"Auf 17 gehen": Ein Ausdruck voller Rätsel – Woher kommt er wirklich?
Habt ihr euch jemals gefragt, woher dieser seltsame Ausdruck "auf 17 gehen" eigentlich stammt? Ich meine, 17 ist ja nun keine besonders aufregende Zahl, oder? Aber irgendwie steckt da doch mehr dahinter, als man auf den ersten Blick vermutet.
Die wahrscheinlichste Erklärung: Das Kartenspiel
Die gängigste Theorie führt uns zurück zum Kartenspiel, genauer gesagt zum "Mau Mau" oder ähnlichen Spielen. Hierbei ist es oft das Ziel, bestimmte Karten abzulegen oder eine bestimmte Punktzahl zu erreichen. Und jetzt kommt's: Wenn man kurz davor ist, zu gewinnen, also fast alle Karten los ist, dann sagt man im übertragenen Sinne, man sei "auf 17". Das bedeutet, man steht kurz vor dem Ziel und ist entsprechend aufgeregt und ungeduldig.
Klingt logisch, oder? Aber warum gerade die 17? Nun, das ist nicht ganz klar. Vielleicht war es einfach eine Zahl, die sich gut angefühlt hat, oder sie hatte eine besondere Bedeutung in bestimmten regionalen Varianten des Spiels. Wer weiß das schon so genau?
Weitere Theorien und Spekulationen
Natürlich gibt es auch noch andere Ideen, woher der Ausdruck stammen könnte. Einige vermuten einen Zusammenhang mit dem Alter der Geschlechtsreife (auch wenn 17 da nicht ganz passt, eher 18). Andere sehen eine Verbindung zu alten Bräuchen oder Redewendungen, die im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten sind. Aber ganz ehrlich, die Kartenspiel-Theorie scheint mir die plausibelste zu sein.
Der Einfluss regionaler Dialekte
Es ist auch wichtig zu bedenken, dass Sprache sich ständig verändert und weiterentwickelt. Regionale Dialekte spielen dabei eine große Rolle. Vielleicht gab es in einer bestimmten Gegend eine Redewendung, die sich dann verbreitet hat und schließlich zu "auf 17 gehen" wurde. Das ist das Schöne an Sprache: Sie ist lebendig und voller Überraschungen!
"Auf 17 gehen" im modernen Sprachgebrauch
Heute verwenden wir den Ausdruck "auf 17 gehen" immer noch, um auszudrücken, dass jemand ungeduldig, aufgeregt oder kurz davor ist, ein Ziel zu erreichen. Es ist ein schönes, bildhaftes Beispiel dafür, wie Sprache funktioniert und wie sich Bedeutung im Laufe der Zeit verändern kann. Und mal ehrlich, wer ist nicht manchmal "auf 17"?
Fazit: Ein Ausdruck mit Geschichte und Charme
Auch wenn wir die genaue Herkunft von "auf 17 gehen" vielleicht nie mit absoluter Sicherheit klären können, so ist es doch faszinierend, über die möglichen Ursprünge zu spekulieren. Es zeigt uns, wie lebendig und wandelbar Sprache ist und wie viel Geschichte in kleinen Redewendungen stecken kann. Also, das nächste Mal, wenn ihr "auf 17 geht", denkt daran: Ihr seid Teil einer langen sprachlichen Tradition!
💡 Wichtige Punkte
Woher kommt der Ausdruck auf 17 gehen? - Dafür könnte es mehrere Erklärungen geben.
Woher kommt der Ausdruck pompös? - Das Wort pompös wurde um etwa 1700 von gleichbedeutend französisch pompeux → fr entlehnt, das auf spätlateinisch pomposus → la „prächtig“
Woher kommt der Ausdruck Ojemine? - Im Idiotikon findet man den Ausruf «Ojemine» unter dem Stichwort Jesus.
Woher kommt der Ausdruck Spinnefeind? - Mit jemandem spinnefeind sein, bedeutet, mit einer Person verfeindet zu sein. Diese Redensart leitet sich vom Verhalten bestimmter Spinnen her.
Woher kommt der Ausdruck Schnickschnack? - Der heute umgangssprachliche Begriff „Schnickschnack“ wurde vom norddeutschen Wort für „reden“– „snaken“ – abgeleitet und bedeutet so
❓ Häufig gestellte Fragen
1. Woher kommt der Ausdruck auf 17 gehen?
Dafür könnte es mehrere Erklärungen geben. Entweder hatte die Toilette die Raumnummer 17 (so erklärt sich auch die Bezeichnung 00 für die Toilette) oder es handelte sich einfach um eine Zahl, die im Betrieb keine gültige Telefonnummer war und daher für diese Sprachregelung zur Verfügung stand.
2. Woher kommt der Ausdruck pompös?
Das Wort pompös wurde um etwa 1700 von gleichbedeutend französisch pompeux → fr entlehnt, das auf spätlateinisch pomposus → la „prächtig“ zurückgeht.
3. Woher kommt der Ausdruck Ojemine?
Im Idiotikon findet man den Ausruf «Ojemine» unter dem Stichwort Jesus. Das hat damit zu tun, weil der Name Jesus Christus die Quelle ist von unzähligen sogenannten Interjektionen, also Wörtern, mit denen man Gefühle ausdrückt. Die bekanntesten Ausdrücke sind Jesses oder Jösses.01.10.2018
4. Woher kommt der Ausdruck Spinnefeind?
Mit jemandem spinnefeind sein, bedeutet, mit einer Person verfeindet zu sein. Diese Redensart leitet sich vom Verhalten bestimmter Spinnen her. Unter den achtbeinigen Tieren gibt es einige Exemplare, die zu Kannibalismus neigen.06.09.2011
5. Woher kommt der Ausdruck Schnickschnack?
Der heute umgangssprachliche Begriff „Schnickschnack“ wurde vom norddeutschen Wort für „reden“– „snaken“ – abgeleitet und bedeutet so viel wie „überflüssiges, leeres Gerede“. Grammatikalisch gehört er zu den reduplizierenden Wörtern. Der Ablaut „schnack“ wird mit einem anderen Vokal wiederholt.23.12.2016
6. Woher kommt der Ausdruck Verhunzen?
Der umgangssprachliche Ausdruck leitet sich von der Grundform hunzen ab, die häufig noch im Sinne von »nachlässig arbeiten« gebraucht wird. Ursprünglich bedeutete hunzen »jdm. behandeln wie einen Hund« im Sinne von misshandeln, verächtlich behandeln.
7. Woher kommt der Ausdruck Muffensausen?
"Ausgangspunkt dieser Redensart ist ein trockener oder auch feuchter Furz", sagt der Bamberger Sprichwortexperte Rolf-Bernhard Essig. Im Darm gibt es einen Schließmuskel, eine Muffe. "Bei großer Angst, die den Schließmuskel erschlaffen lässt, entsteht Muffensausen durch lautstark entweichende Darmgase."10.08.2022
8. Woher kommt der Ausdruck Pfeifendeckel?
Herkunft: Der seit dem späten 19. Jahrhundert bezeugte idiomatische Ausdruck meint vielleicht, dass der/die Betreffende einen sinnbildlichen Deckel auf seine/ihre „Pfeife“ ‚Mund' tun – also: verstummen – solle. Möglich ist auch, dass er mit der im ersten Abschnitt genannten zweiten Bedeutung in Zusammenhang steht.
9. Woher kommt der Ausdruck Schisslaweng?
Schisslaweng [ʃɪslɑˈvɛŋ] bzw. Zislaweng ist ein aus dem Französischen gebildetes Wort. Eine Deutung besagt, dass es eine Verballhornung aus „ainsi cela vint“ („so ging das vor sich“) ist, eine andere geht davon aus, dass es von c'est le vent („das ist der Wind“) herrührt.
10. Woher kommt der Ausdruck futsch?
Das Wort ""futsch"" taucht seit dem 18. Jahrhundert in der deutschen Sprache auf und bedeutet so viel wie ""kaputt"" oder ""verloren gegangen"". Wahrscheinlich kommt es aus verschiedenen Schweizer Dialekten: Dort heißt futsch ""rutschen"" oder ""gleiten"".
11. Woher kommt der Ausdruck Firlefanz?
Jahrhundert einen närrischen Tanz. Das Wort entstand durch Übernahme des altfranzösischen „virelai“, das Ringellied bedeutet. Daraus wurde im Deutschen zunächst „firelei“ und „firlefei“, dann in Anlehnung an „Tanz“ und „Alfanz“ (= Possen, Gaukelei) schließlich Firlefanz.
12. Woher kommt der Ausdruck Hummel Hummel?
Sein Spitzname "Hummel" soll auf den kurz zuvor verstorbenen Stadtsoldaten Daniel Christian Hummel zurückzuführen sein, in dessen Wohnung Bentz einzog. Der "echte" Hummel war wegen seiner Kriegserzählungen bei den Straßenjungen beliebt und wurde mit "Hummel, Hummel" begrüßt.
13. Woher kommt der Begriff Trick 17?
Mitunter wird die Herkunft des Begriffs Trick 17 mit dem fiktiven Magier Carlos Luminoso in Verbindung gebracht. Danach soll der Trickkünstler ein Buch voll Zaubertricks hinterlassen haben, in dem die letzten Seiten fehlten, auf denen sein Trick Nummer siebzehn stand. Diese Herleitung ist frei erfunden.Trick 17 - Wikipediawikipedia.orghttps://de.wikipedia.org › wiki › Trick_17wikipedia.orghttps://de.wikipedia.org › wiki › Trick_17 Mitunter wird die Herkunft des Begriffs Trick 17 mit dem fiktiven Magier Carlos Luminoso in Verbindung gebracht. Danach soll der Trickkünstler ein Buch voll Zaubertricks hinterlassen haben, in dem die letzten Seiten fehlten, auf denen sein Trick Nummer siebzehn stand. Diese Herleitung ist frei erfunden.
14. Woher kommt der Ausdruck Hummel Hummel Mors Mors?
Der Ausruf “Hummel, Hummel – Mors, Mors” wird sogar Hamburger Gruß genannt und basiert auf einem alten Hamburgischen Mythos. Der „Hummelruf“ und seine Antwort gehen ursprünglich auf den Wasserträger Johann Wilhelm Bentz zurück. Er trug den Spottnamen Hans Hummel.
15. Woher kommt der Ausdruck „Steck einen Socken rein“?
Das erste gedruckte Beispiel des Begriffs ist eine Definition, die 1919 in der wöchentlichen Literaturzeitschrift The Anenaeum abgedruckt wurde : „Der Ausdruck ‚Put a sock in it‘ bedeutet ‚Hör auf zu reden, zu singen oder zu schreien‘.“ Da der Begriff in diesem Beispiel definiert wird, geht man davon aus, dass die Redewendung irgendwann in ... geprägt wurde. The earliest example of the term in print is a definition that was printed in the weekly literary review The Anenaeum in 1919: “The expression 'Put a sock in it,' meaning 'Leave off talking, singing, or shouting'.” Because the term is being defined in this example, it is believed that the idiom was coined sometime in ...Put a Sock in It | Phrase Definition, Origin & Examples - Ginger SoftwareGinger Softwarehttps://www.gingersoftware.com › content › put-a-sock-i...Ginger Softwarehttps://www.gingersoftware.com › content › put-a-sock-i... The earliest example of the term in print is a definition that was printed in the weekly literary review The Anenaeum in 1919: “The expression 'Put a sock in it,' meaning 'Leave off talking, singing, or shouting'.” Because the term is being defined in this example, it is believed that the idiom was coined sometime in ...
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65 Kreative Ideen, wie Sie Ihre Mitarbeiter belohnen können
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Man kann Mitarbeiter motivieren, indem man sie antreibt, gute Leistungen zu bringen.Generelle Wege Mitarbeiter zu motivieren
Zeigen Sie Interesse.
Wertschätzen Sie.
Bitten Sie um Rat.
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Revanchieren Sie sich.
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Suchen Sie ein gemeinsames Ziel.
Seien Sie sich treu.
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25. Was ist wichtig für Mitarbeiter?
In einer aktuellen Studie der ZEIT nannten über 80 Prozent der befragten Arbeitnehmer als wichtigsten Aspekt ihrer Arbeit, sich dort wohlzufühlen.