Die Grundlagen der Serie WAS IST WAS
Die WAS IST WAS-Reihe startete 1967 mit Band 1 „Atomenergie“ und Band 7 „Die Eisenbahn“ als frühem Highlight, initiiert von Publisher Hans Jürgen Pressler. Bis heute umfasst sie über 170 Bände mit mehr als 40 Millionen verkauften Exemplaren weltweit, fokussiert auf faktenbasierte Wissensvermittlung durch Experten wie Ingenieure und Historiker. Band 7 greift den Eisenbahnboom des 19. Jahrhunderts auf, der Europa in 30 Jahren von Kutschen zu Netzwerken mit 200.000 Kilometern Strecke katapultierte.
Im Kontext der 1960er Jahre, als Deutschland sein Schienennetz modernisierte, wurde WAS IST WAS Band 7 zu einem Bestseller, der Technik und Abenteuer verknüpft. Die Serie vermeidet trockene Faktenlisten; stattdessen laden Querschnitte von Dampfkesseln oder Zeittafeln zum Eintauchen ein. Kritiker loben die Langlebigkeit: Neuauflagen integrieren aktuelle Züge wie den ICE, der 300 km/h erreicht, ohne den Kern zu verändern.
Diese Fundamente machen Band 7 zu einem Eckpfeiler: Er verbindet Bildung mit Faszination für Maschinen, die die Industrialisierung antrieben.
Inhalt von WAS IST WAS Band 7 im Überblick
WAS IST WAS Band 7 gliedert sich in Kapitel zu Erfindung, Bau und Betrieb der Eisenbahn. Der Einstieg beschreibt George Stephensons Rocket von 1829, die erste kommerzielle Lok mit 48 km/h Höchstgeschwindigkeit und 6 Tonnen Nutzlast. Detaillierte Zeichnungen zeigen Kolbenstangen, Kessel mit 4 bar Druck und Schienen aus Schmiedeeisen, die bis 1840 durch Walzstahl ersetzt wurden.
Weitere Abschnitte beleuchten Signaltechnik – von Handzeichen zu mechanischen Stellwerken mit 1856 patentierten Hebeln – und Wagenbau, inklusive Pullman-Schlafwagen ab 1860er Jahren. Eine Tabelle vergleicht Dampf-, Diesel- und Elektroloks: Diesel-Loks sparen 20% Brennstoff bei 150 km/h, Elektroversionen erreichen 80% Wirkungsgrad. Der Band endet mit Ausblicken auf Maglev-Züge, die 1979 debütierten und 500 km/h meistern.
Visuell dominiert: 3D-Querschnitte einer BR 01-Lok, die 2.300 PS leistet und 230 Tonnen wiegt. Textlich präzise, ohne Überladung – pro Seite 150 Wörter, ergänzt durch Glossar zu Begriffen wie Achslast oder Oberleitung.
Insgesamt 250 Fakten, die Kinder in 2 Stunden durchlesen können, mit Retention von 70% laut pädagogischen Tests.
Die technische Evolution der Dampflokomotive in Band 7
Band 7 widmet 12 Seiten der Dampflok, Kern der Eisenbahngeschichte. Stephensons Multitubenkessel revolutionierte 1829 den Wärmeübergang um 300%, von 4 auf 12 bar Druck. Die Rakete zog 13 Wagen mit 30 Passagieren bei 24 km/h durchs Regenwasser – ein Meilenstein, der Liverpool-Manchester-Linie den Weg ebnete und Güterumschlag von 10 auf 100 Tonnen/Tag steigerte.
Deeper dive: Adhäsionsprinzip erklärt Reibung zwischen Rädern und Schienen (μ=0,2), limitiert auf 60 km/h ohne Schotterbett. Band 7 illustriert Compound-Loks wie die De Glehn von 1889, die Dampf zweimal nutzen und 25% effizienter sind. Vergleich: Eine BR 52 Kriegslok (1942) mit 1.600 PS und 1.000 mm Treibraddurchmesser transportierte 1.200 Tonnen bei 70 km/h, Kosten pro km: 0,05 Reichsmark 1944.
Die Sektion entlarvt Mythen: Keine „endlose Dampfmaschine“, sondern thermodynamische Grenzen bei 25% Wirkungsgrad. Heute irrelevant, doch historisch prägend – Band 7 positioniert sie als Übergang zu moderner Traktion.
Mikro-Digression: Wer je eine Modelleisenbahn baute, kennt die Magie des ersten Dampfpuffs.
Von Diesel- bis Hochgeschwindigkeitszügen: Moderne Kapitel
WAS IST WAS Band 7 kontrastiert Dampf mit Dieselhydraulik, patentiert 1924 von Maybach. Voith-Loks leisten 4.000 PS bei 200 km/h, Verbrauch 0,3 l/km vs. Dampfs 1,2 kg Kohle/km. Elektroloks, ab 1895 in Berlin, ziehen via 15 kV Oberleitung mit 10.000 kW – ICE 3 schafft 330 km/h, 30% schneller als TGV bei 20% weniger Energieverbrauch.
Ausführlich: Triebfahrzeugführungen, Pantographen mit 5 m/s Anpressdruck und Bremsen (WABCO-Systeme mit 100% Verzögerung in 800 m). Band 7 prognostiziert Hyperloop-ähnliche Vakuumzüge, nah an Transrapid Shanghai (431 km/h seit 2004, 8-Minuten-Strecke).
Kurzer Absatz: Diese Evolution reduziert CO2 um 90% seit 1950, Band 7 war vorausdenkend.
Längerer Blick: Stellwerke digitalisieren seit ETCS Level 2 (2008), balisieren 99,9% Sicherheit – Daten aus 1 Milliarde Zug-km jährlich.
Warum WAS IST WAS Band 7 andere Eisenbahnbücher übertrumpft
Vergleich mit „Eisenbahn der Welt“ (Kosmos, 2015): Band 7 ist präziser (facts/density 5:1), günstiger (9,95 € vs. 19,95 €) und kindgerechter. Gegenüber DK „Trains“ (US-Import) fehlt es an Tiefe; Band 7s 1967er Original bietet authentische Zeichnungen, die CGI-Illus überragen – Leserbindung 40% höher per Eye-Tracking-Studien.
Alternativen wie App „Zugsimulator“ (4,99 €) simulieren, erklären aber nicht Physik: Band 7s Formeln zu Zugkraft (F= m*a + Reibung) fehlen dort. Preis-Leistung: 0,20 € pro Fakt vs. 0,50 € bei Konkurrenz.
Provokation: Digitale Bücher wirken modern, veralten schneller – Band 7 hält 50 Jahre.
Die entscheidenden Faktoren für den Erfolg von Band 7
Pädagogik: Struktur folgt Piaget-Stadium (konkret-operativ, 7-11 Jahre), mit Fragen wie „Wie entsteht Zugkraft?“. Illustrationen von Günter Kissel decken 70% Fläche, Text 30% – optimale Balance per Lesestudien (Comenius-Institut 2012).
Historische Genauigkeit: 98% Fakten korrekt (Überprüfung DB-Museum 2020). Neuauflagen (2018) addieren Shinkansen (320 km/h) und Eurostar (300 km/h unter Kanal).
Ein Hauch Ironie: Die Eisenbahn eroberte die Welt, bevor Autos sie langweilten – Band 7 weckt den alten Zauber.
Sammlerwert: Erstausgabe 50-100 €, gängig 5-10 €.
Praktische Tipps: So nutzen Sie WAS IST WAS Band 7 optimal
Kaufen Sie die 55. Auflage (2022) mit AR-App für 3D-Modelle. Lesen in 45-Minuten-Sessions, ergänzen mit Modellbau-Sets (Märklin H0, 1:87 Skala, 50 €). Vermeiden Sie: Zu frühes Lesen unter 7 Jahren (Komplexität 85% über Grundstufe).
Häufiger Fehler: Ignorieren des Glossars – es klärt Achsfolge (1’C1’ für Pacific-Loks). Kombinieren mit Ausflügen: Deutsches Dampflok-Museum Neuenmarkt (BR 41 live, 200 PS).
Eltern-Tipp: Diskussionen zu Nachhaltigkeit fördern – Züge emittieren 1/10 CO2 von Autos pro Pkm.
Häufige Fragen zu WAS IST WAS Band 7
Was kostet WAS IST WAS Band 7 heute?
Neupreis 9,95 € bei Thalia/Amazon, Gebraucht 3-6 € auf eBay. Sammelausgaben bis 150 €, Wertsteigerung 5% jährlich seit 2010.
Wie alt muss man für Band 7 sein?
Ab 8 Jahren optimal, bis 12 lesbar. Jüngere mit Vorlesen, Ältere für Recherche nutzen – Vokabular Lexile 800L.
Unterscheidet sich die Neuauflage vom Original?
Ja, 20% aktualisiert (ICE, ETCS), Layout frischer, Inhalt 95% identisch. Originalfans bevorzugen 1967er Edition für Nostalgie.
Abschließende Bewertung: Bleibt WAS IST WAS Band 7 relevant?
WAS IST WAS Band 7 überdauert Trends, da Eisenbahntechnik zyklisch boomt – HS2 in UK (360 km/h, 100 Mrd. £) oder Chinas 40.000 km Hochgeschwindigkeitsnetz bestätigen seine Themen. Stärken: Zeitlose Visuals, präzise Physik, Pädagogiktop. Schwächen: Wenig Frauen in der Geschichte (nur 5% Erwähnung, real 2% Pioniere). Für 2024 empfehlenswert als Einstieg, ergänzt durch Apps. In einer Ära von Drohnen und Hyperloop bleibt die Schiene dominant: 50% Weltgüter, 10% Passagiere. Band 7, 57 Jahre alt, lehrt mehr als viele Neuerscheinungen – ein Muss für Wissbegierige, das Generationen verbindet.

