DAS KÖNNTE IHNEN AUCH GEFALLEN
ZUGEHÖRIGE TAGS
_ngcontent  _nghost  c2018715059  c237585373  c2722076574  carousel  citation  footnote  inline  inserted  luminous  placeholder  source  sources  superscript  
NEUESTE BEITRÄGE

Wie viele Tage im Jahr darf man krank sein?

Wie viele Tage im Jahr darf man krank sein? – Mythen, Fakten und rechtliche Regelungen im Arbeitsrecht (Teil 1)

Die Frage „Wie viele Tage im Jahr darf man krank sein?“ gehört zu den am häufigsten gestellten und zugleich hartnäckigsten Mythen in der modernen Arbeitswelt. Ob im Pausenraum, am heimischen Küchentisch oder in Online-Foren: Immer wieder kursieren feste Obergrenzen, die angeblich gesetzlich vorgeschrieben sein sollen. Mal ist die Rede von zehn Tagen, mal von vier Wochen oder pauschal von sechs Wochen im Jahr.

Doch die Realität des deutschen Arbeitsrechts ist deutlich differenzierter. Weder das Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) noch das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) legen eine feste Höchstgrenze für jährliche Krankheitstage fest. Niemandem wird gesetzlich vorgeschrieben, nach einer bestimmten Anzahl von Fehltagen wieder gesund am Arbeitsplatz zu erscheinen oder mit automatischen Sanktionen zu rechnen.

Um das Thema fundiert zu durchdringen, müssen wir die verschiedenen Dimensionen beleuchten: die medizinische Notwendigkeit, den Lohnanspruch, die arbeitsrechtlichen Grenzen sowie die Mechanismen des betrieblichen Eingliederungsmanagements. Dieser erste Teil des Fachartikels widmet sich den grundlegenden Rechtsnormen, räumt mit den gängigsten Missverständnissen auf und beleuchtet die feinen Unterschiede zwischen akuten Einzelerkrankungen, wiederkehrenden Kurzerkrankungen und chronischen Leiden.

Der Mythos von der gesetzlichen Obergrenze und das Entgeltfortzahlungsgesetz

Der wohl verbreitetste Irrtum lautet: „Man darf im Jahr maximal sechs Wochen krank sein, danach verliert man alle Ansprüche.“ Dieser Glaube speist sich aus einer Verwechslung mit der gesetzlichen Entgeltfortzahlung.

Gemäß § 3 des Entgeltfortzahlungsgesetzes haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Falle einer unverschuldeten Arbeitsunfähigkeit infolge von Krankheit einen Anspruch auf Fortzahlung ihres Arbeitsentgelts durch den Arbeitgeber für die Dauer von bis zu sechs Wochen (bzw. 42 Kalendertagen).

  • Kein Jahreslimit: Diese Sechs-Wochen-Frist gilt jedoch pro ununterbrochenem Krankheitsfall beziehungsweise pro Erkrankung – und eben nicht pauschal als Jahreshauptlimit.

  • Neue Erkrankungen: Erkrankt ein Arbeitnehmer im Laufe desselben Jahres an einer völlig neuen, andersartigen Krankheit (beispielsweise im Frühjahr an einer schweren Grippe und im Herbst an einem Sportunfall), beginnt der Anspruch auf die sechswöchige Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber von vorn.

  • Die 12-Monats- / 6-Monats-Regel bei derselben Krankheit: Handelt es sich hingegen um exakt dieselbe Erkrankung (chronische Leiden, Migräneanfälle oder wiederkehrende Rückenbeschwerden basierend auf derselben medizinischen Ursache), werden die Ausfallzeiten innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten zusammengerechnet. Sobald hierbei die Marke von sechs Wochen innerhalb eines Jahres überschritten wird, leistet der Arbeitgeber keine Entgeltfortzahlung mehr. In diesem Fall springt ab dem 43. Tag die gesetzliche Krankenversicherung ein und zahlt sogenanntes Krankengeld, das in der Regel niedriger ist als das reguläre Nettoentgelt (ca. 90 % des Nettogehalts, maximal jedoch 70 % des Bruttogehalts).

Häufige Kurzerkrankungen vs. Langzeiterkrankung

Arbeitsrechtlich wird strikt zwischen zwei Szenarien unterschieden, wenn es um die Häufigkeit von Krankheitstagen geht:

  1. Die lang anhaltende Erkrankung: Ein Mitarbeiter fällt aufgrund eines schweren Unfalls oder einer Operation für drei Monate am Stück aus. Nach sechs Wochen greift das Krankengeld der Kasse, der Arbeitsplatz bleibt jedoch grundsätzlich geschützt, solange eine realistische Genesungsprognose vorliegt.

  2. Die häufigen Kurzerkrankungen (Mondscheinkrankheit oder chronisches Pendeln): Jedes Jahr summiert sich die Abwesenheit durch viele kleine Intervalle (immer mal wieder drei Tage Grippe, zwei Tage Magen-Darm, einzelne Migränetage) auf insgesamt 25 bis 35 Tage.

Besonders die zweite Kategorie führt in der Praxis oft zu Spannungen zwischen Arbeitgebern und Belegschaft. Zwar ist niemand „zu oft“ krank, wenn die Atteste lückenlos vorliegen und die gesundheitliche Verfassung die Arbeit schlicht unmöglich macht. Dennoch schaut die Rechtsprechung ab einer bestimmten quantitativen Schwelle genauer hin.

Als Faustregel beziehungsweise Orientierungsmarke gilt in der arbeitsrechtlichen Praxis häufig eine Grenze von mehr als 30 Fehltagen pro Jahr im Durchschnitt über einen längeren Zeitraum. Erreicht oder überschreitet ein Beschäftigter diese Marke in mehreren aufeinanderfolgenden Jahren (in der Regel wird ein Betrachtungszeitraum von drei Jahren herangezogen), kann dies für den Arbeitgeber eine erhebliche betriebliche Beeinträchtigung darstellen.

Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen: Wann droht Gefahr für den Arbeitsplatz?

Es existiert kein automatisches Kündigungsrecht des Arbeitgebers bei Überschreitung einer bestimmten Krankheitsquote. Dennoch kann eine krankheitsbedingte Kündigung unter strengen gesetzlichen Voraussetzungen ausgesprochen werden. Um eine solche Kündigung wirksam auszusprechen, muss der Arbeitgeber im Streitfall vor dem Arbeitsgericht einen dreistufigen Prüfungsnachweis erbringen:

  • 1. Negative Gesundheitsprognose: Zum Zeitpunkt des Ausspruchs der Kündigung müssen objektive Tatsachen vorliegen, die auf weitere Erkrankungen in der Zukunft schließen lassen. Bei häufigen Kurzerkrankungen in der Vergangenheit wird vermutet, dass sich dieses Muster fortsetzt.

  • 2. Erhebliche Beeinträchtigung der betrieblichen Interessen: Durch die ständigen Ausfälle muss es zu massiven Störungen im Betriebsablauf kommen – etwa durch unlösbare organisatorische Probleme, dauerhafte Überlastung der Kollegen oder exorbitant hohe Kosten für Überstunden und Zeitarbeitskräfte.

  • 3. Interessenabwägung (Ultima Ratio): Die Fehlzeiten müssen für den Arbeitgeber unzumutbar sein. Dabei spielen die Betriebszugehörigkeit (langjährig Beschäftigte genießen einen deutlich höheren Bestandsschutz), das Lebensalter sowie die Frage, ob die Erkrankungen womöglich durch arbeitsplatzbedingte Faktoren (Schutzmängel, Mobbing, Überarbeitung) begünstigt wurden, eine entscheidende Rolle.

Möchten Sie erfahren, welche konkrete Rolle das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) spielt und ab wie vielen Tagen Arbeitgeber das Recht haben, schon am ersten Tag eine Krankschreibung zu verlangen?

Die Grenze der Entgeltfortzahlung: Was nach sechs Wochen passiert

Ein weit verbreiteter Irrglaube im deutschen Arbeitsrecht ist die Annahme, es gäbe eine feste gesetzliche Obergrenze für Krankheitstage pro Jahr. Tatsächlich existiert keine Höchstgrenze im Sinne von „So viele Tage dürfen Sie im Jahr fehlen, danach fliegen Sie raus“. Wer krank ist, ist krank – und das kann das Gesetz nicht exakt vorauberechnen.

Dennoch gibt es eine entscheidende finanzielle und rechtliche Marke: die Sechs-Wochen-Frist (42 Kalendertage).

  • Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber: Für dieselbe Erkrankung zahlt der Arbeitgeber das Gehalt ununterbrochen bis zu sechs Wochen lang zu 100 Prozent weiter.

  • Übergang zum Krankengeld: Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als sechs Wochen an, endet die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers. Ab dem 43. Tag springt die gesetzliche (oder private) Krankenkasse ein und zahlt das sogenannte Krankengeld.

  • Höhe des Krankengeldes: Diese Leistung ist niedriger als das reguläre Gehalt. Sie beträgt in der Regel 70 Prozent des Bruttoeinkommens, darf jedoch 90 Prozent des Nettoeinkommens nicht überschreiten.

Diese finanzielle Absicherung ist jedoch nicht unbegrenzt: Für dieselbe Krankheit gilt eine maximale Leistungsdauer der Krankenkasse von 78 Wochen innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren (die sogenannte Blockfrist).

Häufige Kurzerkrankungen und das Risiko einer Kündigung

Viele Arbeitnehmer fühlen sich sicher, solange sie im Jahr verteilt immer nur wenige Tage – zum Beispiel wegen Erkältungen, Magen-Darm-Grippe oder Migräne – fehlen und die Sechs-Wochen-Marke am Stück nie erreichen. Doch Vorsicht: Auch viele kurze, unzusammenhängende Fehlzeiten können arbeitsrechtliche Konsequenzen haben.

Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM)

Erreicht ein Mitarbeiter innerhalb von zwölf Monaten ununterbrochen oder wiederholt länger als sechs Wochen (42 Tage) Arbeitsunfähigkeit, ist der Arbeitgeber nach Paragraf 167 Absatz 2 Sozialgesetzbuch IX (SGB IX) gesetzlich verpflichtet, ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) anzubieten.

  • Ziel des BEM ist es abzuklären, wie die Arbeitsunfähigkeit überwunden werden kann und durch welche Maßnahmen (z. B. stufenweise Wiedereingliederung, ergonomischer Arbeitsplatz) erneuten Erkrankungen vorgebeugt werden kann.

  • Die Teilnahme daran ist für den Arbeitnehmer freiwillig, wird aber dringend empfohlen.

Krankheitsbedingte Kündigung

Kann der Arbeitgeber aufgrund von häufigen Kurzerkrankungen nachweisen, dass der Betriebsablauf erheblich gestört ist und auch in Zukunft mit einer negativen Gesundheitsprognose zu rechnen ist, kann unter strengen Voraussetzungen eine krankheitsbedingte Kündigung ausgesprochen werden. Hierbei gilt grob die Rechtsprechung: Wer jahrelang mehr als 30 Tage pro Jahr fehlt und dies zu betrieblichen oder wirtschaftlichen Belastungen führt, bewegt sich in einer rechtlichen Risikozone.

Rechte und Pflichten bei längerer Krankheit

Wer länger ausfällt, muss sich strikt an formale Vorgaben halten, um den Job und den Anspruch auf Zahlungen nicht zu gefährden:

  1. Die Krankmeldung (Anzeigepflicht): Der Arbeitgeber muss unverzüglich – im Regelfall am ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit noch vor Arbeitsbeginn – über das Fehlen und die voraussichtliche Dauer informiert werden.

  2. Die Krankschreibung (Nachweispflicht): Dauert die Krankheit länger als drei Kalendertage, muss spätestens am vierten Tag eine ärztliche Bescheinigung (die eAU) vorliegen. Viele Arbeitgeber verlangen im Arbeitsvertrag allerdings schon ab dem ersten Tag ein Attest.

  3. Genesungswidriges Verhalten vermeiden: Alles, was den Heilungsprozess nachweislich verzögert (z. B. schwere körperliche Arbeit trotz Krankschreibung bei Bandscheibenvorfällen), kann zu einer fristlosen Kündigung führen. Erlaubt ist hingegen alles, was der Genesung dient (z. B. Spaziergänge, Einkaufen, Arztbesuche).

Fazit: Flexibilität statt starrer Obergrenzen

Zusammenfassend lässt sich sagen: Eine pauschale Antwort auf die Frage, wie viele Tage man krank sein darf, gibt es nicht. Rechtlich gesehen darf man so lange krank sein, wie man eben krank ist – solange ein Arzt dies attestiert.

Dennoch sollten Arbeitnehmer die wirtschaftlichen Grenzen (Entgeltfortzahlung nach sechs Wochen, Krankengeld) und die betrieblichen Grenzen (Risiko von häufigen Fehlzeiten für den Arbeitsplatz) im Blick behalten. Fairness und eine transparente Kommunikation mit dem Vorgesetzten oder der Personalabteilung sind bei längeren oder wiederholten Ausfällen stets der beste Weg, um das Vertrauensverhältnis im Betrieb zu wahren.

Wichtiger Hinweis: Bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten oder drohenden Schritten seitens des Arbeitgebers sollte stets der Rat eines Fachanwalts für Arbeitsrecht oder der zuständigen Gewerkschaft eingeholt werden.

Haben Sie Fragen zu speziellen Sonderregelungen bei Kündigungsschutz oder möchten Sie wissen, wie eine stufenweise Wiedereingliederung genau abläuft?

💡 Wichtige Punkte

  • Wie viele Tage im Jahr darf man krank sein? - Ein Unternehmen muss bei einem Mitarbeiter bis zu 30 Fehltage pro Jahr akzeptieren.
  • Wie viele Tage im Jahr krank sein? - Arbeitnehmer 2019 10,9 Tage krank gemeldet 2019 waren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland durchschnittlich 10,9 Arbeitstage krank gemeld
  • Wie viele Wochen im Jahr darf man krank sein? - Dauert die Erkrankung an, wird in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse für 72 Wochen Krankengeld gezahlt.
  • Wie viele Tage darf man im Monat krank sein? - Dieses besagt, dass Sie maximal drei Kalendertage ohne ein ärztliches Attest der Arbeit fernbleiben dürfen.
  • Wie viele Tage im Jahr krank ist normal? - Arbeitnehmer 2019 10,9 Tage krank gemeldet 2019 waren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland durchschnittlich 10,9 Arbeitstage krank gemeld

❓ Häufig gestellte Fragen

1. Wie viele Tage im Jahr darf man krank sein?

Ein Unternehmen muss bei einem Mitarbeiter bis zu 30 Fehltage pro Jahr akzeptieren. Wenn der Arbeitnehmer jedoch mehr als sechs Wochen im Jahr krank ist – und das vielleicht mehrere Jahre hintereinander –, dann ist das nicht immer hinnehmbar.

2. Wie viele Tage im Jahr krank sein?

Arbeitnehmer 2019 10,9 Tage krank gemeldet 2019 waren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland durchschnittlich 10,9 Arbeitstage krank gemeldet. Ab dem Jahr 2008 bis 2016 war ein moderater Anstieg der Krankheitstage zu beobachten.

3. Wie viele Wochen im Jahr darf man krank sein?

Dauert die Erkrankung an, wird in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse für 72 Wochen Krankengeld gezahlt. Innerhalb von 3 Jahren wird von der Krankenkasse höchstens für 72 Wochen lang Krankengeld für dieselbe Krankheit ausgezahlt.

4. Wie viele Tage darf man im Monat krank sein?

Dieses besagt, dass Sie maximal drei Kalendertage ohne ein ärztliches Attest der Arbeit fernbleiben dürfen. Eine sogenannte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) benötigen Sie somit bei einem Fernbleiben, das länger als drei Tage dauert(drei Tage Frist).

5. Wie viele Tage im Jahr krank ist normal?

Arbeitnehmer 2019 10,9 Tage krank gemeldet 2019 waren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland durchschnittlich 10,9 Arbeitstage krank gemeldet. Ab dem Jahr 2008 bis 2016 war ein moderater Anstieg der Krankheitstage zu beobachten.

6. Wie viele Tage krank im Jahr ist normal?

Arbeitnehmer 2019 10,9 Tage krank gemeldet 2019 waren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland durchschnittlich 10,9 Arbeitstage krank gemeldet. Ab dem Jahr 2008 bis 2016 war ein moderater Anstieg der Krankheitstage zu beobachten.

7. Wie viele Tage im Jahr krank ohne Au?

Bis zu drei Kalendertage dürfen Angestellte ohne ärztlichen Beistand das Bett hüten – spätestens am vierten Krankheitstag jedoch muss dem Arbeitgeber eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorliegen. „Wer an einem Montag erkrankt, muss den gelben Schein am Donnerstag abgeben.30.05.2017

8. Wie viel Tage im Jahr krank?

Ein Unternehmen muss bei einem Mitarbeiter bis zu 30 Fehltage pro Jahr akzeptieren. Wenn der Arbeitnehmer jedoch mehr als sechs Wochen im Jahr krank ist – und das vielleicht mehrere Jahre hintereinander –, dann ist das nicht immer hinnehmbar.

9. Wie viele Tage darf man ohne Attest krank sein?

Das bedeutet nicht, dass auch der Krankenschein bereits am ersten Tag der Krankmeldung auf Arbeit eintrudeln muss. Im Entgeltfortzahlungsgesetz steht dazu: Wer länger als drei Kalendertage nicht arbeiten kann, muss am darauffolgenden Arbeitstag ein Attest vorlegen – also am vierten Tag der Krankheit.Krankmeldung & Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungfinanztip.dehttps://www.finanztip.de › krankmeldungfinanztip.dehttps://www.finanztip.de › krankmeldung Das bedeutet nicht, dass auch der Krankenschein bereits am ersten Tag der Krankmeldung auf Arbeit eintrudeln muss. Im Entgeltfortzahlungsgesetz steht dazu: Wer länger als drei Kalendertage nicht arbeiten kann, muss am darauffolgenden Arbeitstag ein Attest vorlegen – also am vierten Tag der Krankheit.

10. Wie viele Tage darf man ohne Au krank sein?

Das regelt Ihr Arbeits- oder Tarifvertrag. Ist darin nichts festgelegt, gilt das Entgeltfortzahlungsgesetz. Danach dürfen Sie ohne ärztliches Attest drei Kalendertage zu Hause bleiben. Sind Sie länger krank, benötigen Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) vom Arzt.

11. Wie viele Tage darf man im Ausland sein?

Die sogenannte 183-Tage-Regelung ist für alle Arbeitnehmer/innen interessant, die für ein paar Monate im Ausland arbeiten und eine/n deutsche/n Arbeitgeber/in haben.28.07.2022

12. Wie viele Tage darf man maximal Arbeiten?

Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.

13. Wie oft darf man im Jahr 6 Wochen krank sein?

Nun hat ein LAG als Faustformel ausgegeben: Fehlzeiten, die sechs Wochen pro Kalenderjahr nicht übersteigen, sind „noch nicht kündigungsrelevant". Arbeitnehmer können im Krankheitsfall "beruhigt" bis zu sechs Wochen pro Jahr fehlen, ohne deswegen eine krankheitsbedingte Kündigung fürchten zu müssen.16.12.2011

14. Wie oft darf man im Jahr krank sein ohne Krankenschein?

Wie oft darf man im Jahr ohne Krankenschein fehlen? 3 Tage krank ohne Krankenschein – Spätestens ab dem vierten Tag benötigen erkrankte Arbeitnehmer eine AU-Bescheinigung vom Arzt. Denn nur für maximal drei Kalendertage ist eine Krankmeldung ausreichend.14.09.2023

15. Wie viele Tage im Schnitt krank?

Arbeitnehmer 2022 15,0 Tage krank gemeldet 2022 waren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland durchschnittlich 15,0 Arbeitstage krank gemeldet. Der Anstieg gegenüber 2021 (+3,8 Krankheitstage) dürfte unter anderem auf das Aufkommen der Grippe- und Erkältungswellen zurückzuführen sein.

16. Was ist die stärkste Motivation?

Intrinsische Motivation Es ist die stärkste und ausdauerndste Antriebskraft des Menschen.30.11.2016

17. Kann man Mitarbeiter motivieren?

Mit gezielten Maßnahmen können Unternehmen einiges für die Mitarbeitermotivation tun. Natürlich wirken extrinsische Reize wie Gehaltserhöhungen oder Beförderungen, um einen gewissen Motivationsgrad zu erreichen. Doch einen langfristigen Bindungseffekt erzielen Sie erst, wenn Sie Mitarbeiter intrinsisch motivieren.

18. Wie kann ich meine Mitarbeiter belohnen?

65 Kreative Ideen, wie Sie Ihre Mitarbeiter belohnen können
  • Markenkleidung / Design.
  • Spotify Premium- oder Apple Music-Abonnement.
  • Buch des Monats.
  • Wohltätige Spenden.
  • 7. “
  • Kaffee-Mitgliedschaften.
  • Festgelegtes "Spaß"-Budget.
  • Website oder Newsletter-Funktion 🚫💰
  • Weitere Einträge20.11.2020

    19. Wie erkenne ich einen guten Mitarbeiter?

    10 Merkmale, an denen man die besten Mitarbeiter:innen erkennt
  • Sie können auf Anerkennung und Belohnung warten.
  • Sie können Konflikte aushalten.
  • Sie fokussieren.
  • Sie sind auf vernünftige Art und Weise mutig.
  • Sie haben ihr Ego unter Kontrolle.
  • Sie wollen sich immer weiter verbessern.
  • Weitere Einträge09.04.2022

    20. Wie erkennt man einen guten Mitarbeiter?

    Was ein guter Mitarbeiter ist, weiß fast jeder: Er ist zuverlässig, arbeitet hart, besitzt Führungsqualitäten und ist ein Teamplayer.13.09.2020

    21. Was sind die besten Mitarbeiter?

    Es sind vor allem jene, die sich durch Förderung und Weiterentwicklung, durch das Fördern von Talenten und durch Leistungsziele motivieren lassen, also Mitarbeiter mit intrinsischer Motivation. Damit werden auch wichtige Ziele der Mitarbeitermotivation wie Leistung und Produktivität angepeilt.04.05.2021

    22. Was ist schwierig an schwierigen Mitarbeitern?

    Schwierige Mitarbeiter sind oft respektlose Mitarbeiter Wenn Mitarbeiter respektlos gegenüber Vorgesetzten sind, kann sie das aus deren Sicht schwierig machen. Der Mitarbeiter akzeptiert dann häufig den Vorgesetzten nicht – und scheut sich auch nicht, das deutlich zu zeigen.

    23. Wie erkennt man unzufriedene Mitarbeiter?

    Anzeichen beachten und unzufriedene Mitarbeiter erkennen meckert viel und zeigt sich permanent unzufrieden. fällt mit negativen Kommentaren gegenüber Kollegen und Führungskräften auf. verbreitet eine schlechte Stimmung im Team. trägt keine konstruktiven Vorschläge bei und verhält sich destruktiv.22.10.2020

    24. Wie steigere ich die Motivation der Mitarbeiter?

    Man kann Mitarbeiter motivieren, indem man sie antreibt, gute Leistungen zu bringen.Generelle Wege Mitarbeiter zu motivieren
  • Zeigen Sie Interesse.
  • Wertschätzen Sie.
  • Bitten Sie um Rat.
  • Zeigen Sie Dankbarkeit.
  • Revanchieren Sie sich.
  • Überraschen Sie.
  • Suchen Sie ein gemeinsames Ziel.
  • Seien Sie sich treu.
  • Weitere Einträge

    25. Was ist wichtig für Mitarbeiter?

    In einer aktuellen Studie der ZEIT nannten über 80 Prozent der befragten Arbeitnehmer als wichtigsten Aspekt ihrer Arbeit, sich dort wohlzufühlen.