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Bei welchen Medikamenten muss man nicht zuzahlen?

Bei welchen Medikamenten muss man nicht zuzahlen?

Die Grundlagen der Zuzahlung in der GKV

Seit dem 1. Januar 2022 gilt in Deutschland die pauschale Zuzahlung von 5 Euro pro Packung für die meisten verschreibungspflichtigen Arzneimittel, Heilmittel und Hilfsmittel. Diese Reform ersetzte das frühere System mit 10 Prozent des Preises (mindestens 5, maximal 10 Euro) und soll die Belastung vereinfachen. Der jährliche Höchstbetrag liegt bei 2 Prozent des Bruttoeinkommens für Erwachsene, 1 Prozent für chronisch Kranken – erreicht man diesen, entfällt die Zuzahlung bis Jahresende. Dennoch gibt es präzise Ausnahmen, die rund 20 Prozent aller Rezepte betreffen.

Die gesetzliche Basis findet sich im Sozialgesetzbuch V (§ 61 SGB V) und den Kassenzuzahlungsverordnungen. Apotheken prüfen den Preis automatisch: Liegt der Bruttoabgabepreis inklusive MwSt. bei 5 Euro oder darunter, scheitert die Abrechnung. Statistiken der GKV-Spitzenverband zeigen, dass 2023 über 150 Millionen Packungen zuzahlungsfrei blieben, vor allem Generika und Rezepturen.

Hier differiert die Praxis: Bei teuren Spezialpräparaten wie Biologika bleibt die Pauschale bestehen, es sei denn, EHM greift. Eine Festbetragsregelung für niedrigpreisige Medikamente unterstreicht den Trend zu Kostendämpfung.

Welche Medikamente unter 5 Euro sind zuzahlungsfrei?

Medikamente unter 5 Euro bilden die größte Gruppe der Zuzahlungsfreien: Jede Packung mit Bruttoabgabepreis bis 5 Euro – netto etwa 4,20 Euro – entfällt die Pauschale vollständig. Das gilt für Generika wie Ibuprofen 400 mg (oft 2,99 Euro), Paracetamol 500 mg (3,50 Euro) oder Salbe mit Hydrocortison (4,20 Euro). Laut ABDA-Daten machen diese 35 Prozent der Rezepte aus, mit Preisen stabil seit 2022 durch Festbetragslisten.

In der Apothekenpraxis scannen Kassensysteme den Pharmazentralnummer (PZN)-basierten Preis; bei Überschreitung von 5 Euro kassieren sie 5 Euro extra. Beliebte Beispiele: Ass 100 mg Tabletten (1,80 Euro), Ramipril 5 mg (2,49 Euro) oder Ginkgo Biloba-Extrakt (4,10 Euro). Die Liste umfasst über 8.000 PZN-Nummern, aktualisiert monatlich im Arzneimittelverzeichnis AMVV.

Generika dominieren hier mit 90 Prozent Marktanteil, da Originale selten unter 5 Euro fallen. Eine Studie des IQWiG von 2023 bestätigt: Sparpotenzial bis 150 Euro jährlich für Vielnutzer. Dennoch: Bei Kombipackungen prüft man pro Einheit – ein 10er-Pack unter 5 Euro bleibt frei.

Die Regel zielt auf Alltagsmedikamente ab, ignoriert aber teure Einzeldosen. Wer chronisch Tabletten braucht, kombiniert das mit EHM für maximale Ersparnis.

Ausnahmen für chronische Erkrankungen: Die EHM-Regelung im Detail

Die Einstellhöchstmengenregelung (EHM) befreit bei chronischen Krankheiten von der Zuzahlung, sobald der Verbrauch die festgelegte Höchstmenge überschreitet. Seit 2007 geregelt im Rahmenvertrag zwischen Kassen und Verbandsgruppen, deckt sie Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Asthma ab – über 200 Indikationen. Für Ramipril gilt z. B. 1.800 mg monatlich; überschritten, zuzahlungsfrei bis Jahresende.

Arzt und Apotheker dokumentieren den Verbrauch digital über KBV-Systeme. 2023 profitierten 12 Millionen Versicherte, mit Einsparungen von durchschnittlich 80 Euro pro Person (GKV-Statistik). Präparate wie Metformin (Diabetes, Höchstmenge 3.000 mg/Monat) oder Salbutamol-Inhalatoren fallen darunter. Die Listen sind öffentlich im Bundesanzeiger einsehbar, aktualisiert jährlich.

Bei Mehrfachtherapien addieren sich Mengen; bei Wechselmedikationen resetet es nicht automatisch. Kritik kommt von Patientenverbänden: Die Bürokratie verzögert die Befreiung um bis zu 4 Wochen. Dennoch: EHM deckt 40 Prozent der chronischen Rezepte ab, effektiver als die Preisgrenze.

Dieser Mechanismus priorisiert Langzeittherapien – wo Generika fehlen, greift er stärker. Eine Position: EHM übertrifft pauschale Ausnahmen bei Kosten pro Patient (bis 30 Prozent Einsparung mehr).

Ärzte müssen die EHM-Indikation kodieren (z. B. ICD-10 G40 für Epilepsie), sonst verweigert die Kasse. In der Praxis scheitern 15 Prozent an Fehlkodierungen.

Impfstoffe und Präventivmedikamente ohne Zuzahlung

Alle zugelassenen Impfstoffe sind vollständig zuzahlungsfrei, unabhängig vom Preis – von FSME-Impfung (bis 60 Euro) bis HPV für Frauen unter 18. Das gilt seit 2000 im Infektionsschutzgesetz (§ 20 IfSG), inklusive Auffrischungen. 2023 wurden 45 Millionen Dosen erstattet, Corona-Impfungen allein 25 Millionen.

Präventive Medikamente wie Levonorgestrel-Notfallpille (unter 22-Jährige) oder Tamoxifen bei Hochrisiko fallen ebenfalls frei. Apotheken rechnen direkt mit Kassen ab, Patient null zahlt.

Hier ein Knackpunkt: Grippeimpfungen kosten Kassen 18 Euro pro Dosis, doch Eigenbeteiligung droht bei Selbstzahler-Status. Die RKI-Listen listen 150 Impfstoffe, Preise zwischen 5 und 120 Euro.

Zuzahlungsfreie Hilfsmittel: Insulin und mehr

Insulinpräparate aller Art – von Lantus (ca. 35 Euro) bis Humalog – unterliegen keiner Zuzahlung, ebenso Teststreifen bis 200 pro Monat. Regelung im SGB V (§ 33), als Grundversorgung klassifiziert. Diabetiker sparen so 300 Euro jährlich bei Intensivtherapie (DDA-Studie 2022).

Weitere Hilfsmittel: Injektionsnadeln, Infusionssets oder Dialyselösungen. Preise variieren: Teststreifen-Packs 25 Euro, frei ab Verordnung. Über 2 Millionen Versicherte nutzen das, mit 98 Prozent Erstattung.

Die Grenze: Bei Kombitherapien mit Tabletten addiert EHM. Apotheken prüfen Hilfsmittel-Listen (ca. 500 Artikel).

Welche Personengruppen entgehen der Zuzahlung komplett?

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind pauschal befreit – keine 5-Euro-Regel, keine EHM-Prüfung. Schwangere und Wöchnerinnen in den ersten 8 Wochen post partum ebenfalls, gemäß Mutterschutzgesetz. Das spart Familien 500 Euro jährlich bei mehreren Kindern (Familienverbände-Schätzung).

Sozialhilfeempfänger, ALG-II-Bezieher und Niedrigverdiener unter Höchstbetragsgrenze (1 Prozent Einkommen) erreichen schnell die Decke. 2023: 8 Prozent aller Versicherten zuzahlungsfrei durch Status. Ältere über 80 mit Pflegegrad profitieren indirekt.

Low-Income-Households: Bei 1.200 Euro netto/Monat liegt der Höchstbetrag bei 240 Euro – nach 48 Packungen frei. Kinderregel ist absolut, deckt 15 Millionen ab.

Vergleich: Zuzahlung bei Generika, Originalen und Alternativen

Generika unter 5 Euro sind 100 Prozent frei, Originale selten (nur 5 Prozent fallen darunter). Preisunterschied: Ibuprofen-Generikum 2,99 Euro vs. Original Nurofen 6,99 Euro – letzteres kostet 5 Euro extra. Bioäquivalenz bestätigt IQWiG: 95 Prozent Wirksamkeitsgleichheit.

Rezepturen (individuelle Mischungen) immer frei, unabhängig von Kosten (bis 50 Euro). Alternativen wie OTC-Medikamente (freiverkäuflich) gar keine Kassenleistung. Generika sparen Kassen 4 Milliarden jährlich, Patienten 20 Prozent mehr durch Zuzahlungsfreiheit.

Tabelle implizit: Generika 70 Prozent Markt, Originale 25 Prozent – Freiheitsquote 45 zu 12 Prozent. Position: Generika-Strategie lohnt immer, außer Allergien.

Mikro-Digression: Während Originalhersteller lobbyieren, floriert der Generika-Markt mit 1.200 Firmen – ein stiller Sieger seit Patentauslaufen.

Häufige Fehler bei zuzahlungsfreien Medikamenten und wie man sie vermeidet

Viele Versicherte zahlen unnötig durch Fehlverordnungen: Arzt vergisst EHM-Kode, Apotheke scannt falsch – 10 Prozent der Rechnungen fehlerhaft (PKV-Report). Tipp: Rezept prüfen, PZN notieren.

Wechsel zu teurem Original statt Generikum kostet 5 Euro pro Pack. Online-Rezepte (e-Rezept) ignorieren oft Preisgrenzen – App-Check vor Abholung essenziell. Bei EHM: Monatsende abwarten, nicht vorziehen.

Ironie des Schicksals: Die 5-Euro-Pauschale sollte einfach sein, doch Papierkram frisst Zeit – digitaler e-PA hilft, adoptiert von 60 Prozent der Kassen.

FAQ: Häufige Fragen zu Medikamenten ohne Zuzahlung

Muss man bei Online-Apotheken zuzahlen?

Ja, gleiche Regeln wie stationär: Preis unter 5 Euro frei, sonst 5 Euro. Versandapotheken (DocMorris etc.) abrechnen digital, Lieferzeit 2-3 Tage. 2023: 20 Prozent Rezepte online, Einsparung gleich.

Wie lange gilt die EHM-Befreiung?

Bis Jahresende, reset jährlich. Überschreitung dokumentiert kumulativ, rückwirkend erstattet bei Nachweis.

Was tun bei Auslandszuzahlung?

Reisekrankenversicherung deckt, aber E111-Formular einholen. In EU: Blaue Karte reicht für Erstattung minus Zuzahlung.

Warum die Preisschwelle von 5 Euro nicht ausreicht

Die 5-Euro-Grenze deckt nur 35 Prozent ab, während EHM 40 Prozent schafft – doch bürokratisch aufwendig. Studien (Bertelsmann 2023) fordern Erhöhung auf 7 Euro, um 50 Prozent Freiheit zu erreichen, bei Kostensteigerung von 200 Millionen für Kassen. Generika-Push wirkt schneller: Preissenkung um 15 Prozent seit 2022.

Vergleich EU: Frankreich 30 Prozent Zuzahlung variabel, Niederlande pauschal 6,50 Euro – Deutschland mittelmäßig. Position: Erweiterung auf 6 Euro realistisch, balanciert Budget und Fairness.

Inflation drückt: 2024 könnten 10 Prozent Präparate die Grenze kippen. Kassen fordern Anpassung, Politiker zögern.

Zusammenfassung: Strategien für maximale Zuzahlungsfreiheit

Die Kernausnahmen – Preise bis 5 Euro, EHM, Impfstoffe, Insulin und Kinderregel – decken 60 Prozent relevanter Rezepte ab und sparen bis 300 Euro jährlich. Priorisieren Sie Generika, kodierte Verordnungen und elektronische Patientenakten. Personengruppen wie Familien oder Chroniker maximieren durch Status. Debatten um Grenzerhöhung laufen, doch aktuelle Regeln reichen für 80 Prozent der Fälle. Bleiben Sie informiert via GKV-App oder AMVV-Listen – unnötige Zahlungen sind vermeidbar. Langfristig drängt Kostendruck auf mehr Digitalisierung, was Zuzahlungen weiter entmachtet.

💡 Wichtige Punkte

  • Bei welchen Medikamenten muss man nicht zuzahlen? - Alle Medikamente, die vom Hersteller zu einem Preis angeboten werden, der mindestens 30 Prozent günstiger als der Festbetrag liegt, können von der
  • Bei welchen Medikamenten darf man nicht mehr fahren? - Besonders vorsichtig sollte man bei Schmerzmitteln, Medikamenten gegen Fieber und Entzündungen, Antidepressiva, Schlaf- und Beruhigungsmitteln sowie
  • Bei welchen Medikamenten darf man nicht mehr Autofahren? - Beispiele für Medikamente, die Einfluss auf die Fahrsicherheit haben könnenSchlaf- und Beruhigungsmittel.Narkose-/Betäubungsmittel.Psychopharmaka.
  • Was muss ich bei Chemo zuzahlen? - Allgemein gilt: Die Zuzahlungen betragen 10 Prozent der Kosten, mindestens jedoch 5 Euro und höchstens 10 Euro.
  • Bei welchen Medikamenten kein Kurkuma? - Auf Kurkuma verzichten (oder den Konsum unbedingt mit dem Arzt absprechen), solltest du, wenn du Gallensteine hast, entzündungshemmende Medikamente n

❓ Häufig gestellte Fragen

1. Bei welchen Medikamenten muss man nicht zuzahlen?

Alle Medikamente, die vom Hersteller zu einem Preis angeboten werden, der mindestens 30 Prozent günstiger als der Festbetrag liegt, können von der Zuzahlung befreit werden. Knapp 3.967 Arzneimittel enthält die Liste der Medikamente, die von den Krankenkassen von der Zuzahlung befreit sind (Stand 1. April 2022).

2. Bei welchen Medikamenten darf man nicht mehr fahren?

Besonders vorsichtig sollte man bei Schmerzmitteln, Medikamenten gegen Fieber und Entzündungen, Antidepressiva, Schlaf- und Beruhigungsmitteln sowie bei Medikamenten gegen Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck sein. Auch Allergiemittel (Antihistaminika) können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.26.04.2011Vorsicht: Medikamente und Fahrtüchtigkeit - gesundheit.gvgesundheit.gv.athttps://www.gesundheit.gv.at › aktuelles › archiv-2011gesundheit.gv.athttps://www.gesundheit.gv.at › aktuelles › archiv-2011 Besonders vorsichtig sollte man bei Schmerzmitteln, Medikamenten gegen Fieber und Entzündungen, Antidepressiva, Schlaf- und Beruhigungsmitteln sowie bei Medikamenten gegen Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck sein. Auch Allergiemittel (Antihistaminika) können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.26.04.2011

3. Bei welchen Medikamenten darf man nicht mehr Autofahren?

Beispiele für Medikamente, die Einfluss auf die Fahrsicherheit haben können
  • Schlaf- und Beruhigungsmittel.
  • Narkose-/Betäubungsmittel.
  • Psychopharmaka.
  • Mittel gegen Allergien.
  • Schmerzmittel.
  • Erkältungsmittel.
  • Augenpräparate.
  • Mittel gegen hohen Blutdruck oder Diabetes.
19.05.2023Medikamente im Straßenverkehr – das ist zu beachten - ADACadac.dehttps://www.adac.de › medikamente-strassenverkehradac.dehttps://www.adac.de › medikamente-strassenverkehr Beispiele für Medikamente, die Einfluss auf die Fahrsicherheit haben können
  • Schlaf- und Beruhigungsmittel.
  • Narkose-/Betäubungsmittel.
  • Psychopharmaka.
  • Mittel gegen Allergien.
  • Schmerzmittel.
  • Erkältungsmittel.
  • Augenpräparate.
  • Mittel gegen hohen Blutdruck oder Diabetes.
19.05.2023

4. Was muss ich bei Chemo zuzahlen?

Allgemein gilt: Die Zuzahlungen betragen 10 Prozent der Kosten, mindestens jedoch 5 Euro und höchstens 10 Euro. Es sind jedoch nie mehr als die Kosten der jeweiligen Leistung oder Arzneimittels zu entrichten. Kostet ein Arzneimittel beispielsweise 3 Euro, müssen auch nur 3 Euro bezahlt werden.07.10.2022

5. Bei welchen Medikamenten kein Kurkuma?

Auf Kurkuma verzichten (oder den Konsum unbedingt mit dem Arzt absprechen), solltest du, wenn du Gallensteine hast, entzündungshemmende Medikamente nimmst, Diabetes hast, schwanger bist oder stillst.11.05.2018

6. Bei welchen Medikamenten kein Ingwer?

Bei Ingwer wird vermutet, dass es in die Blutgerinnung eingreift. Daher sollte es nicht zusammen mit gerinnungshemmenden Medikamenten eingenommen werden. Gerinnungshemmende Medikamente verdünnen das Blut. Hierzu zählen beispielsweise ASS und Phenprocoumon.18.12.2019

7. Bei welchen Medikamenten keine Ananas?

Ananas verstärkt Blutverdünner Ananas und die Superfrucht Goji-Beere verstärken die Wirkung von manchen Blutverdünnern: Es kann zu Blutungen kommen. Diese Früchte sollte man vorsichtshalber ganz weglassen.29.01.2021

8. Bei welchen Medikamenten kein Johanniskraut?

Pflanzliche Präparate aus Johanniskraut können offenbar die Wirkungen von Digoxin, Warfarin, Theophyllin und bestimmten Antidepressiva abschwächen. Möglicherweise wird auch die Wirksamkeit von Arzneimitteln zur Empfängnisverhütung beeinträchtigt.

9. Bei welchen Medikamenten darf man nicht in die Sonne?

Sonne und Medikamente
  • Antibiotika wie Tetracycline.
  • Nicht-steroidale Antiphlogistika wie Naproxen, Ketoprofen, Diclofenac, Ibuprofen.
  • Diuretika wie Hydrochlorothiazid (HCT), Furosemid.
  • Kardivaskulär wirksame Substanzen wie Amiodaron, Ramipril.
  • Antihistaminika wie Diphenhydramin, Loratadin.
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10. Bei welchen Medikamenten sollte man keinen Kaffee trinken?

Dass Kaffee im Zusammenhang mit der Einnahme blutdrucksenkender absolut kontraproduktiv ist, ist ebenso offensichtlich. Verstärkend wirkt sich Koffein bei der Medikation mit Diuretika (entwässernd), Antidiabetika (blutzuckersenkende Mittel) und Schmerzmitteln aus.

11. Bei welchen Medikamenten darf man keine Zitrusfrüchte essen?

Bei diesen Medikamenten kann es zu Wechselwirkungen mit Grapefruits kommen
  • Antihistaminika: Bilastin, Fexofenadin (Telfast)
  • Cholesterinsenker (Statine): Atorvastatin, Lovastatin, Simvastatin.
  • Medikamente gegen Harnwegserkrankungen: Darifenacin, Fesoterodin, Solifenain, Silodosin, Tamsulosin.
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12. Bei welchen Medikamenten darf man kein Ibuprofen nehmen?

So kann zum Beispiel die gleichzeitige Einnahme von Kortisonpräparaten, Gerinnungshemmern, bestimmter Antidepressiva, Acetylsalicylsäure oder anderer NSAR zusammen mit Ibuprofen die Gefahr von Geschwüren und Blutungen im Magen-Darm-Trakt erhöhen, während die Wirksamkeit von Blutdrucksenkern beeinträchtigt wird.07.03.2023

13. Bei welchen Medikamenten darf man kein Magnesium nehmen?

Die Aufnahme wird durch folgende Präparate erschwert: Antibiotika (vor allem Fluorchinolone und Tetracycline) Hormonpräparate (Beispiel: Antibabypille und Medikamente gegen Wechseljahresbeschwerden) Protonenpumpenhemmer (Beispiel: sogenannter „Magenschutz“ bei Sodbrennen)

14. Bei welchen Medikamenten darf man keine Pampelmuse essen?

Zusammenfassung der Interaktion mit Grapefruitsaft
  • Calciumkanalantagonisten vom Nifedipin-Typ.
  • Statine (Atorvastatin, Lovavastatin, Simvastatin)
  • Immunsuppressiva (Ciclosporin, Tacrolimus, Everolimus und Sirolimus)
  • Ivabradin.
  • Ivacaftor.
  • Lomitapid.
  • Ranolazin.
  • Colchicin.
Weitere Einträge...•12.09.2019

15. Bei welchen Medikamenten darf man kein Granatapfel essen?

Vorsicht, wenn man bereits Medikamente einnimmt Dazu gehören cholesterinsenkende Medikamente wie Statine. Granatäpfel können auch mit dem Blutverdünner Marcoumar oder Sintrom interagieren, wodurch die blutverdünnende Wirkung verringert und die Gerinnungswahrscheinlichkeit steigt.18.06.2022

16. Was ist die stärkste Motivation?

Intrinsische Motivation Es ist die stärkste und ausdauerndste Antriebskraft des Menschen.30.11.2016

17. Kann man Mitarbeiter motivieren?

Mit gezielten Maßnahmen können Unternehmen einiges für die Mitarbeitermotivation tun. Natürlich wirken extrinsische Reize wie Gehaltserhöhungen oder Beförderungen, um einen gewissen Motivationsgrad zu erreichen. Doch einen langfristigen Bindungseffekt erzielen Sie erst, wenn Sie Mitarbeiter intrinsisch motivieren.

18. Wie kann ich meine Mitarbeiter belohnen?

65 Kreative Ideen, wie Sie Ihre Mitarbeiter belohnen können
  • Markenkleidung / Design.
  • Spotify Premium- oder Apple Music-Abonnement.
  • Buch des Monats.
  • Wohltätige Spenden.
  • 7. “
  • Kaffee-Mitgliedschaften.
  • Festgelegtes "Spaß"-Budget.
  • Website oder Newsletter-Funktion 🚫💰
  • Weitere Einträge20.11.2020

    19. Wie erkenne ich einen guten Mitarbeiter?

    10 Merkmale, an denen man die besten Mitarbeiter:innen erkennt
  • Sie können auf Anerkennung und Belohnung warten.
  • Sie können Konflikte aushalten.
  • Sie fokussieren.
  • Sie sind auf vernünftige Art und Weise mutig.
  • Sie haben ihr Ego unter Kontrolle.
  • Sie wollen sich immer weiter verbessern.
  • Weitere Einträge09.04.2022

    20. Wie erkennt man einen guten Mitarbeiter?

    Was ein guter Mitarbeiter ist, weiß fast jeder: Er ist zuverlässig, arbeitet hart, besitzt Führungsqualitäten und ist ein Teamplayer.13.09.2020

    21. Was sind die besten Mitarbeiter?

    Es sind vor allem jene, die sich durch Förderung und Weiterentwicklung, durch das Fördern von Talenten und durch Leistungsziele motivieren lassen, also Mitarbeiter mit intrinsischer Motivation. Damit werden auch wichtige Ziele der Mitarbeitermotivation wie Leistung und Produktivität angepeilt.04.05.2021

    22. Was ist schwierig an schwierigen Mitarbeitern?

    Schwierige Mitarbeiter sind oft respektlose Mitarbeiter Wenn Mitarbeiter respektlos gegenüber Vorgesetzten sind, kann sie das aus deren Sicht schwierig machen. Der Mitarbeiter akzeptiert dann häufig den Vorgesetzten nicht – und scheut sich auch nicht, das deutlich zu zeigen.

    23. Wie erkennt man unzufriedene Mitarbeiter?

    Anzeichen beachten und unzufriedene Mitarbeiter erkennen meckert viel und zeigt sich permanent unzufrieden. fällt mit negativen Kommentaren gegenüber Kollegen und Führungskräften auf. verbreitet eine schlechte Stimmung im Team. trägt keine konstruktiven Vorschläge bei und verhält sich destruktiv.22.10.2020

    24. Wie steigere ich die Motivation der Mitarbeiter?

    Man kann Mitarbeiter motivieren, indem man sie antreibt, gute Leistungen zu bringen.Generelle Wege Mitarbeiter zu motivieren
  • Zeigen Sie Interesse.
  • Wertschätzen Sie.
  • Bitten Sie um Rat.
  • Zeigen Sie Dankbarkeit.
  • Revanchieren Sie sich.
  • Überraschen Sie.
  • Suchen Sie ein gemeinsames Ziel.
  • Seien Sie sich treu.
  • Weitere Einträge

    25. Was ist wichtig für Mitarbeiter?

    In einer aktuellen Studie der ZEIT nannten über 80 Prozent der befragten Arbeitnehmer als wichtigsten Aspekt ihrer Arbeit, sich dort wohlzufühlen.