie so, dass sie wieder um sie selbst kreisen. Du willst ja keinen unnötigen Drama auslösen, oder? Aber gleichzeitig willst du auch nicht unehrlich sein. Es ist echt so eine Gratwanderung.
Am besten, du bleibst sachlich und freundlich, ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen. So nach dem Motto: „Danke für die Zeit zusammen, alles Gute für dich.“ Kurz, neutral, keine Angriffsfläche. Meistens ist weniger einfach mehr.
Was funktioniert – und was absolut nicht
Auf keinen Fall solltest du irgendwas schreiben, was nach Vorwurf klingt. Also nichts wie „Vielleicht lernst du ja mal, zuzuhören“ – das endet nur in endlosen Diskussionen, glaub mir.
Lieber so was wie: „Ich wünsche dir auf deinem Weg alles Liebe und viel Erfolg.“ Klingt harmlos, ist aber distanziert genug. Und übrigens: Komplimente, die zu spezifisch sind, können nach hinten losgehen. Die werden oft als Bestätigung gesehen, dass man doch eigentlich super ist.
Als ich Clara geschrieben hab, hab ich mich auf Berufliches konzentriert – „Danke für die interessanten Projekte“ –, ohne auf private Vibes einzugehen. Hat funktioniert. Sie hat sogar geantwortet, mit so nem Standard-„Dir auch alles Gute“. Kein Stress.
Und wenn’s emotional wird?
Manchmal will man ja doch was loswerden, oder? Besonders wenn’s ne Beziehung war, die einem viel bedeutet hat – auch wenn sie anstrengend war. Aber honestly, schreib das lieber für dich selbst auf und schick’s nicht ab. Wirklich.
Ich erinnere mich, wie mein Kumpel Tom seiner Ex, die ziemlich ich-bezogen war, nen langen Brief geschrieben hat. Fand sie dann doch nicht so toll, hat nur zurückgefaucht, er sei neidisch. Total unnötig, der ganze Ärger.
Also, was ist die Lösung?
Halte es simpel, und denk dran: Es geht hier um deinen Abschied, nicht um deren Reaktion. Schreib was, womit du dich wohlfühlst, ohne dass es dir später leidtut. Und hey, manchmal ist es okay, einfach gar nichts zu schreiben. Wir müssen nicht immer alle glücklich machen.
Am Ende des Tages geht’s darum, dass du deinen Frieden findest – mit oder ohne Abschiedsworte.
