Erstmal: Warum frag ich mich das überhaupt?
Weißt du, letztes Jahr, als ich mit meinem alten Kumpel Max in Berlin unterwegs war – wir haben uns ewig nicht gesehen, er wohnt jetzt in München – da haben wir stundenlang geredet. Über Arbeit, die uns stresst, über Reisen, die wir machen wollen, und plötzlich sagt er: "Mann, am Ende zählt doch nur, was dich wirklich glücklich macht." Und das hat mich zum Nachdenken gebracht. Ehrlich, ich hab da erstmal geschluckt, weil ich dachte, ich hab's ja im Griff, mit meinem Job und allem. Aber nein, es gibt so Momente, wo alles zusammenbricht, und du merkst: Es sind nicht die großen Erfolge, die bleiben. Also, ich hab mir überlegt, was für mich die Top Drei sind. Und hey, das ist subjektiv, klar, vielleicht siehst du das anders. Aber erzähl mir später, was du denkst, ja?
Ich fang an mit der Nummer eins, die mir am wichtigsten vorkommt. Und warte, ich wiederhol's nochmal: Das ist keine Liste aus'm Internet, das ist aus'm echten Leben.
1. Beziehungen – Familie, Freunde, Liebe
Okay, das klingt jetzt kitschig, aber ehrlich, ohne die Menschen um dich rum... was hast du dann? Ich mein, stell dir vor, du hast alles Geld der Welt, aber niemanden, mit dem du's teilen kannst. Das wäre leer, oder? Nimm mich: Vor ein paar Jahren, als ich single war und in einer neuen Stadt, hab ich mich total verloren gefühlt. Keine Anrufe abends, niemand, der fragt, wie's dir geht. Und dann, bam, ich lern's meine jetzige Partnerin kennen, auf so 'ner langweiligen Party in Hamburg – sie hat mir 'nen Witz erzählt, den ich bis heute nicht kapiere, aber wir haben gelacht. Seitdem? Das Leben fühlt sich voller an. Beziehungen, die halten, die sind Gold wert. Familie, Freunde, die dich nicht fallen lassen, wenn's scheiße läuft. You know what? Ich hab mal 'nen Streit mit meiner Schwester gehabt, total dummes Zeug wegen Erbschaft oder so, und ich dachte, das war's. Aber sie hat angerufen, wir haben geheult am Telefon, und jetzt sind wir enger als je. Das ist's, was zählt. Ohne das... na ja, der Rest ist nebensächlich.
2. Gesundheit – klingt banal, ist aber wahr
Jetzt komm ich zum Zweiten, und das merkst du erst, wenn's weg ist. Gesundheit. Ja, ich weiß, das sagen alle, aber ich schwör's dir, nach meinem kleinen Unfall letztes Jahr – ich bin mit dem Fahrrad umgekippt, nix Schlimmes, nur 'n gebrochener Arm, aber zwei Monate im Gips, unfähig, richtig zu arbeiten. Da sitz ich da, und denk: Scheiße, wie abhängig bin ich eigentlich von meinem Körper? Früher hab ich das nie geschätzt, joggen gehen, einfach mal 'n Spaziergang ohne Schmerzen. Und jetzt? Ich pass auf mich auf, esse besser – okay, nicht immer, manchmal gönn ich mir 'ne Currywurst, by the way – aber insgesamt: Gesundheit ist die Basis. Ohne die kannst du die anderen Dinge gar nicht genießen. Hast du das schon mal erlebt, so 'nen Moment, wo du denkst, hey, ich bin fit, und das fühlt sich geil an? Genau. Und ehrlich, ich zweifle manchmal, ob wir das genug priorisieren, mit all dem Stress heutzutage. Aber ja, das ist Nummer zwei für mich, definitiv.
Bevor ich zum Dritten komm, lass mich kurz innehalten. Ist das nicht interessant, wie so was Persönliches ist? Ich mein, für manche ist's vielleicht Geld oder Erfolg, aber für mich? Nee, das sind die Grundlagen.
3. Zeit – oder Freiheit, wie man's nimmt
Und drittens: Zeit. Oder nenn's Freiheit, wie du willst. Das Leben ist kurz, das hörst du ja ständig, aber wann machst du dir das wirklich klar? Ich hab mal 'nen alten Onkel besucht, in 'nem kleinen Dorf bei Köln, er war schon über 80, und er sagt zu mir: "Junge, verplemper nicht deine Zeit mit Sachen, die dich nicht erfüllen." Das hat mich umgehauen. Weil, weißt du, ich verbring damals Stunden in Meetings, die sinnlos waren, und abends war ich kaputt. Jetzt versuch ich, bewusster zu leben – mehr reisen, mehr lesen, einfach mal nichts tun. Letzten Sommer, ich und meine Freundin, wir sind nach Italien gefahren, nur für 'ne Woche, aber das war pure Freiheit: Am Strand liegen, Pasta essen, lachen. Kein Handy, kein Stress. Das ist Zeit, die man lebt, nicht verliert. Und hey, manchmal frag ich mich, ob ich das gut genug mache – ich mein, der Job frisst immer noch zu viel. Aber ich arbeite dran. Zeit ist das, was wir nicht zurückkriegen, also nutz sie für die wichtigen Dinge, die ersten beiden Punkte.
Am Ende: Was denkst du?
So, das waren meine drei: Beziehungen, Gesundheit, Zeit. Klar, es gibt Abstufungen, und vielleicht ist für dich was anderes wichtiger – Reisen? Kreativität? Erzähl's mir doch mal. Ich find's spannend, wie unterschiedlich wir das sehen. Aber ehrlich, wenn du mal drüber nachdenkst, bei 'nem Kaffee vielleicht, kommst du vielleicht zu ähnlichen Schlüssen. Das Leben, es ist chaotisch, voller Höhen und Tiefen, aber diese Basics... die halten dich aufrecht. Ich hoff's, das hat dich zum Grübeln gebracht, so wie mich. Bis bald!
