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Kann ein Pfarrer verurteilt werden? Strafrechtliche Verantwortlichkeit im klerokonservativen und staatlichen Kontext

Kann ein Pfarrer verurteilt werden? Strafrechtliche Verantwortlichkeit im klerokonservativen und staatlichen Kontext

Die rechtliche Stellung von Geistlichen im deutschen Strafrecht

Man vergisst schnell, dass die Kanzel kein rechtsfreier Raum ist. Menschen neigen dazu, Amtswägide automatisch mit staatlicher Autorität zu verwechseln. Das ist ein Trugschluss. Die Realität sieht anders aus.

Die Rolle des staatlichen Rechts

Das weltliche Recht steht über dem kirchlichen Recht. Staatliche Gerichtsbarkeit greift immer dann, wenn Gesetze gebrochen werden. Es gibt keine Sonderjustiz für Geistliche in Deutschland. Artikel 3 des Grundgesetzes regelt die Gleichheit vor dem Gesetz unmissverständlich. (Ausnahmen durch das Staatskirchenrecht existieren zwar bei internen Angelegenheiten, enden jedoch scharf beim Strafrecht.) Wenn ein Pfarrer embezzlement betreibt, greift Paragraph 266 des Strafgesetzbuches. Genau so, wie es bei jedem Bankangestellten der Fall wäre. Die Kirche ist eben kein Staat im Staate. Oder zumindest sollte sie das nicht sein. Experten streiten sich gelegentlich über die genaue historische Entwicklung dieser Kompetenzverteilung, aber im Kern bleibt der Sachverhalt kristallklar.

Kirchenrecht versus weltliches Strafrecht

Kirchenrecht, der sogenannte Codex Iuris Canonici im katholischen Bereich, arbeitet parallel zum staatlichen Gesetzbuch. Das ist die Krux. Ein Geistlicher unterliegt somit einer Doppelbelastung. Auf der einen Seite steht der Staatsanwalt mit dem harten Gesetz. Auf der anderen Seite drohen kirchenrechtliche Sanktionen wie die Suspension oder gar die Laisierung. Letztere entzieht dem Betroffenen alle kirchlichen Rechte. Die Statistiken der katholischen Kirche in Deutschland zeigen, dass zwischen 2010 und 2022 über 1.500 kirchenrechtliche Verfahren wegen verschiedenster Vergehen eingeleitet wurden. Doch wie viele davon landeten vor einem weltlichen Schwurgericht? Weit weniger, als man vermuten würde. Das liegt oft an der früheren Tendenz zur internen Vertuschung. Die Münchner Studie von 2022 hat das unbarmherzig offengelegt. Wir sprechen hier über systemische Versäumnisse, die Jahrzehnte andauerten.

Historische Entwicklung und aktuelle Fälle der Klerusverurteilung

Bis vor wenigen Jahrzehnten schien der Pfarrer im Dorf unantastbar. Die Obrigkeit hörte weg. Heute blickt die Öffentlichkeit ganz genau hin. Und das aus gutem Grund.

Der Wandel der Rechtsprechung

Die 1970er Jahre markierten einen Wendepunkt in der bundesdeutschen Justizgeschichte. Vorher galt der Geistliche oft als unfehlbare moralische Instanz. Staatsanwälte zeigten eine bemerkenswerte Zurückhaltung. Seit den großen Missbrauchsskandalen der 2010er Jahre hat sich das Klima komplett gedreht. Strafverfolgungsbehörden ermitteln heute konsequent. Ein prägnantes Beispiel liefert das Urteil gegen den Priester H. aus dem Bistum Essen im Jahr 2018, der wegen schweren sexuellen Missbrauchs zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt wurde. Damals flossen über 50.000 Euro an Schmerzensgeld. Das zeigt die neue Härte der Zivilgerichte. Die Verjährungsfristen wurden mehrfach angepasst. Seit der Reform von 2013 verjähren bestimmte Sexualdelikte an Minderjährigen erst im Erwachsenenalter der Opfer. Das ändert alles für die Beweisführung. Denn plötzlich werden Akten aus den Archiven geholt, die jahrzehntelang im Dunkeln schmorten. Die Kirche musste reagieren und kooperiert heute wesentlich transparenter mit den staatlichen Behörden. Ehrlich gesagt bleibt ein schales Gefühl, wenn man sieht, wie lange dieses Umdenken gebraucht hat.

Besonderheiten bei Amtsträgern

Wenn ein Pfarrer straffällig wird, erschwert das Amt oft die Aufklärung. Warum? Weil Vertrauensverhältnisse ausgenutzt werden. Die psychologische Dynamik zwischen Seelsorger und Gläubigem ist asymmetrisch. Gerichte bewerten diese Machtposition als strafschärfend. Paragraph 174 des Strafgesetzbuches stellt den Missbrauch unter Ausnutzung eines Amtsverhältnisses explizit unter Strafe. Es geht hier nicht um einen normalen Vertrauensbruch. Es geht um institutionellen Verrat. Im Jahr 2024 verzeichnete die Bundesstatistik rund 45 verurteilte Geistliche verschiedener Konfessionen in Deutschland wegen unterschiedlicher Delikte, von Betrug bis hin zu Gewaltdelikten. Die Dunkelziffer bleibt jedoch hoch, und das wissen wir alle. Niemand mag gerne schmutzige Wäsche waschen, besonders nicht in Sakristeien.

Das Beichtgeheimnis und seine rechtlichen Grenzen im Strafprozess

Hier wird es verfassungsrechtlich extrem spannend. Denn die Kirche pocht auf das absolute Beichtgeheimnis. Der Staat fordert Aufklärung. Wer gewinnt diesen Kampf?

Die strafrechtliche Immunität des Seelsorgers

Das deutsche Prozessrecht schützt den Priester in der Beichte. Nach Paragraph 53 der Strafprozessordnung sind Geistliche berechtigt, über das zu schweigen, was ihnen in ihrer Eigenschaft als Seelsorger anvertraut wurde. Dieses Zeugnisverweigerungsrecht ist ein Grundpfeiler der Religionsfreiheit aus Artikel 4 des Grundgesetzes. Kann ein Pfarrer also wegen Schweigens verurteilt werden? Nein. Selbst wenn ein Mörder in der Beichtstuhlkabine seine Tat gesteht, darf der Pfarrer diesen Namen nicht der Polizei verraten. Das ist der absolute Kern des Schutzes. Im Jahr 2019 entbrannte darüber eine heftige juristische Debatte, als ein Fall aus Nordrhein-Westfalen bekannt wurde. Die Staatsanwaltschaft biss auf Granit. Das Bundesverfassungsgericht hat diese Priorität der Seelsorge über die staatliche Strafverfolgung in der Vergangenheit mehrfach bestätigt. Man mag das moralisch verwerflich finden, wenn ein Täter gedeckt wird. Die rechtliche Logik dahinter schützt jedoch das sakramentale Band, welches für Gläubige unantastbar ist. Wo zieht man die Grenze? Die Frage bleibt offen, und Juristen streiten sich trefflich darüber in juristischen Fachzeitschriften.

Irrtümer und Fehleinschätzungen rund um die strafrechtliche Verfolgung von Geistlichen

Der Mythos des kirchlichen Sonderrechts im weltlichen Strafprozess

Viele Menschen glauben fälschlich, dass Geistliche bei Straftaten ausschließlich vor kirchlichen Gerichten landen. Das stimmt schlichtweg nicht. Das weltliche Strafrecht greift immer, sobald der Tatbestand einer Rechtsnorm erfüllt ist. Niemand steht über dem Gesetz. In Deutschland garantiert das Grundgesetz vor dem staatlichen Richter absolute Gleichheit für alle Bürger. Geistliche genießen hierbei keinerlei Immunität vor weltlichen Gerichten. Es gibt keine geheimen Schutzräume im modernen Staat.

Die fatale Illusion des unantastbaren Beichtgeheimnisses bei schwersten Verbrechen

Die absolute Verschwiegenheitspflicht im Beichtstuhl schützt Geistliche weitgehend vor staatlichen Zeugniszwängen. Dennoch existieren klare Grenzen, welche die Jurisprudenz akribisch zieht. Wenn ein Pfarrer von einem geplanten, noch nicht ausgeführten Kapitalverbrechen im Vertrauen erfährt, greift unter Umständen die in Paragraf 138 des Strafgesetzbuches geregelte Pflicht zur Anzeige. Das Beichtgeheimnis ist sakrosankt, kollidiert jedoch mit dem Lebensschutz, sobald die Tat verhinderbar bleibt. Die Rechtsprechung wägt hier im Einzelfall drastisch ab.

Die Fehleinschätzung bezüglich der zivilrechtlichen Haftung bei Dienstvergehen

Kirchenmitglieder vermuten oft, dass Bistümer oder Landeskirchen automatisch für jeden finanziellen Schaden aufkommen, den ein Pfarrer anrichtet. Letztlich haftet der Amtsträger bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit aus eigener Tasche. Arbeitsrechtliche Konsequenzen innerhalb der Organisation ersetzen niemals das staatliche Urteil. Ein Kirchenaustritt schützt den Täter ebenfalls vor keiner strafrechtlichen Aufarbeitung bereits begangener Delikte. Die weltliche Justiz mahlt manchmal langsam, aber sie vergisst nichts.

Versteckte rechtliche Fallstricke und spezialisierte Beratungsansätze für Betroffene

Die unterschätzte Rolle spezialisierter Opferanwälte im kirchlichen Kontext

Wer gegen einen Geistlichen klagt, betritt ein juristisches Minenfeld mit komplexen Machtstrukturen. Das Problem ist, dass Institutionen oft reflexartig abwehren, anstatt lückenlos aufzuklären. Opfer benötigen daher von der ersten Minute an externen Rechtsbeistand, der unabhängig agiert. Statistiken zeigen, dass über 70 Prozent der Betroffenen jahrelang schweben, weil sie die institutionelle Härte unterschätzen. Spezialisierte Kanzleien kennen die juristischen Kniffe der Kirchenverwaltungen genau. Nur so lässt sich das juristische Ungleichgewicht ausgleichen.

Präventive Kontrollmechanismen und die Grenzen interner Aufklärung

Unabhängige Kommissionen veröffentlichen regelmäßig erschütternde Berichte über institutionelles Versagen. (Man fragt sich manchmal, warum die Selbstkontrolle so oft versagt.) Seit den Reformen des Jahres 2021 sind Diözesen verpflichtet, Vorwürfe externen Stellen zu melden. Dennoch bleibt die Akteneinsicht für Zivilkläger oft ein steiniger Weg. Der Staat fordert hier deutlich härtere Transparenzgesetze, um Vertuschung effektiv zu unterbinden.

Häufig gestellte Fragen

Kann ein Pfarrer nach einer Verurteilung weiterhin seine Gemeinde leiten?

Eine rechtskräftige strafrechtliche Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr zieht in der Regel den Verlust der Amtsfähigkeit nach sich. Die jeweiligen Kirchengesetze sehen zudem eigene disziplinarische Maßnahmen vor, die von der Entlassung aus dem Klerikerstand bis zum vollständigen Verbot jeglicher Seelsorge reichen. Weltliche Urteile dienen hierbei oft als unumstößliche Basis für interne Kirchengerichte. Rund 85 Prozent der verurteilten Geistlichen verlieren dauerhaft ihren Status als Amtsträger. Ein Verbleib im Kirchendienst ist nach schweren Verfehlungen faktisch ausgeschlossen.

Gilt das staatliche Arbeitsrecht uneingeschränkt für jeden Seelsorger?

Das kirchliche Arbeitsrecht weicht in vielen Punkten stark vom allgemeinen Arbeitsrecht ab, was unter dem Begriff des Tendenzbetriebs bekannt ist. Dennoch hat der Europäische Gerichtshof in den vergangenen Jahren wiederholt entschieden, dass Loyalitätspflichten nicht grenzenlos über dem Grundrecht auf Schutz der Privatsphäre stehen dürfen. Bei strafrechtlichen Delikten greift das staatliche Recht ohnehin sofort und ohne Rücksicht auf interne kirchliche Sonderregeln. Ein Pfarrer ist vor dem Strafrichter eben nur ein ganz normaler Staatsbürger. Die Sonderrechte der Kirchen enden dort, wo das Strafgesetzbuch beginnt.

Welche Entschädigungssummen erhalten Opfer von verurteilten Geistlichen realistisch?

Die Höhe von Schmerzensgeldzahlungen variiert stark und hängt von der Dauer sowie der Schwere der erlittenen Taten ab. Unabhängige Kommissionen sprechen mittlerweile standardisierte Anerkennungsleistungen aus, die im Schnitt zwischen 5.000 und 50.000 Euro liegen. Zivilrechtliche Klagen auf Schadensersatz können im Einzelfall deutlich höhere Summen erzielen, erfordern jedoch einen langen Atem vor Gericht. Die Gesamtsumme aller bisher gezahlten Entschädigungen in Deutschland übersteigt mittlerweile zweifellos die Marke von 100 Millionen Euro. Dennoch wiegt der finanzielle Ausgleich den seelischen Schaden für die Betroffenen selten auf.

Die unumstößliche Verantwortung des Rechtsstaates im Schatten der Kleruskleidung

Die Frage, ob ein Pfarrer verurteilt werden kann, lässt sich längst nicht mehr mit einem theoretischen Schulterzucken abtun. Jeder Geistliche untersteht uneingeschränkt der vollen Härte des weltlichen Strafrechts, ohne Wenn und Aber. Institutionelle Mauern bröckeln, weil der Druck einer aufgeklärten Öffentlichkeit und konsequenter Staatsanwaltschaften wächst. Letztlich schützt keine Soutane vor der Verantwortung für begangenes Unrecht. Wer das Gegenteil behauptet, verkennt den unerbittlichen Anspruch unseres modernen Rechtsstaates auf universelle Gerechtigkeit.

💡 Wichtige Punkte

  • Kann ein Pfarrer verurteilt werden? - Die Höchststrafe im Kirchenrecht für Priester ist eine Entlassung aus dem Klerikerstand. Haftstrafen gibt es nicht.19.04.
  • Kann man mit 14 verurteilt werden? - Unter 14 Jahren gilt man strafrechtlich als Kind.
  • Wie kann man im Umgang mit Menschen selbstbewusst auftreten? - Selbst wenn Sie sich nicht sicher fühlen, kann das Üben einer selbstbewussten Körpersprache Ihr Selbstwertgefühl steigern und Ihnen helfen, sich b
  • Kann man auf Verdacht verurteilt werden? - Er besteht, wenn konkrete Tatsachen dafür sprechen, dass eine Straftat vorliegen.
  • Kann man ohne Beweise verurteilt werden? - Selbst wenn das Gericht überzeugt ist, darf es einen Menschen nicht verurteilen, wenn eindeutige Beweise fehlen oder noch letzte Zweifel herrschen.

❓ Häufig gestellte Fragen

1. Kann ein Pfarrer verurteilt werden?

Die Höchststrafe im Kirchenrecht für Priester ist eine Entlassung aus dem Klerikerstand. Haftstrafen gibt es nicht.19.04.2023

2. Kann man mit 14 verurteilt werden?

Unter 14 Jahren gilt man strafrechtlich als Kind. Kinder sind nicht schuldfähig im Sinne des deutschen Strafrechts, so dass sie niemals Beschuldigte in einem Strafverfahren sein können. Im Alter von 14 bis 17 Jahren ist man im Auge des Gesetzgebers ein Jugendlicher, für den immer Jugendstrafrecht anzuwenden ist.

3. Wie kann man im Umgang mit Menschen selbstbewusst auftreten?

Selbst wenn Sie sich nicht sicher fühlen, kann das Üben einer selbstbewussten Körpersprache Ihr Selbstwertgefühl steigern und Ihnen helfen, sich besser zu fühlen. Beispiele für eine selbstbewusste Körpersprache sind Augenkontakt halten, aufrecht stehen, nicht zappeln und die Bewegungen anderer Menschen spiegeln.16.01.2024 Even if you don't feel confident, practicing confident body language can increase your self-esteem and help you feel better about yourself. Examples of confident body language include maintaining eye contact, standing up straight, not fidgeting, and mirroring other people's movements.16.01.202412 Ways to Have More Confident Body Language - Verywell MindVerywell Mindhttps://www.verywellmind.com › ten-ways-to-have-more...Verywell Mindhttps://www.verywellmind.com › ten-ways-to-have-more... Even if you don't feel confident, practicing confident body language can increase your self-esteem and help you feel better about yourself. Examples of confident body language include maintaining eye contact, standing up straight, not fidgeting, and mirroring other people's movements.16.01.2024

4. Kann man auf Verdacht verurteilt werden?

Er besteht, wenn konkrete Tatsachen dafür sprechen, dass eine Straftat vorliegen. Bloße Vermutungen oder vage Verdachtsmomente genügen hierfür nicht. Gemäß § 152 Absatz 2 Strafprozessordnung (StPO) muss die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren einleiten, wenn ein Anfangsverdacht vorliegt.06.01.2023

5. Kann man ohne Beweise verurteilt werden?

Selbst wenn das Gericht überzeugt ist, darf es einen Menschen nicht verurteilen, wenn eindeutige Beweise fehlen oder noch letzte Zweifel herrschen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

6. Kann jemand verurteilt werden ohne Beweise?

Selbst wenn das Gericht überzeugt ist, darf es einen Menschen nicht verurteilen, wenn eindeutige Beweise fehlen oder noch letzte Zweifel herrschen. Es gilt die Unschuldsvermutung. Sie besagt, dass jemand als unschuldig gilt, bis er rechtskräftig verurteilt wird.

7. Kann ich ohne Beweise verurteilt werden?

Nein. Es sind die Strafverfolgungsbehörden, die nachweisen müssen, dass jemand ein Delikt begangen hat. Wenn dieser Beweis nicht gelingt, muss die Person freigesprochen werden. Das lässt sich aus dem Prinzip der Unschuldsvermutung ableiten: Jeder Angeschuldigte gilt bis zur rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig.

8. Kann man ohne Gerichtsverhandlung verurteilt werden?

Das deutsche Strafrecht hält ein verkürztes Verfahren bereit, bei dem die Strafe für ein Vergehen verhängt werden kann, ohne dass der Beschuldigte sich in einer Hauptverhandlung verantworten muss: das Strafbefehlsverfahren.17.10.2022

9. Kann man als Zeuge verurteilt werden?

Die Eingangsfrage kann also so beantwortet werden, dass auch bei einer Aussage-Aussage-Konstellation eine Verurteilung möglich ist, wenn das Gericht die Aussage des vermeinlichen Opfers/Zeugen für glaubbhaft hält.18.08.2023

10. Kann Mutter Umgang mit Oma verbieten?

Hat das Kind regelmässigen Kontakt zu seinen Grosseltern, so kann weder Mutter, noch Vater den Umgang ohne ersichtlichen Grund untersagen. Im Fall einer Kindeswohlgefährdung ist es durchaus zulässig den persönlichen Verkehr zwischen Kind und Grosseltern zu unterbinden.

11. Kann man nur durch Zeugen verurteilt werden?

Wird eine Tat vom Tatopfer selbst in einer Zeugenaussage geschildert, so kann der Angeklagte aufgrund dieser Aussage auch dann verurteilt werden, wenn keine weiteren belastenden Indizien vorliegen.

12. Kann man nur durch Zeugenaussagen verurteilt werden?

Mit anderen Worten: „Die Verurteilung des Angeklagten steht und fällt mit der Bewertung der Glaubhaftigkeit des einzigen Belastungszeugen. “ In Fällen von „Aussage gegen Aussage“ darf also allein aufgrund einer bestrittenen Zeugenaussage eine Verurteilung erfolgen.

13. Kann ein Pfarrer Erben?

Der Bundesfinanzhof stufte den Erbschaftsteuerzugriff nun jedoch als rechtmäßig ein. Der Pfarrer war testamentarisch zum Erben eingesetzt worden und konnte sich auch durch die spätere Weiterleitung des Vermögens an die Kirchengemeinde nicht aus seiner Erbschaftsteuerpflicht „herauswinden“.27.02.2020

14. Kann Vater Umgang mit neuem Partner verbieten?

Umgangsverbot gegenüber neuem Partner Lebt Ihr umgangsberechtigter Ex-Partner in einer neuen Lebensgemeinschaft, könnten Sie diesem Partner ein Umgangsverbot mit Ihrem Kind erteilen, wenn Sie das alleinige Sorgerecht haben und das körperliche, geistige oder seelische Wohl des Kindes gefährdet erscheint (§ 1666 Abs.21.08.2023

15. Kann man ohne Studium Pfarrer werden?

Die vierjährige Ausbildung ist kein staatlich anerkanntes Theologiestudium, man kann keinen Bachelor oder Master machen. Der Kirche aber reicht es.08.02.2019

16. Was ist die stärkste Motivation?

Intrinsische Motivation Es ist die stärkste und ausdauerndste Antriebskraft des Menschen.30.11.2016

17. Kann man Mitarbeiter motivieren?

Mit gezielten Maßnahmen können Unternehmen einiges für die Mitarbeitermotivation tun. Natürlich wirken extrinsische Reize wie Gehaltserhöhungen oder Beförderungen, um einen gewissen Motivationsgrad zu erreichen. Doch einen langfristigen Bindungseffekt erzielen Sie erst, wenn Sie Mitarbeiter intrinsisch motivieren.

18. Wie kann ich meine Mitarbeiter belohnen?

65 Kreative Ideen, wie Sie Ihre Mitarbeiter belohnen können
  • Markenkleidung / Design.
  • Spotify Premium- oder Apple Music-Abonnement.
  • Buch des Monats.
  • Wohltätige Spenden.
  • 7. “
  • Kaffee-Mitgliedschaften.
  • Festgelegtes "Spaß"-Budget.
  • Website oder Newsletter-Funktion 🚫💰
  • Weitere Einträge20.11.2020

    19. Wie erkenne ich einen guten Mitarbeiter?

    10 Merkmale, an denen man die besten Mitarbeiter:innen erkennt
  • Sie können auf Anerkennung und Belohnung warten.
  • Sie können Konflikte aushalten.
  • Sie fokussieren.
  • Sie sind auf vernünftige Art und Weise mutig.
  • Sie haben ihr Ego unter Kontrolle.
  • Sie wollen sich immer weiter verbessern.
  • Weitere Einträge09.04.2022

    20. Wie erkennt man einen guten Mitarbeiter?

    Was ein guter Mitarbeiter ist, weiß fast jeder: Er ist zuverlässig, arbeitet hart, besitzt Führungsqualitäten und ist ein Teamplayer.13.09.2020

    21. Was sind die besten Mitarbeiter?

    Es sind vor allem jene, die sich durch Förderung und Weiterentwicklung, durch das Fördern von Talenten und durch Leistungsziele motivieren lassen, also Mitarbeiter mit intrinsischer Motivation. Damit werden auch wichtige Ziele der Mitarbeitermotivation wie Leistung und Produktivität angepeilt.04.05.2021

    22. Was ist schwierig an schwierigen Mitarbeitern?

    Schwierige Mitarbeiter sind oft respektlose Mitarbeiter Wenn Mitarbeiter respektlos gegenüber Vorgesetzten sind, kann sie das aus deren Sicht schwierig machen. Der Mitarbeiter akzeptiert dann häufig den Vorgesetzten nicht – und scheut sich auch nicht, das deutlich zu zeigen.

    23. Wie erkennt man unzufriedene Mitarbeiter?

    Anzeichen beachten und unzufriedene Mitarbeiter erkennen meckert viel und zeigt sich permanent unzufrieden. fällt mit negativen Kommentaren gegenüber Kollegen und Führungskräften auf. verbreitet eine schlechte Stimmung im Team. trägt keine konstruktiven Vorschläge bei und verhält sich destruktiv.22.10.2020

    24. Wie steigere ich die Motivation der Mitarbeiter?

    Man kann Mitarbeiter motivieren, indem man sie antreibt, gute Leistungen zu bringen.Generelle Wege Mitarbeiter zu motivieren
  • Zeigen Sie Interesse.
  • Wertschätzen Sie.
  • Bitten Sie um Rat.
  • Zeigen Sie Dankbarkeit.
  • Revanchieren Sie sich.
  • Überraschen Sie.
  • Suchen Sie ein gemeinsames Ziel.
  • Seien Sie sich treu.
  • Weitere Einträge

    25. Was ist wichtig für Mitarbeiter?

    In einer aktuellen Studie der ZEIT nannten über 80 Prozent der befragten Arbeitnehmer als wichtigsten Aspekt ihrer Arbeit, sich dort wohlzufühlen.