Die Klassiker: Immer noch gut?
Fangen wir mal mit den Klassikern an. "Schatz", "Liebling", "Hase"... Die sind ja nun wirklich nicht neu, aber deswegen nicht unbedingt schlecht, oder? Meine Oma hat meinen Opa immer "Hasi" genannt, selbst nach 60 Jahren Ehe. Irgendwie süß, oder? Aber klar, kommt drauf an, ob's zu euch passt. Wenn du eher der rockige Typ bist, ist "Hasi" vielleicht nicht so dein Ding. Aber hey, never say never!
Individuelle Kosenamen: Persönlich muss es sein!
Ich finde ja, die besten Kosenamen sind die, die eine persönliche Bedeutung haben. Also irgendwas, was nur ihr beide versteht. Vielleicht eine Anspielung auf ein gemeinsames Erlebnis, einen Insider-Witz oder so. Mein Ex-Freund (ja, Ex, aber die Geschichte ist trotzdem gut!) hat mich mal "Erdbeere" genannt, weil ich bei unserem ersten Date ein rotes Kleid anhatte und er meinte, ich würde wie eine Erdbeere aussehen. Total bescheuert eigentlich, aber irgendwie auch total süß und persönlich. Sowas bleibt hängen, weißt du?
Woher der Kosename kommt
Überleg mal, gibt es vielleicht irgendeine Marotte, eine Eigenschaft oder ein Aussehen, was deinen Partner/deine Partnerin besonders macht? Vielleicht hat er immer kalte Füße (dann wäre "Eisfüßchen" vielleicht was)? Oder sie lacht immer so laut, dass man es drei Straßen weiter hört (dann vielleicht "Lachvogel")? Sei kreativ! Hauptsache, es kommt von Herzen und ist liebevoll gemeint.
Tierische Kosenamen: Von Bienchen bis Tiger
Tierische Kosenamen sind ja auch total beliebt. "Bienchen", "Hase", "Maus", "Bär"... Aber ehrlich gesagt, ich finde, da muss man ein bisschen aufpassen. "Maus" kann schnell abwertend klingen, wenn man es falsch betont. Und "Tiger" passt vielleicht nicht zu jedem. Aber wenn's passt, dann passt's! Eine Freundin von mir nennt ihren Freund immer "Faultier", weil er so gerne auf der Couch chillt. Und er findet's witzig! Also, alles ist erlaubt, solange beide drüber lachen können.
Vorsicht Fettnäpfchen: Was gar nicht geht!
Apropos nicht abwertend: Es gibt natürlich auch Kosenamen, die einfach gar nicht gehen. Alles, was beleidigend ist, oder den Partner/die Partnerin bloßstellt, ist natürlich tabu. "Dickerchen", "Zicke", "Heulsuse"... Sowas geht gar nicht! Auch Kosenamen, die auf irgendwelche negativen Eigenschaften anspielen, sind keine gute Idee. Außer, ihr habt da wirklich einen Insider-Witz, der für beide okay ist. Aber da wäre ich vorsichtig.
Wie oft ist zu oft?
Auch wichtig: Nicht übertreiben! Wenn du deinen Partner/deine Partnerin alle fünf Minuten mit einem Kosename überschüttest, kann das auch nerven. Weniger ist manchmal mehr. Such dir lieber ein paar schöne Kosenamen aus und benutz sie dann, wenn's wirklich passt. Und vor allem: Benutze den Namen, den dein Partner/deine Partnerin mag!
Der ultimative Test: Frag einfach!
Und wenn du dir unsicher bist, frag einfach! Ganz ehrlich, das ist der beste Tipp, den ich dir geben kann. Frag deinen Partner/deine Partnerin, welcher Kosename ihm/ihr gefällt und welcher gar nicht geht. Kommunikation ist alles, auch bei Kosenamen! Und wenn ihr euch nicht einigen könnt, dann findet einen Kompromiss. Oder benutzt einfach gar keine Kosenamen. Ist ja auch kein Muss, oder?
Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen bei der Suche nach dem perfekten Kosename. Viel Spaß beim Ausprobieren und Verlieben!
