Es geht nicht nur um den Schlaf
Man denkt immer, ach, Nachtschicht, das ist doch cool, man hat den Tag frei und so. Aber in Wirklichkeit ist das eine ganz schön harte Nummer. Der Körper macht da nicht einfach mit, nur weil man das will. Der Biorhythmus, oder wie das heißt, der ist einfach auf Tag programmiert. Ich mein, klar, man gewöhnt sich an alles, aber es kostet Kraft. Und nicht jeder hat die gleiche Kraft, weißt du?
Wer packt das denn?
Also, meiner Meinung nach – und das ist jetzt subjektiv, keine Ahnung, ob das für alle gilt – aber ich glaube, Leute, die von Natur aus Nachteulen sind, die haben es leichter. Die sind eh bis drei Uhr münze wach und kommen morgens nicht aus dem Bett. Für die ist Nachtschicht vielleicht sogar ideal. Aber die Frühaufsteher? Die tun mir leid, die leiden doch nur.
Außerdem, man braucht eine bestimmte Mentalität. Disziplin, um trotzdem regelmäßig zu essen und Sport zu machen. Markus zum Beispiel, der hat das nicht geschafft, der hat nur Fast Food gegessen und war nie an der frischen Luft. Das geht dann auf die Gesundheit, auf Dauer.
Eine kleine Geschichte am Rande
Ich erinnere mich, wie ich mal für zwei Wochen in einem Callcenter nachts ausgeholfen habe, weil die jemanden brauchten. Boah, das war heftig. Um zwei Uhr morgens noch freundlich am Telefon sein? Schwierig. Und dann nach Hause fahren, wenn alle zur Arbeit gehen, und versuchen zu schlafen, während die Sonne scheint und die Vögel singen. Nee, das ist nichts für mich. Ich bin eher der Tag-Mensch.
Also, worauf kommt es an?
Letztendlich denke ich, es kommt auf die individuelle Veranlagung an. Und auf die Umstände. Wenn man Familie hat, kleine Kinder, die morgens um sieben rumtoben, dann wird das mit dem Schlafen tagsüber schwierig. Oder wenn man alleine lebt und sich isoliert fühlt, weil alle anderen abends was unternehmen, während man arbeitet. Das kann auf die Psyche gehen.
Aber, hey, es gibt auch Vorteile, klar. Oft gibt es Zuschläge, und manchmal ist die Atmosphäre nachts entspannter. Weniger Chefs rum, weniger Stress. Vielleicht für Kreative gut, die ihre Ruhe brauchen. Wer weiß?
Fazit: Hör auf deinen Körper
Am Ende des Tages – oder der Nacht, haha – musst du selbst wissen, ob du das durchhältst. Probier es aus, aber pass auf dich auf. Gesundheitscheck machen, Pausen ernst nehmen, und nicht zu lange machen. Markus hat nach fünf Jahren aufgehört, weil es ihm nicht gut ging. Also, überleg dir das gut, ja?
Was meinst du? Könntest du dir vorstellen, nachts zu arbeiten?
