Einleitung: Die unbekannten Insekten in deinem Garten
Was sind Erdwespen?
Erdwespen gehören zur Familie der Faltenwespen und sind, im Gegensatz zu ihren fliegenden Verwandten, häufig in der Erde zu finden. Tatsächlich bauen sie ihre Nester in Erdlöchern, was sie von anderen Wespenarten unterscheidet. Diese Wespenart ist eher aggressiv, besonders wenn sie sich bedroht fühlt. Im Frühjahr bauen sie ihre Nester, die meistens in sandigen oder lockeren Böden liegen. Ich erinnere mich noch, wie ich beim Unkrautjäten plötzlich eine ganze Kolonie entdeckt habe – und glaubt mir, die wurden nicht wirklich freundlich!
Merkmale der Erdwespen
Größe und Aussehen: Erdwespen sind normalerweise kleiner als normale Wespen und haben oft eine gelb-schwarze Musterung.
Nestbau: Ihre Nester sind unterirdisch und bestehen meist aus Papier, das sie aus zerkautem Holz herstellen.
Verhalten: Sie sind recht territorial und stechen, wenn sie sich bedroht fühlen.
Erdbienen: Sind sie wirklich Bienen?
Jetzt wird es etwas komplizierter. Erdbienen sind tatsächlich Bienen, aber nicht die typischen, die man sich vielleicht vorstellt, wenn man an einen Bienenstock denkt. Sie sind Einzelgänger und leben nicht in riesigen Kolonien. Tatsächlich sind Erdbienen eine der ersten Bienenarten, die im Frühling aktiv werden, und man findet sie oft in Gärten oder im Wald. Erdbienen sind in der Regel weniger aggressiv als Wespen, und viele von ihnen sind für die Bestäubung von Pflanzen entscheidend.
Merkmale der Erdbienen
Größe und Aussehen: Sie sind etwas kleiner als die üblichen Honigbienen und haben oft eine braune oder schwarze Färbung.
Nestbau: Erdbienen nisten ebenfalls im Boden, meist in lockeren Erdhaufen oder zwischen Grasbüscheln. Die Nester sind etwas unordentlicher als bei den Wespen.
Verhalten: Erdbienen sind viel ruhiger als Wespen und stechen nur, wenn sie sich wirklich bedroht fühlen.
Wesentliche Unterschiede im Verhalten und Nestbau
Ich habe mal mit meinem Freund Tom darüber gesprochen, und er meinte, dass die meisten Menschen den Unterschied zwischen Erdwespen und Erdbienen überhaupt nicht wissen, was eigentlich ziemlich schade ist. Du musst dir vorstellen, dass die beiden Insektenarten so unterschiedlich im Verhalten sind – du wirst kaum eine Erdbiene dabei beobachten, wie sie wild durch deinen Garten schwirrt, um alles zu stechen. Wenn du also mal auf eine dieser Bienen stößt, ist es eher unwahrscheinlich, dass du gestochen wirst.
Erdwespen hingegen – oh je, die sind ein ganz anderes Kaliber. Sie reagieren sofort, wenn du ihnen zu nahe kommst. Ich persönlich hatte mal das Erlebnis, als ich barfuß an einem Baumstumpf vorbeiging, der ein Erdwespennest beherbergte. Was passierte? Richtig, ich hatte einen ziemlich schmerzhaften Stich. Also, da merkt man den Unterschied wirklich!
Fazit: Wer ist nun harmloser?
Wenn du dir immer noch unsicher bist, welche dieser beiden Insektenarten du lieber in deinem Garten haben möchtest, lass mich dir sagen: Beide sind wichtig für das Ökosystem, aber du solltest dich auf die Erdbienen freuen. Sie sind weniger aggressiv und für die Bestäubung unerlässlich. Erdwespen hingegen solltest du, wenn möglich, meiden, da sie bei Bedrohung zu Bissen neigen.
Ich hoffe, du kannst jetzt ein bisschen mehr darüber verstehen, was wirklich der Unterschied zwischen Erdwespen und Erdbienen ist. Vielleicht schaffst du es ja, das nächste Mal auf einen dieser Insekten ein wenig genauer zu schauen, bevor du in Panik verfällst (wie ich das damals tat!).
