Jod – Freund oder Feind? Eine Zwickmühle!
\n\nJod, das kennen wir doch. Brauchen wir, sagt man. Stimmt auch! Aber Achtung: Zu viel Jod kann genauso schädlich sein wie zu wenig. Bei Hashimoto-Patienten zum Beispiel kann ein Jod-Überschuss den Entzündungsprozess der Schilddrüse anfeuern. Autsch! Also, Jod ja, aber in Maßen und am besten in Absprache mit Ihrem Arzt. Und Finger weg von Jodtabletten auf gut Glück! Das kann böse enden.
\n\nStörfeuer für die Schilddrüse: Goitrogene Substanzen
\n\nGoitrogene? Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Das sind Stoffe, die die Jodaufnahme der Schilddrüse behindern können. Wo stecken die drin? Zum Beispiel in rohem Kohlgemüse (Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl), Soja und manchen Senfsorten. Keine Panik, Sie müssen jetzt nicht auf alles verzichten! Aber: Rohes Kohlgemüse in großen Mengen? Lieber nicht. Durch Kochen werden diese Substanzen übrigens größtenteils unschädlich gemacht. Puh!
\n\nStress, der stille Killer für Ihre Schilddrüse
\n\nStress! Wer kennt ihn nicht? Aber Stress ist nicht nur ein Gefühl, sondern ein echter Schilddrüsen-Killer! Chronischer Stress kann das Immunsystem durcheinanderbringen und Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis auslösen oder verschlimmern. Und was dann? Dann haben wir den Salat! Also, liebe Leute, Entspannungstechniken lernen, Yoga machen, spazieren gehen – alles, was die Nerven beruhigt. Ihre Schilddrüse wird es Ihnen danken!
\n\nGluten: Mehr als nur ein Trend – ein Problem für manche!
\n\nGluten, das Klebereiweiß in Weizen, Roggen und Gerste. Für die meisten kein Problem, aber für Menschen mit Hashimoto oder Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) kann Gluten die Entzündung im Körper anheizen und die Schilddrüse zusätzlich belasten. Warum? Weil es eine Verbindung zwischen Zöliakie und Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse gibt. Also, wenn Sie Verdacht haben, lassen Sie sich testen und überlegen Sie, ob eine glutenfreie Ernährung für Sie in Frage kommt.
\n\nVerarbeitete Lebensmittel: Der Feind in der Tüte
\n\nFertiggerichte, Fast Food, zuckerhaltige Getränke – alles, was industriell verarbeitet ist, ist meistens nicht gut für Ihre Schilddrüse (und für den Rest Ihres Körpers auch nicht!). Diese Lebensmittel enthalten oft viele Zusatzstoffe, ungesunde Fette und wenig Nährstoffe. Und was passiert dann? Entzündungen im Körper, Übergewicht und eine Schilddrüse, die aus dem Takt gerät. Also, lieber selber kochen mit frischen Zutaten! Das ist nicht nur gesünder, sondern macht auch Spaß!
\n\nSelen-Mangel: Ein unterschätztes Risiko
\n\nSelen ist ein Spurenelement, das für die Funktion der Schilddrüse unerlässlich ist. Es schützt die Schilddrüse vor oxidativem Stress und unterstützt die Umwandlung von T4 (dem inaktiven Schilddrüsenhormon) in T3 (dem aktiven Hormon). Ein Selen-Mangel kann also die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen. Wo steckt Selen drin? Zum Beispiel in Paranüssen, Fisch, Fleisch und Eiern. Aber Achtung: Auch hier gilt: Nicht übertreiben! Eine Handvoll Paranüsse pro Tag reicht völlig aus.
\n\nFazit: Achten Sie auf Ihre Schilddrüse!
\n\nIhre Schilddrüse ist ein sensibles Organ, das Ihre Aufmerksamkeit verdient. Vermeiden Sie die oben genannten Risikofaktoren, ernähren Sie sich ausgewogen, reduzieren Sie Stress und lassen Sie Ihre Schilddrüsenwerte regelmäßig kontrollieren. Dann steht einem langen und gesunden Leben nichts mehr im Wege! Und denken Sie daran: Ihre Gesundheit liegt in Ihren Händen!
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